Mitnahme von allen Hilfsmitteln für Behinderte in Bussen - Aufhebung des Scooter-Verbots!

Mitnahme von allen Hilfsmitteln für Behinderte in Bussen - Aufhebung des Scooter-Verbots!

Das Problem

Seit 1.1.2016 besteht in Linienbussen des öffentlichen Nahverkehrs ein absolutes Mitnahmeverbot von Scootern. Scooter sind ein wichtiges Hilfsmittel für Menschen, die schlecht oder überhaupt nicht gehen können. Es handelt sich um ein Art von Elektrorollstuhl mit Lenkstange. Aus irgendwelchen unersichtlichen Gründen, wurde ein Gutachten erstellt, welches unschlüssige Ergebnisse hervorbringt. In diesem Gutachten wird behauptet, dass bei einer Vollbremsung des Busses der Scooter leichter kippt als andere Sachen wie Kinderwägen, Koffer oder herkömmliche Elektrorollstühle. Das stimmt absolut nicht, anderes wurde gar nicht begutachtet. Den Ausschluss empfinde ich als persönlich Betroffene als absolute Diskriminierung und als einen nicht hinnehmbaren Eingriff in meine persönliche Lebensführung, wie ich sie als Bürgerin der „Stadt der Menschenrechte“ (Nürnberg) niemals für möglich gehalten hätte! Viele gehbehinderte Menschen - genau wie ich- haben sich ganz bewusst für dieses Hilfsmittel, den Scooter entschieden, da es den persönlichen Alltag vergleichsweise sehr erleichtert. Im Sinne einer echten Gleichstellung von Behinderten und Nichtbehinderten, unabhängig von der Wahl ihres Hilfsmittels, fordere ich die Rücknahme des Verbots von Elektroscootern in allen Linienbussen! In Kiel wurde per Gerichtsurteil das Scooterverbot mittlerweile wieder aufgehoben. Es darf nicht sein, dass jetzt überall erst vor Gericht gezogen werden muss, um diese unglaubliche Diskrimierung von Gehbehinderten und älteren Menschen wieder aus der Welt zu schaffen!
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Das Problem

Seit 1.1.2016 besteht in Linienbussen des öffentlichen Nahverkehrs ein absolutes Mitnahmeverbot von Scootern. Scooter sind ein wichtiges Hilfsmittel für Menschen, die schlecht oder überhaupt nicht gehen können. Es handelt sich um ein Art von Elektrorollstuhl mit Lenkstange. Aus irgendwelchen unersichtlichen Gründen, wurde ein Gutachten erstellt, welches unschlüssige Ergebnisse hervorbringt. In diesem Gutachten wird behauptet, dass bei einer Vollbremsung des Busses der Scooter leichter kippt als andere Sachen wie Kinderwägen, Koffer oder herkömmliche Elektrorollstühle. Das stimmt absolut nicht, anderes wurde gar nicht begutachtet. Den Ausschluss empfinde ich als persönlich Betroffene als absolute Diskriminierung und als einen nicht hinnehmbaren Eingriff in meine persönliche Lebensführung, wie ich sie als Bürgerin der „Stadt der Menschenrechte“ (Nürnberg) niemals für möglich gehalten hätte! Viele gehbehinderte Menschen - genau wie ich- haben sich ganz bewusst für dieses Hilfsmittel, den Scooter entschieden, da es den persönlichen Alltag vergleichsweise sehr erleichtert. Im Sinne einer echten Gleichstellung von Behinderten und Nichtbehinderten, unabhängig von der Wahl ihres Hilfsmittels, fordere ich die Rücknahme des Verbots von Elektroscootern in allen Linienbussen! In Kiel wurde per Gerichtsurteil das Scooterverbot mittlerweile wieder aufgehoben. Es darf nicht sein, dass jetzt überall erst vor Gericht gezogen werden muss, um diese unglaubliche Diskrimierung von Gehbehinderten und älteren Menschen wieder aus der Welt zu schaffen!

Die Entscheidungsträger*innen

Irmgard Badura
Irmgard Badura
Beauftragte der Bayrischen Staatsregierung für die Belange behinderter Menschen
Dr. Ulrich Maly
Dr. Ulrich Maly
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Christian Vogel
Christian Vogel
Zweiter Bürgermeister

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