Bürgerinitiative 45711, Datteln für den Erhalt unserer Spiel-, Grünflächen und Nutzgärten

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Irina Schenk und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

1, Petition an den Rat der Stadt Datteln
für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten im Umfeld der Konrad-
Adenauer-Str. / Theodor-Heuss-Str. / Gustav Heinemann Str. / August-Schmidt-Ring /
Friedrich-Ebert-Str. / Westring / Hachhausener Str.
Stand: 03.06.2026
---
Initiator
Bürgerinitiative Datteln für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten
---
Forderung
Wir fordern den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten im Umfeld der Konrad-
Adenauer-Str. / Theodor-Heuss-Str. / Gustav Heinemann Str. / August-Schmidt-Ring /
Friedrich-Ebert-Str. / Westring / Hachhausener Str. und die damit verbundene Verlegung des
geplanten Standorts der Asylunterkunft.
Vorwort
Die Unterzeichner der Petition stellen klar, dass sie nicht grundsätzlich gegen den Bau einer
Unterkunft für Asylanten und obdachlose Menschen sind.
Sie halten den geplanten Standort angrenzend an Kindergärten, Gesamtschule und
Seniorenheim aber für nicht sinnvoll und unzumutbar. Zudem erscheint es den
Unterzeichnern grundsätzlich sinnvoller, für diese 96 Menschen kleinere Wohneinheiten zu
schaffen. Bestehende Gebäude innerhalb der Stadt sollten in die Planung mit einbezogen
werden.
Zudem ist die Auswahl des Standorts für die Bürger völlig intransparent und ohne
Beteiligung der betroffenen Anwohner erfolgt. Es drängt sich für die Unterzeichner der
Petition dabei der Verdacht auf, dass die Entscheidung der Stadtverwaltung einfach schnell
verabschiedet werden soll. Dieses Agieren der Stadtverwaltung verhindert eine Akzeptanz
der Bewohner der Siedlung und erschwert dadurch eine erfolgreiche Integration der
Menschen, um die es beim Bau des Heims ja geht. Die Anwohner sind über das Agieren der
Verwaltung in diesem Verfahren sehr irritiert und stehen dem Handeln der Stadtverwaltung
in diesem Verfahren völlig verständnislos gegenüber. Das ist keine gute Voraussetzung für
eine zukünftige erfolgreiche Integration der Menschen!
Argumente
für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten und gegen den Bau einer
Asylunterkunft im geplanten Baubereich…
2, Herz der Siedlung
Der Spielplatz, der Fußballplatz, die Grünflächen und die Nutzgärten sind das Herz der
Siedlung. Diese Flächen sind für die Kinder, für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die
Besitzer der Gärten DER soziale Treffpunkt und Naherholungsort.
Spiel- und Fußballplatz
Für die Kinder sind der Spielplatz und Fußballplatz der sichere und nahegelegene Ort, an
dem Sie unbeschwert spielen können, ohne weite und gefährliche Wege zu anderen
Spielplätzen in Kauf nehmen zu müssen. Eltern können ihre Kinder „einfach“ und
wohnortnah spielen lassen.
Nutzgärten – Grüne Lunge und Klimafreundlich
Die Nutzgärten und Grünflächen sind die „grüne Lunge“ der Siedlung. Durch den Wegfall
dieser Flächen wird sich das Ökosystem negativ verändern und ein wichtiger Beitrag der
Stadt Datteln zum Klimaschutz fällt dadurch weg. Das kann nicht im Sinne des Klimaschutzes
sein! Wohnungsnahe Grünzüge müssen aus ökologischen und klimatischen Gründen
zwingend geschützt werden. Durch die Neuversiegelung der Flächen wird das Mikroklima
und die Regenwasseraufnahme verschlechtern.
Nutzgärten - Rückschritt für die Integration
Die überwiegend türkischstämmigen Inhaber der Nutzgärten sind seit Jahren integraler
Bestandteil der Siedlung und gut in das soziale Leben der Siedlung integriert. Der Wegfall
ihrer Gärten trifft diese Nutzer besonders hart. Den Menschen diese Gärten wegzunehmen
bedeutet einen Rückschritt für die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft.
Nutzung durch Wolfhelmschule
Die Schülerinnen und Schüler der Wolfhelmschule nutzen den Sportplatz im Rahmen des
Sport-Unterrichts. Durch die direkte Nähe zur Flüchtlingsunterkunft wäre fraglich, ob dieser
Sportplatz wie bisher genutzt werden kann.
Eingeschränkte Nutzung durch Kindergartengruppen und Tagesmütter
Gruppen aus den umliegenden Kindergärten und die Tagesmütter nutzen ebenfalls den
Spielplatz.
Beeinträchtigung der Lebensqualität der Senioren im Seniorenwohnheim Amarita
Durch die unmittelbare Nähe der geplanten Unterkunft wird sich das auf die Lebensqualität
der Senioren auswirken. Durch zusätzliche 96 Menschen in enger Nachbarschaft zum
Seniorenheim werden die Senioren in ihrem Umfeld beschnitten. Die Zufahrt zur Baustelle
und zur Unterkunft sind über den Parkplatz des Seniorenheimes geplant.
