Arina soll bleiben! Abschiebung einer jesidischen Familie verhindern

Aktuelle Unterzeichner*innen:
julian storv und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die zehnjährige Arina ist Jesidin und lebt gut integriert in Deutschland. Eine Abschiebung ihrer Familie in den Irak würde sie erneut in akute Lebensgefahr bringen. Wir fordern Schutz, Bleiberecht und eine Entscheidung im Sinne des Kindeswohls.

 

Sehr geehrter Herr Klöpper- Sachgebietsleiter der Ausländerbehörde des Kreises Steinfurt -
mit dieser Petition wenden wir uns direkt an Sie. Wir bitten Sie eindringlich, die drohende Abschiebung der jesidischen Familie Salim – insbesondere der zehnjährigen Arina – auszusetzen. 


Arina ist Jesidin. Eine Rückführung in den Irak würde für sie und ihre Familie eine akute Gefahr für Leib und Leben bedeuten.
Die Familie Salim gehört der jesidischen Minderheit an, die 2014 Opfer eines international anerkannten Völkermordes durch den sogenannten „Islamischen Staat“ wurde. Bis heute sind Jesidinnen und Jesiden im Irak Verfolgung, Gewalt und massiver Diskriminierung ausgesetzt, wie auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge selbst anerkennt (https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Behoerde/Informationszentrum/Laenderkurzinformationen/2025/laenderkurzinfo-irak-04-25.pdf?__blob=publicationFile&v=5 


Die Sicherheitslage ist weiterhin instabil, zuletzt hat sich diese in der Region erheblich verschlechtert. Besonders alarmierend ist, dass im Nachbarland Syrien zuletzt zahlreiche jener IS-Kämpfer wieder auf freien Fuß gekommen sind, die damals die Verbrechen begangen und nun Rache geschworen haben. Die Gefahr erneuter Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten steigt dadurch erheblich.
Die grausamen Verbrechen des IS sind bis heute präsent: Vergewaltigungen, Verschleppungen, Versteigerungen von Frauen und Mädchen sowie massenhaftes Töten. Tausende Menschen wurden ermordet, hunderttausende vertrieben.

Auch die Familie Salim musste um ihr Leben fliehen. Arinas Bruder Aryan, heute zwölf Jahre alt, erlebte diese Flucht als kleines Kind – während um sie herum Menschen starben. Arina selbst wurde in einem Flüchtlingscamp geboren. Ihr einjähriger Bruder Aram kam in Deutschland zur Welt.

Arina lebt in Greven, besucht die dritte Klasse und ist schulisch wie sozial gut integriert. Sie ist Teil einer festen Klassengemeinschaft, hat Freundschaften geschlossen und fühlt sich hier sicher. Mit bemerkenswertem Mut hat sie selbst auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Dadurch wurde die drohende Abschiebung bekannt, und es entstand schnell ein Netzwerk aus Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern, Lehrkräften und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für Arina und ihre Familie einsetzen.


Dieses Engagement steht im Einklang mit dem parteiübergreifenden politischen Willen, Jesidinnen und Jesiden Schutz zu gewähren und derzeit nicht in den Irak abschieben zu wollen. Der nordrhein-westfälische Landtag hat hierzu ein entsprechendes Landesschutzprogramm beschlossen (https://www.abschiebungsreporting.de/nrw-landtag-beschliesst-landesschutzprogramm-fuer-ezidische-gefluechtete/ welches allerdings rechtlich keinen ausreichenden Schutz bietet.
Am 07.01.2026 berichtete zudem die WDR Lokalzeit über den Fall und machte die Dringlichkeit deutlich (https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/muensterland/abschiebung-droht-schuelerinnen-in-greven-kaempfen-fuer-arina-100.amp


Unsere Forderungen an Sie:

Wir fordern Sie auf,

  • die Abschiebungsandrohung auszusetzen,
  • Arina und ihrer Familie ein dauerhaftes Bleiberecht zu gewähren,
  • sie vor einer Rückführung in den Irak zu schützen,
  • eine Entscheidung im Sinne des Kindeswohls von Arina, Aryan und Aram zu treffen.


Herr Klöpper, Arina ist ein Kind. Sie braucht Schutz, Stabilität und eine Zukunft ohne Angst.
Bitte nutzen Sie Ihren Ermessensspielraum verantwortungsvoll.
Arina gehört hierher. Arina soll bleiben.

