Atelierhaus & HdK Göttingen müssen bleiben !

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Hendrike und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Überblick 

Seit eineinhalb Jahren steht das Atelierhaus Göttingen leer - nicht weil die Künstlerinnen gegangen wären, sondern weil die BImA als Eigentümerin notwendige Brandschutzmaßnahmen nicht umsetzt.

38 Mieterinnen warten. Ohne Erklärung, ohne Zeitplan.

Jetzt wird das Haus offenbar als politischer Joker eingesetzt: Als Ersatzstandort für das Haus der Kulturen, dem gleichzeitig der Mietvertrag gekündigt wurde. Beide Institutionen - 30 Jahre gewachsen, viel privat finanziert - sollen gegeneinander ausgespielt werden. Keiner weiß warum. Niemand wurde gefragt.

Wir fordern:

  • Sofortige Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen.
  • Transparenz über die Entscheidungsprozesse.
  • Erhalt beider Kulturorte.

 

Weitere Infos :

Abriss auf Raten:  

Wie Göttingen sein kulturelles Erbe still verschwinden lässt

Zwei Häuser. Zwei Institutionen. Dreißig Jahre Geschichte. Und eine Stadt, die schweigt. Das Atelierhaus. Göttingen steht seit eineinhalb Jahren still. Nicht wegen Vandalismus, nicht wegen Insolvenz - sondern wegen Brandschutzauflagen, die die Bundesimmobilienanstalt (BlmA) als Eigentümerin schlicht nicht behebt, trotz mehrfacher Zusicherung.

38 Künstler*innen warten. Kein Termin. Kein Plan. Kein Wort.

Das stille Tauschgeschäft

Jetzt hat das Atelierhaus erfahren - nicht offiziell, sondern durch eine Mitteilung des Hauses der Kulturen (HdK) -, dass dem HdK das Atelierhaus angeboten wurde. Die Stadt würde es von der BlmA kaufen und für das HdK sanieren. Dem HdK wurde bereits der Mietvertrag für seine eigenen Räume gekündigt. Zwei Häuser, deren Betreiber*innen seit dreißig Jahren in ihren soziokulturellen Räumen wirken, investieren und Gemeinschaft aufbauen, sollen gegeneinander ausgespielt werden. Beide wollen ihre Häuser behalten. Das ist keine Sturheit. Das ist Verantwortung.

Wer entscheidet das - und warum im Verborgenen? Soziokulturelle und künstlerische Infrastruktur entsteht nicht durch Beschluss. Was das Atelierhaus ist, was das HdK ist, kann man nicht in ein anderes Gebäude verlegen wie einen Schreibtisch. Die Rahmenbedingungen der Häuser und Bedürfnisse der Nutzer sind völlig unterschiedlich. Die Netzwerke, die Menschen, die Geschichte - das ist das eigentliche Kapital dieser Stadt. Und es wird gerade mutwillig vernichtet.

Das Atelierhaus und das HDK haben das Gespräch gesucht: Mit Dr. Florian Dinger (SPD), Onyeka Oshionwu (Grüne) und die Linke. Gespräche mit Dr. Ehsan Kangarani (CDU) und Dr. Thomas Goes (Die Linke) stehen noch aus. Die Kommunalwahl ist am 13. September 2026 - wer bereit ist, für den Erhalt beider Einrichtungen einzutreten, muss sich jetzt erklären.

Warum wurde die Sanierung verschleppt? Warum wurde dem HdK gekündigt? Warum werden die Betroffenen nicht einbezogen? Antworten fehlen bis heute.

Was jetzt passiert - und wozu wir einladen

HDK und Atelierhaus lassen sich nicht vertreiben. Und sie lassen sich nicht gegeneinander ausspielen.

Am 27. Juni feiern HDK und Atelierhaus gemeinsam 30 Jahre - und tun das, was Bürokratien nicht können: zusammenstehen. Ab 17 Uhr im Außengelände des HDK (Hagenweg 2e), mit Live-Musik von Shiraz Band, The Pennytones und weiteren, Essen, Getränken, Kinderprogramm. Ab 12 Uhr zeigen Künstler*innen des Atelierhauses ihre Arbeiten in einer Pop-Up-Ausstellung im HDK.

Wir fordern: 

• Transparenz • Beteiligung • Und endlich Taten.

 

 

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