Ausbeutung im FSJ unterbinden - 30-Stunden-Woche für Freiwillige!

Das Problem

Ein FSJ ist bei weitem nicht mehr das, was es sein soll. Ein FSJ zu machen bedeutet oft, ausgebeutet zu werden: Überstunden, unfreundliche Kolleg:innen, fehlende Wertschätzung, Burnout, Überarbeitung, Nervenzusammenbrüche und fehlender Mehrwert sind tägliche Situationen, mit denen sich Freiwilligendienstleistende auseinander setzen müssen. Natürlich gehören Probleme zum Alltag dazu, doch FSJler-/innen sind oft noch Minderjährig und nicht an 40-Stunden-Wochen gewöhnt. Auch in der Einsatzstelle verstehen viele FSJler-/innen nicht, warum sie die gleiche Arbeit machen, wie eine Teilzeitkraft, nur doppelt so lange und für nicht mal ein Viertel des Geldes.

Wir fordern deswegen mindestens eine realistische Anpassung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden und eine Erhöhung der Urlaubstage auf 30 pro Jahr, so wie in den meisten Tarifverträgen in den Einsatzstellen schon für Pflegekräfte vorgesehen. Andernfalls fordern wir eine gerechte Erhöhung des Taschengeldes. Allerdings geben wir zu bedenken, dass dann der Faktor der Ehrenamtlichkeit verloren gehen würde. 


Ein Freiwilliges Soziales Jahr, ist oft nicht mehr “freiwillig”. Gesetze, wie z.B. die Berufsschulgesetze der einzelnen Bundesländer, verpflichten Jugendliche nach Abschluss der Schule, die Wartezeit auf ein Studium/ einen Ausbildungsplatz mit einem FSJ zu überbrücken. Andernfalls drohen Haftstrafen. Wir sollten niemanden zu Leistungen zwingen, die er oder sie in seinem oder ihrem Alter noch nicht ohne Folgen vollbringen kann.


Eine Gruppe FSJler-/innen

 

 

 

 

 

Bildquelle: Freepik

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Igor DinkelbachPetitionsstarter*inIch bin Igor.

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Das Problem

Ein FSJ ist bei weitem nicht mehr das, was es sein soll. Ein FSJ zu machen bedeutet oft, ausgebeutet zu werden: Überstunden, unfreundliche Kolleg:innen, fehlende Wertschätzung, Burnout, Überarbeitung, Nervenzusammenbrüche und fehlender Mehrwert sind tägliche Situationen, mit denen sich Freiwilligendienstleistende auseinander setzen müssen. Natürlich gehören Probleme zum Alltag dazu, doch FSJler-/innen sind oft noch Minderjährig und nicht an 40-Stunden-Wochen gewöhnt. Auch in der Einsatzstelle verstehen viele FSJler-/innen nicht, warum sie die gleiche Arbeit machen, wie eine Teilzeitkraft, nur doppelt so lange und für nicht mal ein Viertel des Geldes.

Wir fordern deswegen mindestens eine realistische Anpassung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden und eine Erhöhung der Urlaubstage auf 30 pro Jahr, so wie in den meisten Tarifverträgen in den Einsatzstellen schon für Pflegekräfte vorgesehen. Andernfalls fordern wir eine gerechte Erhöhung des Taschengeldes. Allerdings geben wir zu bedenken, dass dann der Faktor der Ehrenamtlichkeit verloren gehen würde. 


Ein Freiwilliges Soziales Jahr, ist oft nicht mehr “freiwillig”. Gesetze, wie z.B. die Berufsschulgesetze der einzelnen Bundesländer, verpflichten Jugendliche nach Abschluss der Schule, die Wartezeit auf ein Studium/ einen Ausbildungsplatz mit einem FSJ zu überbrücken. Andernfalls drohen Haftstrafen. Wir sollten niemanden zu Leistungen zwingen, die er oder sie in seinem oder ihrem Alter noch nicht ohne Folgen vollbringen kann.


Eine Gruppe FSJler-/innen

 

 

 

 

 

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Die Entscheidungsträger*innen

Bettina Stark-Watzinger
Bundesministerin für Bildung und Forschung

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Petition am 16. Januar 2023 erstellt