Entschuldigung und Gegendarstellung der AOK für den Ausdruck "Autistischer Zombie"

Das Problem

Die Krankenkasse AOK spricht in Ihrem Magazin "AOK On” (04/2018) von "autistischen Zombies" und diskriminiert und beleidigt damit alle autistischen Menschen und deren Angehörige. 

Der eigentliche Skandal ist aber, dass die AOK keine Entschuldigung im nächsten AOK-On Magazin abdrucken möchte!

Autismus - per Definition eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Viele Betroffene und Angehörige leiden vor allem durch das mangelnde Verständnis der Mitmenschen und deren Reaktionen auf diese Behinderung. Aus diesem Grund versuchen Organisationen, Vereine, Betroffene und viele weitere auf das Thema Autismus und die damit verbundenen Schwierigkeiten aufmerksam zu machen.

Als Eltern eines dreijährigen Sohnes mit frühkindlichem Autismus, oft auch als schwere Form des Autismus bezeichnet, versuchen wir alles für eine bestmögliche Zukunft für ihn und alle Menschen mit Autismus zu erreichen. Täglich kämpfen wir gegen Vorurteile, Stereotypen in den Köpfen der Menschen und Unverständnis. Natürlich ist hierfür auch die Unwissenheit über die Art der Behinderung verantwortlich. Umso mehr schmerzt es dann, wenn - und noch dazu von einer Krankenkasse - von autistischen Zombies gesprochen wird. Dies ist nicht nur verletzend, sondern auch der Aufklärung der Gesellschaft wird hierdurch geschadet.

Eine Behinderung als beschreibendes Adjektiv für einen Zombie zu verwenden ist nicht nur geschmacklos, es verstärkt falsche Assoziationen mit Autismus und erschwert die Inklusion.

Die AOK hat - nach einem Aufschrei in den sozialen Medien - zugegeben, dass der Ausdruck ein Fehler war. Hierüber informiert ein lapidarer Tweet der @AOK_Gesundheit mit 240 Zeichen.  https://twitter.com/drei_hoch/status/1047543216109699072

Eine Entschuldigung im nächsten Magazin abzudrucken wird weiterhin abgelehnt.

Wir fordern eine Entschuldigung/Gegendarstellung in der nächsten Printausgabe, dem Medium in dem die Verfehlung passiert ist. 

Ein Tweet ist weder ausreichend noch angemessen und erreicht auch nicht die Leser der jetzigen Ausgabe. #KeinZombie

avatar of the starter
Joerg SchudrowitzPetitionsstarter*inVater eines dreijährigen wundervollen, non-verbalen Sohnes mit frühkindlichem Autismus. Wir versuchen ihn bestmöglich zu fördern und seine Welt zu verstehen. Aber auch wir als Eltern müssen die für uns noch junge Diagnose erst verarbeiten.
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Das Problem

Die Krankenkasse AOK spricht in Ihrem Magazin "AOK On” (04/2018) von "autistischen Zombies" und diskriminiert und beleidigt damit alle autistischen Menschen und deren Angehörige. 

Der eigentliche Skandal ist aber, dass die AOK keine Entschuldigung im nächsten AOK-On Magazin abdrucken möchte!

Autismus - per Definition eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Viele Betroffene und Angehörige leiden vor allem durch das mangelnde Verständnis der Mitmenschen und deren Reaktionen auf diese Behinderung. Aus diesem Grund versuchen Organisationen, Vereine, Betroffene und viele weitere auf das Thema Autismus und die damit verbundenen Schwierigkeiten aufmerksam zu machen.

Als Eltern eines dreijährigen Sohnes mit frühkindlichem Autismus, oft auch als schwere Form des Autismus bezeichnet, versuchen wir alles für eine bestmögliche Zukunft für ihn und alle Menschen mit Autismus zu erreichen. Täglich kämpfen wir gegen Vorurteile, Stereotypen in den Köpfen der Menschen und Unverständnis. Natürlich ist hierfür auch die Unwissenheit über die Art der Behinderung verantwortlich. Umso mehr schmerzt es dann, wenn - und noch dazu von einer Krankenkasse - von autistischen Zombies gesprochen wird. Dies ist nicht nur verletzend, sondern auch der Aufklärung der Gesellschaft wird hierdurch geschadet.

Eine Behinderung als beschreibendes Adjektiv für einen Zombie zu verwenden ist nicht nur geschmacklos, es verstärkt falsche Assoziationen mit Autismus und erschwert die Inklusion.

Die AOK hat - nach einem Aufschrei in den sozialen Medien - zugegeben, dass der Ausdruck ein Fehler war. Hierüber informiert ein lapidarer Tweet der @AOK_Gesundheit mit 240 Zeichen.  https://twitter.com/drei_hoch/status/1047543216109699072

Eine Entschuldigung im nächsten Magazin abzudrucken wird weiterhin abgelehnt.

Wir fordern eine Entschuldigung/Gegendarstellung in der nächsten Printausgabe, dem Medium in dem die Verfehlung passiert ist. 

Ein Tweet ist weder ausreichend noch angemessen und erreicht auch nicht die Leser der jetzigen Ausgabe. #KeinZombie

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Joerg SchudrowitzPetitionsstarter*inVater eines dreijährigen wundervollen, non-verbalen Sohnes mit frühkindlichem Autismus. Wir versuchen ihn bestmöglich zu fördern und seine Welt zu verstehen. Aber auch wir als Eltern müssen die für uns noch junge Diagnose erst verarbeiten.

Die Entscheidungsträger*innen

AOK-Bundesverband GbR
AOK-Bundesverband GbR
Gesetzliche Krankenkasse
Martin Litsch
Martin Litsch
Vorstandsvorsitzender AOK
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Aufsichtsbehörde
Steve Plesker
Steve Plesker
Geschäftsführer Markt/Produkte beim AOK-Bundesverband - für die AOK-on ver
AOK Pressestelle
AOK Pressestelle
Pressesprecher

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