Appell gegen diskriminierende unfaire Servicegebühren für Nicht-EU-Studierende an der THD


Appell gegen diskriminierende unfaire Servicegebühren für Nicht-EU-Studierende an der THD
Das Problem
[ENGLISH VERSION BELOW]
Liebe Kommiliton:innen, Lehrende und Unterstützende,
Ich bin ein Student an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und bin zutiefst besorgt über die Einführung von Servicegebühren für Nicht-EU-Studierende ab dem Wintersemester 2025/26. Es ist diskriminierend, da diese Gebühren nur Nicht-EU-Studenten betreffen und keine klaren Vorteile bieten. Keine sinnvollen und relevanten Vorteile wie Semestertickets oder Deutschlandtickets sind in diesen Gebühren enthalten. Damit verhindert Deutschland Chancengleichheit in der Bildung - deutsche Studenten an der THD sind davon nicht betroffen, ebenso wenig wie andere EU-Studenten.
Es ist ungerecht und schafft eine Kluft zwischen den Studierenden. Es geht gegen das Ideal der Chancengleichheit, das im Herzen des Bildungssystems verankert sein sollte. Dieses neue Gesetz könnte zukünftige internationale Studierende davon abhalten, in Deutschland zu studieren, und damit die Vielfalt und Interkulturalität reduzieren, die unsere Hochschule bereichern.
Die THD positioniert sich stets als Vorreiterin für Inklusion und Vielfalt. Laut THD-Statistiken sind "48% der Studierenden international, 80 Nationen". Diese Regelung trifft also Hunderte direkt, nicht nur in Deggendorf, sondern auch in anderen THD-Standorte wie ECRI(Pfarrkirchen) und Cham. Durch diese Regelung entsteht jedoch eine Zweiklassengesellschaft: Während EU-Studierende unberührt bleiben, werden Kommiliton:innen aus Drittstaaten finanziell benachteiligt – ohne erkennbaren, entscheidenden Gegenwert. Langfristig gefährdet dies nicht nur die internationale Attraktivität Deutschlands als Studienstandort, sondern untergräbt auch den interkulturellen Austausch, der den Campus bereichert.
Diese Gebühren sind mehr als eine finanzielle Hürde: Sie senden die Botschaft, dass einige von uns weniger willkommen sind. Sie spalten unseren Campus in „wir“ und „sie“. Dabei sollte Bildung Brücken bauen – nicht Mauern! Wenn wir jetzt schweigen, verlieren wir nicht nur vielfältige Perspektiven, sondern auch das Vertrauen in die THD als Ort der Chancengleichheit.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie uns, gegen diese diskriminierende Praktik zu kämpfen.
Mit respektvollen Grüßen,
Kouami Houngbo
ENGLISH VERSION
Dear fellow students, teachers, and supporters,
I am a student at Deggendorf Institute of Technology (DIT) and am deeply concerned about the introduction of service fees for non-EU students starting in the winter semester of 2025/26. It is discriminatory because these fees only affect non-EU students and do not offer any clear benefits. No meaningful and relevant benefits such as semester tickets or Germany tickets are included in these fees. Thus, Germany is preventing equal opportunities in education – German students at DIT are not affected, nor are other EU students.
It is unfair and creates a divide between students. It goes against the ideal of equal opportunity, which should be at the heart of the education system. This new law could discourage future international students from studying in Germany, thereby reducing the diversity and interculturality that enrich our university.
DIT consistently positions itself as a pioneer for inclusion and diversity. According to DIT statistics, "48% of students are international, representing 80 nations." This regulation directly affects hundreds of people, not only in Deggendorf, but also in other THD locations such as ECRI (Pfarrkirchen) and Cham. However, this regulation creates a two-tier society: While EU students remain unaffected, fellow students from third countries are financially disadvantaged – without any discernible, decisive return. In the long term, this not only jeopardizes Germany's international appeal as a study destination, but also undermines the intercultural exchange that enriches the campus.
These fees are more than a financial hurdle: They send the message that some of us are less welcome. They divide our campus into "us" and "them." Yet education should build bridges – not walls! If we remain silent now, we will not only lose diverse perspectives, but also trust in DIT as a place of equal opportunity.