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Moritz PrassePetitionsstarter*in

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Das Problem

Die zehnjährige Arina ist Jesidin und lebt gut integriert in Deutschland. Eine Abschiebung ihrer Familie in den Irak würde sie erneut in akute Lebensgefahr bringen. Wir fordern Schutz, Bleiberecht und eine Entscheidung im Sinne des Kindeswohls.

 

Sehr geehrter Herr Klöpper- Sachgebietsleiter der Ausländerbehörde des Kreises Steinfurt -
mit dieser Petition wenden wir uns direkt an Sie. Wir bitten Sie eindringlich, die drohende Abschiebung der jesidischen Familie Salim – insbesondere der zehnjährigen Arina – auszusetzen. 


Arina ist Jesidin. Eine Rückführung in den Irak würde für sie und ihre Familie eine akute Gefahr für Leib und Leben bedeuten.
Die Familie Salim gehört der jesidischen Minderheit an, die 2014 Opfer eines international anerkannten Völkermordes durch den sogenannten „Islamischen Staat“ wurde. Bis heute sind Jesidinnen und Jesiden im Irak Verfolgung, Gewalt und massiver Diskriminierung ausgesetzt, wie auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge selbst anerkennt (https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Behoerde/Informationszentrum/Laenderkurzinformationen/2025/laenderkurzinfo-irak-04-25.pdf?__blob=publicationFile&v=5 


Die Sicherheitslage ist weiterhin instabil, zuletzt hat sich diese in der Region erheblich verschlechtert. Besonders alarmierend ist, dass im Nachbarland Syrien zuletzt zahlreiche jener IS-Kämpfer wieder auf freien Fuß gekommen sind, die damals die Verbrechen begangen und nun Rache geschworen haben. Die Gefahr erneuter Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten steigt dadurch erheblich.
Die grausamen Verbrechen des IS sind bis heute präsent: Vergewaltigungen, Verschleppungen, Versteigerungen von Frauen und Mädchen sowie massenhaftes Töten. Tausende Menschen wurden ermordet, hunderttausende vertrieben.

Auch die Familie Salim musste um ihr Leben fliehen. Arinas Bruder Aryan, heute zwölf Jahre alt, erlebte diese Flucht als kleines Kind – während um sie herum Menschen starben. Arina selbst wurde in einem Flüchtlingscamp geboren. Ihr einjähriger Bruder Aram kam in Deutschland zur Welt.

Arina lebt in Greven, besucht die dritte Klasse und ist schulisch wie sozial gut integriert. Sie ist Teil einer festen Klassengemeinschaft, hat Freundschaften geschlossen und fühlt sich hier sicher. Mit bemerkenswertem Mut hat sie selbst auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Dadurch wurde die drohende Abschiebung bekannt, und es entstand schnell ein Netzwerk aus Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern, Lehrkräften und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für Arina und ihre Familie einsetzen.


Dieses Engagement steht im Einklang mit dem parteiübergreifenden politischen Willen, Jesidinnen und Jesiden Schutz zu gewähren und derzeit nicht in den Irak abschieben zu wollen. Der nordrhein-westfälische Landtag hat hierzu ein entsprechendes Landesschutzprogramm beschlossen (https://www.abschiebungsreporting.de/nrw-landtag-beschliesst-landesschutzprogramm-fuer-ezidische-gefluechtete/ welches allerdings rechtlich keinen ausreichenden Schutz bietet.
Am 07.01.2026 berichtete zudem die WDR Lokalzeit über den Fall und machte die Dringlichkeit deutlich (https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/muensterland/abschiebung-droht-schuelerinnen-in-greven-kaempfen-fuer-arina-100.amp


Unsere Forderungen an Sie:

Wir fordern Sie auf,

  • die Abschiebungsandrohung auszusetzen,
  • Arina und ihrer Familie ein dauerhaftes Bleiberecht zu gewähren,
  • sie vor einer Rückführung in den Irak zu schützen,
  • eine Entscheidung im Sinne des Kindeswohls von Arina, Aryan und Aram zu treffen.


Herr Klöpper, Arina ist ein Kind. Sie braucht Schutz, Stabilität und eine Zukunft ohne Angst.
Bitte nutzen Sie Ihren Ermessensspielraum verantwortungsvoll.
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Petition am 2. Februar 2026 erstellt