„ARD, eure Bühne – unsere Würde. Kein Sendeplatz für Rassismus – ARD muss handeln“

Das Problem

In der ARD-Jubiläumsshow „75 Jahre ARD“ trat Dieter Hallervorden auf und eröffnete seinen Sketch mit den Worten: „N****kuss, Z*geunerschnitz, Ind*aner.

Das war kein Kabarett, das war kalkulierte und gezielte Provokation. Und es wurde gesendet – ohne Einordnung, ohne Distanzierung, ohne Verantwortung.

Was wir fordern:
1. Eine klare Stellungnahme der ARD zu diesem Vorfall – inklusive einer Erklärung, warum dieser Beitrag unkommentiert ausgestrahlt wurde und inwiefern der Inhalt mit den eigenen Diversity-Leitlinien vereinbar sein soll.

2. Die konsequente Anwendung und Weiterentwicklung der eigenen redaktionellen Standards zur Rassismuskritik und Diskriminierungssensibilität – auch und gerade in Unterhaltung, Comedy und Satire.

Es darf keinen Schutzraum für rassistische oder menschenverachtende Inhalte geben – unabhängig vom Genre oder vom Status der auftretenden Person.

3. Eine öffentlich sichtbare Überprüfung redaktioneller Strukturen, um sicherzustellen, dass diskriminierende Inhalte – bewusst oder unbewusst – erkannt und verhindert werden. Hierzu gehört auch die regelmäßige Weiterbildung von Redaktionen zu rassismuskritischer Sprache und historischer Verantwortung.

4. Mehr Repräsentanz und Perspektiven von Betroffenen in redaktionellen und programmverantwortlichen Positionen – insbesondere von Schwarzen Menschen, Sintizze und Romnja, Menschen mit Migrationsgeschichte und indigenen Stimmen.

5. Einen transparenten Umgang mit Beschwerden und Kritik.

Statt Abwiegeln oder Schweigen braucht es Dialog – mit der Zivilgesellschaft, mit diskriminierten Communities und mit den Menschen, die von dieser Sprache betroffen sind.

Warum das wichtig ist:
Die ARD und ihre angeschlossenen Sender bekennen sich zu Vielfalt, Respekt und Antidiskriminierung. In Selbstverpflichtungen, Redaktionsstatuten und im Medienstaatsvertrag ist das festgehalten.

Doch dieser Vorfall zeigt: Diese Werte gelten nicht für alle Formate. Nicht für alle Stimmen. Nicht in der Praxis.

Es geht nicht um Sprachverbote. Es geht um Verantwortung und Respekt!

 

Co-Initiator*innen und Erstunterzeichnende:

 

Tara-Luise Wittwer / Autorin und Kolumnistin

Leonie Löwenherz / Aktivistin, Journalistin, Historikerin

Raul Krauthausen / Aktivist, Autor, Medienmacher

Jana Heinicke / Autorin, Content Creatorin

Gina Waibel / Lehrkraft, Fortbildnerin

Mirja Siegl / Online-Aktivistin

Sally Lisa Starken / Autorin, Journalistin

Katharina Linnepe / Autorin

Elisabeth Schüttlöffel / Lehrkraft

avatar of the starter
Tarek ZaibiPetitionsstarter*in

15.758

Das Problem

In der ARD-Jubiläumsshow „75 Jahre ARD“ trat Dieter Hallervorden auf und eröffnete seinen Sketch mit den Worten: „N****kuss, Z*geunerschnitz, Ind*aner.

Das war kein Kabarett, das war kalkulierte und gezielte Provokation. Und es wurde gesendet – ohne Einordnung, ohne Distanzierung, ohne Verantwortung.

Was wir fordern:
1. Eine klare Stellungnahme der ARD zu diesem Vorfall – inklusive einer Erklärung, warum dieser Beitrag unkommentiert ausgestrahlt wurde und inwiefern der Inhalt mit den eigenen Diversity-Leitlinien vereinbar sein soll.

2. Die konsequente Anwendung und Weiterentwicklung der eigenen redaktionellen Standards zur Rassismuskritik und Diskriminierungssensibilität – auch und gerade in Unterhaltung, Comedy und Satire.

Es darf keinen Schutzraum für rassistische oder menschenverachtende Inhalte geben – unabhängig vom Genre oder vom Status der auftretenden Person.

3. Eine öffentlich sichtbare Überprüfung redaktioneller Strukturen, um sicherzustellen, dass diskriminierende Inhalte – bewusst oder unbewusst – erkannt und verhindert werden. Hierzu gehört auch die regelmäßige Weiterbildung von Redaktionen zu rassismuskritischer Sprache und historischer Verantwortung.

4. Mehr Repräsentanz und Perspektiven von Betroffenen in redaktionellen und programmverantwortlichen Positionen – insbesondere von Schwarzen Menschen, Sintizze und Romnja, Menschen mit Migrationsgeschichte und indigenen Stimmen.

5. Einen transparenten Umgang mit Beschwerden und Kritik.

Statt Abwiegeln oder Schweigen braucht es Dialog – mit der Zivilgesellschaft, mit diskriminierten Communities und mit den Menschen, die von dieser Sprache betroffen sind.

Warum das wichtig ist:
Die ARD und ihre angeschlossenen Sender bekennen sich zu Vielfalt, Respekt und Antidiskriminierung. In Selbstverpflichtungen, Redaktionsstatuten und im Medienstaatsvertrag ist das festgehalten.

Doch dieser Vorfall zeigt: Diese Werte gelten nicht für alle Formate. Nicht für alle Stimmen. Nicht in der Praxis.

Es geht nicht um Sprachverbote. Es geht um Verantwortung und Respekt!

 

Co-Initiator*innen und Erstunterzeichnende:

 

Tara-Luise Wittwer / Autorin und Kolumnistin

Leonie Löwenherz / Aktivistin, Journalistin, Historikerin

Raul Krauthausen / Aktivist, Autor, Medienmacher

Jana Heinicke / Autorin, Content Creatorin

Gina Waibel / Lehrkraft, Fortbildnerin

Mirja Siegl / Online-Aktivistin

Sally Lisa Starken / Autorin, Journalistin

Katharina Linnepe / Autorin

Elisabeth Schüttlöffel / Lehrkraft

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Tarek ZaibiPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin
Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin

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