Potentielle Schaffung sozialer Brennpunkt
Im Umfeld des evangelischen Kindergartens Hachhausen, des katholischen St. Franziskus
Kindergartens, des Seniorenheims Amarita, der Tagesmütter und den Kinderspielplätzen
schafft man einen potentiellen sozialen Brennpunkt.
3, Ängste und Bedenken in der Anwohnerschaft
Da die Bürger der Stadt und insbesondere die betroffenen Anwohner nicht transparent in
den Auswahlprozess und die Überlegungen der Stadtverwaltung in dieser sensiblen
Fragestellung mit einbezogen wurden, würde die Integration der betroffenen Menschen von
Anfang an unter unguten Voraussetzungen starten. Gegen den Willen der Anwohner soll
eine Unterkunft für annähernd 100 Personen gebaut werden.
Der gewählte Standort ist aus Sicht der Unterzeichner höchst prekär gewählt in Mitten einer
Umgebung mit zwei Kindergärten, einer Schule, einem Seniorenheim, zweier Tagesmütter
und einer gewachsenen Siedlungsstruktur mit vielen jungen Familien. Dadurch würde die
Stadt unnötigerweise absehbar einen sozialen Brennpunkt schaffen.
Dieses Bauvorhaben ohne die transparente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der
Stadt Datteln realisieren zu wollen zeugt aus Sicht der Unterzeichnenden von mangelndem
Fingerspitzengefühl der Stadtverwaltung. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen
Debatten um die Asylproblematik in unserem Land eine ungute Vorgehensweise.
Auch herrscht absolutes Unverständnis darüber, warum eine neue Großunterkunft
geschaffen werden soll, wo jahrelange Erfahrungen zeigen, dass dadurch soziale
Brennpunkte geschaffen werden und eine sinnvolle Integration der Menschen in die
Gesellschaft erschwert wird. Eine Aufteilung der asylsuchenden und obdachlosen Menschen
auf mehrere kleinere Standorte, wäre aus Sicht einer erfolgreichen Integration die deutlich
sinnvollere Alternative.
Einige Menschen, die Asyl in unserem Land suchen, sind durch ihre Erlebnisse schwer
traumatisiert. Ihr Verhalten entspricht oftmals nicht den üblichen sozialen Umgangsformen.
Diese Menschen in unmittelbarer Nähe eines Umfelds anzusiedeln, in denen Kinder und
Schüler ihren Alltag verbringen, ist aus Sicht der Unterzeichner unverantwortlich.
Nachfolgende weitere Ängste, Bedenken und Gedanken sind in zahlreichen Gesprächen so
oder ähnlich von vielen Anwohnern geäußert worden.
Diese werden stichpunktartig wiedergegeben.
- Belastung der sozialen Infrastruktur
- zusätzliche Verkehrsbelastung
- mögliche Überlastung vorhandener Infrastruktur
- fehlende Kapazität bei der Betreuung der Bewohner
- keine Gewährleistung der Sicherheit der Anwohner
- Angst vor Konflikten
- Angst die Kinder auf dem Spielplatz unbeaufsichtigt spielen zu lassen
- Anwohner werden mit den zukünftigen Problemen alleine gelassen
- Veränderung des sozialen Umfelds
- Großes Unverständnis darüber, dass die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt
werden sollen
- Kein transparentes Verfahren
- Die Integration von Menschen ohne die „Mitnahme“ der betroffenen Anwohner
verhindert die Aktzeptanz der geplanten Unterkunft
- die Anwohner fühlen sich von den Verantwortlichen der Stadt Datteln übergangen
4, Forderungen
Die Anwohner fühlen sich von der Politik der Stadt Datteln überrumpelt. Von einer solchen
Entscheidung mit solch einer Tragweite aus der Zeitung zu erfahren ist, ist schlichtweg
unmöglich. Das Vertrauen der Anwohner in die lokale Politik ist dadurch erschüttert.
Um wieder Vertrauen in die Politik zurück zu gewinnen und eine erfolgreiche Integration der
zukünftigen Bewohner des Flüchtlingsheims zu erreichen, müssen die Bürger der Stadt
Datteln in die Auswahl des Standortes der Unterkunft zwingend mit eingebunden und
„mitgenommen“ werden.
Daher erheben wir folgende Forderungen:
- Sofortiger Stopp des Planungs- und Bebauungs-Verfahrens
- Transparentmachung der alternativen Standorte
- Initiierung eines transparenten und öffentlichen Auswahlprozesses zur Suche eines
geeigneten Standorts bzw. geeigneter Standorte unter Beteiligung der Bürger der Stadt
Datteln
- Für den potentiellen Standort soll die Nutzung von bereits versiegelten Flächen mit
Vorrang priorisiert werden, um eine höchstmögliche Umwelt- und Klimaverträglichkeit
des Neubaus zu gewährleisten
- Die Standortwahl muss dabei das soziale Umfeld zwingend berücksichtigen
- Änderung der Strategie eines großen Standorts in die Aufteilung der Menschen in
mehrere kleinere Standorte
Auf den beigefügten Unterschriftenzetteln finden Sie die Unterstützer der Petition.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerinitiative Datteln für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten


