Verpflichtende Repräsentanz von Expert*innen und Betroffenen bei Rassismus-Talkshows

Verpflichtende Repräsentanz von Expert*innen und Betroffenen bei Rassismus-Talkshows

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Atahan Demirel hat diese Petition an Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland ARD gestartet.

Bei Talkshows und Fernsehprogrammen über Diskriminierungen sollen verpflichtend Personen eingeladen werden, die Expert*innen und Betroffene sind.

Vor wenigen Tagen wies der WDR bei einer Talkshow über Rassismus ein Armutszeugnis auf, als die Gäst*innen sich diskriminierend über Minderheiten äußerten. Die Aussagen haben eine große Welle an Empörung und Frust verursacht, insbesondere weil keine der Beteiligten Widersprüche zu den Diskriminierungen geleistet hat. Im Nachhinein haben sich der WDR und die Gäst*innen entschuldigt, doch das reicht nicht. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten fällt eine besondere Verantwortung zu, sie müssen für diskriminierungsfreie Ausstrahlungen sorgen. Dieser Rassismus-Eklat darf sich nicht wiederholen und aus diesem Grund fordere ich die Einführung einer Klausel bei der Satzung von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die besagt, dass Expert*innen und Betroffene bei Sendungen und Programmen stets eingeladen werden müssen. Marginalisierte Minderheiten werden häufig durch Alltagsrassismus und durch unsensible Sprache getriggert, das weiß ich aus Erfahrung. Den Menschenrechten zufolge hat jeder Mensch ein diskriminierungsfreies Leben verdient und demzufolge muss struktureller Rassismus auch aus der Medienwelt mit konkreten Maßnahmen entfernt werden.

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