Please sign this petition and help us fight this discriminatory practice.
Respectfully,
Kouami Houngbo
Das Problem
[ENGLISH VERSION BELOW]
Liebe Kommiliton:innen, Lehrende und Unterstützende,
Ich bin ein Student an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und bin zutiefst besorgt über die Einführung von Servicegebühren für Nicht-EU-Studierende ab dem Wintersemester 2025/26. Es ist diskriminierend, da diese Gebühren nur Nicht-EU-Studenten betreffen und keine klaren Vorteile bieten. Keine sinnvollen und relevanten Vorteile wie Semestertickets oder Deutschlandtickets sind in diesen Gebühren enthalten. Damit verhindert Deutschland Chancengleichheit in der Bildung - deutsche Studenten an der THD sind davon nicht betroffen, ebenso wenig wie andere EU-Studenten.
Es ist ungerecht und schafft eine Kluft zwischen den Studierenden. Es geht gegen das Ideal der Chancengleichheit, das im Herzen des Bildungssystems verankert sein sollte. Dieses neue Gesetz könnte zukünftige internationale Studierende davon abhalten, in Deutschland zu studieren, und damit die Vielfalt und Interkulturalität reduzieren, die unsere Hochschule bereichern.
Die THD positioniert sich stets als Vorreiterin für Inklusion und Vielfalt. Laut THD-Statistiken sind "48% der Studierenden international, 80 Nationen". Diese Regelung trifft also Hunderte direkt, nicht nur in Deggendorf, sondern auch in anderen THD-Standorte wie ECRI(Pfarrkirchen) und Cham. Durch diese Regelung entsteht jedoch eine Zweiklassengesellschaft: Während EU-Studierende unberührt bleiben, werden Kommiliton:innen aus Drittstaaten finanziell benachteiligt – ohne erkennbaren, entscheidenden Gegenwert. Langfristig gefährdet dies nicht nur die internationale Attraktivität Deutschlands als Studienstandort, sondern untergräbt auch den interkulturellen Austausch, der den Campus bereichert.
Diese Gebühren sind mehr als eine finanzielle Hürde: Sie senden die Botschaft, dass einige von uns weniger willkommen sind. Sie spalten unseren Campus in „wir“ und „sie“. Dabei sollte Bildung Brücken bauen – nicht Mauern! Wenn wir jetzt schweigen, verlieren wir nicht nur vielfältige Perspektiven, sondern auch das Vertrauen in die THD als Ort der Chancengleichheit.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie uns, gegen diese diskriminierende Praktik zu kämpfen.
Mit respektvollen Grüßen,
Kouami Houngbo
ENGLISH VERSION
Dear fellow students, teachers, and supporters,
I am a student at Deggendorf Institute of Technology (DIT) and am deeply concerned about the introduction of service fees for non-EU students starting in the winter semester of 2025/26. It is discriminatory because these fees only affect non-EU students and do not offer any clear benefits. No meaningful and relevant benefits such as semester tickets or Germany tickets are included in these fees. Thus, Germany is preventing equal opportunities in education – German students at DIT are not affected, nor are other EU students.
It is unfair and creates a divide between students. It goes against the ideal of equal opportunity, which should be at the heart of the education system. This new law could discourage future international students from studying in Germany, thereby reducing the diversity and interculturality that enrich our university.
DIT consistently positions itself as a pioneer for inclusion and diversity. According to DIT statistics, "48% of students are international, representing 80 nations." This regulation directly affects hundreds of people, not only in Deggendorf, but also in other THD locations such as ECRI (Pfarrkirchen) and Cham. However, this regulation creates a two-tier society: While EU students remain unaffected, fellow students from third countries are financially disadvantaged – without any discernible, decisive return. In the long term, this not only jeopardizes Germany's international appeal as a study destination, but also undermines the intercultural exchange that enriches the campus.
These fees are more than a financial hurdle: They send the message that some of us are less welcome. They divide our campus into "us" and "them." Yet education should build bridges – not walls! If we remain silent now, we will not only lose diverse perspectives, but also trust in DIT as a place of equal opportunity.
Please sign this petition and help us fight this discriminatory practice.
Respectfully,
Kouami Houngbo
Petition geschlossen.
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Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 2. Mai 2025 erstellt