Matthias Phillipp & Dietmar Pritzlaff

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Matthias P.Petitionsstarter*in

900

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Irina Schenk und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

1, Petition an den Rat der Stadt Datteln
für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten im Umfeld der Konrad-
Adenauer-Str. / Theodor-Heuss-Str. / Gustav Heinemann Str. / August-Schmidt-Ring /
Friedrich-Ebert-Str. / Westring / Hachhausener Str.
Stand: 03.06.2026
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Initiator
Bürgerinitiative Datteln für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten
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Forderung
Wir fordern den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten im Umfeld der Konrad-
Adenauer-Str. / Theodor-Heuss-Str. / Gustav Heinemann Str. / August-Schmidt-Ring /
Friedrich-Ebert-Str. / Westring / Hachhausener Str. und die damit verbundene Verlegung des
geplanten Standorts der Asylunterkunft.
Vorwort
Die Unterzeichner der Petition stellen klar, dass sie nicht grundsätzlich gegen den Bau einer
Unterkunft für Asylanten und obdachlose Menschen sind.
Sie halten den geplanten Standort angrenzend an Kindergärten, Gesamtschule und
Seniorenheim aber für nicht sinnvoll und unzumutbar. Zudem erscheint es den
Unterzeichnern grundsätzlich sinnvoller, für diese 96 Menschen kleinere Wohneinheiten zu
schaffen. Bestehende Gebäude innerhalb der Stadt sollten in die Planung mit einbezogen
werden.
Zudem ist die Auswahl des Standorts für die Bürger völlig intransparent und ohne
Beteiligung der betroffenen Anwohner erfolgt. Es drängt sich für die Unterzeichner der
Petition dabei der Verdacht auf, dass die Entscheidung der Stadtverwaltung einfach schnell
verabschiedet werden soll. Dieses Agieren der Stadtverwaltung verhindert eine Akzeptanz
der Bewohner der Siedlung und erschwert dadurch eine erfolgreiche Integration der
Menschen, um die es beim Bau des Heims ja geht. Die Anwohner sind über das Agieren der
Verwaltung in diesem Verfahren sehr irritiert und stehen dem Handeln der Stadtverwaltung
in diesem Verfahren völlig verständnislos gegenüber. Das ist keine gute Voraussetzung für
eine zukünftige erfolgreiche Integration der Menschen!
Argumente
für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten und gegen den Bau einer
Asylunterkunft im geplanten Baubereich…
2, Herz der Siedlung
Der Spielplatz, der Fußballplatz, die Grünflächen und die Nutzgärten sind das Herz der
Siedlung. Diese Flächen sind für die Kinder, für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die
Besitzer der Gärten DER soziale Treffpunkt und Naherholungsort.
Spiel- und Fußballplatz
Für die Kinder sind der Spielplatz und Fußballplatz der sichere und nahegelegene Ort, an
dem Sie unbeschwert spielen können, ohne weite und gefährliche Wege zu anderen
Spielplätzen in Kauf nehmen zu müssen. Eltern können ihre Kinder „einfach“ und
wohnortnah spielen lassen.
Nutzgärten – Grüne Lunge und Klimafreundlich
Die Nutzgärten und Grünflächen sind die „grüne Lunge“ der Siedlung. Durch den Wegfall
dieser Flächen wird sich das Ökosystem negativ verändern und ein wichtiger Beitrag der
Stadt Datteln zum Klimaschutz fällt dadurch weg. Das kann nicht im Sinne des Klimaschutzes
sein! Wohnungsnahe Grünzüge müssen aus ökologischen und klimatischen Gründen
zwingend geschützt werden. Durch die Neuversiegelung der Flächen wird das Mikroklima
und die Regenwasseraufnahme verschlechtern.
Nutzgärten - Rückschritt für die Integration
Die überwiegend türkischstämmigen Inhaber der Nutzgärten sind seit Jahren integraler
Bestandteil der Siedlung und gut in das soziale Leben der Siedlung integriert. Der Wegfall
ihrer Gärten trifft diese Nutzer besonders hart. Den Menschen diese Gärten wegzunehmen
bedeutet einen Rückschritt für die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft.
Nutzung durch Wolfhelmschule
Die Schülerinnen und Schüler der Wolfhelmschule nutzen den Sportplatz im Rahmen des
Sport-Unterrichts. Durch die direkte Nähe zur Flüchtlingsunterkunft wäre fraglich, ob dieser
Sportplatz wie bisher genutzt werden kann.
Eingeschränkte Nutzung durch Kindergartengruppen und Tagesmütter
Gruppen aus den umliegenden Kindergärten und die Tagesmütter nutzen ebenfalls den
Spielplatz.
Beeinträchtigung der Lebensqualität der Senioren im Seniorenwohnheim Amarita
Durch die unmittelbare Nähe der geplanten Unterkunft wird sich das auf die Lebensqualität
der Senioren auswirken. Durch zusätzliche 96 Menschen in enger Nachbarschaft zum
Seniorenheim werden die Senioren in ihrem Umfeld beschnitten. Die Zufahrt zur Baustelle
und zur Unterkunft sind über den Parkplatz des Seniorenheimes geplant.
Potentielle Schaffung sozialer Brennpunkt
Im Umfeld des evangelischen Kindergartens Hachhausen, des katholischen St. Franziskus
Kindergartens, des Seniorenheims Amarita, der Tagesmütter und den Kinderspielplätzen
schafft man einen potentiellen sozialen Brennpunkt.
3, Ängste und Bedenken in der Anwohnerschaft
Da die Bürger der Stadt und insbesondere die betroffenen Anwohner nicht transparent in
den Auswahlprozess und die Überlegungen der Stadtverwaltung in dieser sensiblen
Fragestellung mit einbezogen wurden, würde die Integration der betroffenen Menschen von
Anfang an unter unguten Voraussetzungen starten. Gegen den Willen der Anwohner soll
eine Unterkunft für annähernd 100 Personen gebaut werden.
Der gewählte Standort ist aus Sicht der Unterzeichner höchst prekär gewählt in Mitten einer
Umgebung mit zwei Kindergärten, einer Schule, einem Seniorenheim, zweier Tagesmütter
und einer gewachsenen Siedlungsstruktur mit vielen jungen Familien. Dadurch würde die
Stadt unnötigerweise absehbar einen sozialen Brennpunkt schaffen.
Dieses Bauvorhaben ohne die transparente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der
Stadt Datteln realisieren zu wollen zeugt aus Sicht der Unterzeichnenden von mangelndem
Fingerspitzengefühl der Stadtverwaltung. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen
Debatten um die Asylproblematik in unserem Land eine ungute Vorgehensweise.
Auch herrscht absolutes Unverständnis darüber, warum eine neue Großunterkunft
geschaffen werden soll, wo jahrelange Erfahrungen zeigen, dass dadurch soziale
Brennpunkte geschaffen werden und eine sinnvolle Integration der Menschen in die
Gesellschaft erschwert wird. Eine Aufteilung der asylsuchenden und obdachlosen Menschen
auf mehrere kleinere Standorte, wäre aus Sicht einer erfolgreichen Integration die deutlich
sinnvollere Alternative.
Einige Menschen, die Asyl in unserem Land suchen, sind durch ihre Erlebnisse schwer
traumatisiert. Ihr Verhalten entspricht oftmals nicht den üblichen sozialen Umgangsformen.
Diese Menschen in unmittelbarer Nähe eines Umfelds anzusiedeln, in denen Kinder und
Schüler ihren Alltag verbringen, ist aus Sicht der Unterzeichner unverantwortlich.
Nachfolgende weitere Ängste, Bedenken und Gedanken sind in zahlreichen Gesprächen so
oder ähnlich von vielen Anwohnern geäußert worden.
Diese werden stichpunktartig wiedergegeben.
- Belastung der sozialen Infrastruktur
- zusätzliche Verkehrsbelastung
- mögliche Überlastung vorhandener Infrastruktur
- fehlende Kapazität bei der Betreuung der Bewohner
- keine Gewährleistung der Sicherheit der Anwohner
- Angst vor Konflikten
- Angst die Kinder auf dem Spielplatz unbeaufsichtigt spielen zu lassen
- Anwohner werden mit den zukünftigen Problemen alleine gelassen
- Veränderung des sozialen Umfelds
- Großes Unverständnis darüber, dass die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt
werden sollen
- Kein transparentes Verfahren
- Die Integration von Menschen ohne die „Mitnahme“ der betroffenen Anwohner
verhindert die Aktzeptanz der geplanten Unterkunft
- die Anwohner fühlen sich von den Verantwortlichen der Stadt Datteln übergangen
4, Forderungen
Die Anwohner fühlen sich von der Politik der Stadt Datteln überrumpelt. Von einer solchen
Entscheidung mit solch einer Tragweite aus der Zeitung zu erfahren ist, ist schlichtweg
unmöglich. Das Vertrauen der Anwohner in die lokale Politik ist dadurch erschüttert.
Um wieder Vertrauen in die Politik zurück zu gewinnen und eine erfolgreiche Integration der
zukünftigen Bewohner des Flüchtlingsheims zu erreichen, müssen die Bürger der Stadt
Datteln in die Auswahl des Standortes der Unterkunft zwingend mit eingebunden und
„mitgenommen“ werden.
Daher erheben wir folgende Forderungen:
- Sofortiger Stopp des Planungs- und Bebauungs-Verfahrens
- Transparentmachung der alternativen Standorte
- Initiierung eines transparenten und öffentlichen Auswahlprozesses zur Suche eines
geeigneten Standorts bzw. geeigneter Standorte unter Beteiligung der Bürger der Stadt
Datteln
- Für den potentiellen Standort soll die Nutzung von bereits versiegelten Flächen mit
Vorrang priorisiert werden, um eine höchstmögliche Umwelt- und Klimaverträglichkeit
des Neubaus zu gewährleisten
- Die Standortwahl muss dabei das soziale Umfeld zwingend berücksichtigen
- Änderung der Strategie eines großen Standorts in die Aufteilung der Menschen in
mehrere kleinere Standorte
Auf den beigefügten Unterschriftenzetteln finden Sie die Unterstützer der Petition.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerinitiative Datteln für den Erhalt der Spielflächen, Grünflächen und Nutzgärten


Matthias Phillipp & Dietmar Pritzlaff

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Matthias P.Petitionsstarter*in

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