Anwohnerparken im Heinrich-Kock-Weg - Quartier Süderfeld Park

Das Problem

Liebe Nachbarn,

Wir bitten um Eure Unterstützung.

Wie bereits viele von Euch mitbekommen haben, wird man ab dem 21. November 2022 zwischen 09:00 und 20:00 Uhr im Heinrich-KockWeg AUSSCHLIESSLICH GEBÜHRENPFLICHTIG (bis zu drei Stunden oder mit einem Tagesticket) parken können. Dies betrifft alle Anwohner der Süderfeldparkquartiers, auch die Häuser an der Süderfeldstraße.

Unserer Meinung nach wird diese von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende / Landesbetrieb Verkehr (LBV) erdachte Maßnahme dazu führen, dass das Viertel noch stärker als es ohnehin bereits der Fall ist, von an- und abfahrenden PKW Verkehr belastet.

Wir als Anwohner verlieren darüber hinaus sämtliche kostenfreie Parkmöglichkeiten!

Damit wir Anwohner eine Stimme bei der Behörde bekommen, haben wir uns sehr spontan dazu entschlossen, die folgende Online Petition einzustellen, in der Absicht, die LBV zum Einlenken bewegen zu können:

Wir nehmen Bezug auf das Schreiben der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vom 6. Oktober 2022 (15:30 Uhr) - "Neue Bewohnerparkzonen Bewohnerparken in Eppendorf / Hoheluft-Ost startet ab 21.11.2022"

https://www.hamburg.de/bvm/medien/16559262/2022-10-06-bvm-bewohnerparken/

Wir Anwohner des Süderfeldparks haben allein rein zufällig von den Plänen der LBV erfahren und sind erstaunt, dass die Stadt Hamburg und die LBV es nicht für nötig erachten ihrea Anwohner und Bürger zu so relevanten Einschnitten per Post zu informieren, geschweige denn die Bedürfnisse und Ansichten der Bürger komplett zu übergehen und einfach Tatsachen zu schaffen.

Wir haben mit großem Erstaunen festgestellt, dass unsere Straße vom Bewohnerparken ausgenommen ist. Das Neubaugebiet Süderfeldpark (also auch der Heinrich-Kock-Weg) wurde explizit als familienfreundliches und verkehrsarmes Quartier konzipiert und gebaut und dem entsprechend wohnen hier viele Familien mit Kindern.

Im Schreiben der Behörde vom 6. Oktober wird unter anderem folgendes Ziel des Bewohnerparkens angegeben : "Ziel des Bewohnerparkens ist [...] die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Reduzierung von Parksuchverkehren [...].

Ausgerechnet der von vielen Familien bewohnte Heinrich-Kock Weg ist nun von diesen Maßnahmen ausgenommen! Die angestrebte Höchstparkdauer von 3 Stunden und Ausweis als Kurzzeitparken Gebiet bedeutet in der Praxis, dass der Verkehr zunehmen wird und wir faktisch zum Parkhaus des UKE werden. Diese Problematik gäbe es gar nicht wenn das UKE ausreichend Mitarbeiterparkplätze schaffen würde. Durch die Maßnahmen ist außerdem damit zu rechnen, dass verstärkt Abschleppfahrzeuge verkehren werden, um KfZ zu entfernen, deren Halter die Höchstparkdauer überschritten haben. Das Resultat der angestrebten Maßnahmen bedeutet für den Heinrich-Kock-Weg ein erhöhtes KfZ-Aufkommen und damit abnehmende Verkehrssicherheit in diesem von vielen Kindern bewohnten Gebiet.

In der aktuellen Planung wird angenommen, dass die Anwohner auf Tiefgaragenstellplätze Zugriff hätten. Zum einen gibt es nicht ausreichend Tiefgaragenstellplätze, zum anderen kosten dies mindestens 120 EUR im Monat – womit 1440 EUR Jahreskosten den jährlichen Anwohnerparkenkosten von 65 EUR gegenüberstehen. Das widerspricht unseres Erachtens dem Gleichbehandlungsgrundsatz auf den alle Bürger ein Anrecht haben. Keiner der Anwohner des Süderfeldparks hat mit dem Mietvertrag automatisch einen Tiefgaragen-stellplatz bekommen und/oder wurde darauf hingewiesen, dass Anwohnerautos in Tiefgaragen geparkt werden müssen (Aussage der LBV). Wenn man die aktuelle Argumentation betrachtet, hätten die Anwohner unseres Erachtens vor Unterschrift der Mietverträge auf die massiven Kosten hingewiesen werden müssen.

Auf Grund der Größe des Quartiers wurde ein nicht unerheblicher Teil an Wohnungen für sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Darunter befinden sich Langzeiterkrankte und Alleinerziehende mit kleinen Kindern die nicht ohne Grund auf diese Wohnungen angewiesen sind. Da die Tiefgaragenstellplätze von der Sozialbindung ausgenommen sind, ist es ihnen nicht möglich diese zu mieten und stellen daher ihre dringend benötigte Fahrzeuge hier in der Straße ab. Die finanzielle Belastung die das kostenpflichtige Parken mit sich bringt führt dazu, dass diese Anwohner gezwungen sind diese abzuschaffen, da kostenfreies Parken in der Umgebung durch die neuen Regelungen ebenfalls wegfällt. Diese Personengruppe auszuschließen und bei den steigenden Preisen zusätzlich zu belasten, faktisch und monetär) widerspricht erneut dem Gleichbehandlungsgrundsatz.

Bei all den Argumenten sticht aber vor allem hervor, das andere Straßen, die ebenfalls viele Tiefgaragen und Grunstücksparkplätze vorweisen nicht vom Anwohnerparken ausgenommen sind. Es erschließt sich uns Anwohnern erneut nicht warum wir hier im Süderfedpark anders behandelt werden.

Die zu erwartenden Entwicklungen sind besorgniserregend und wir als Anwohner und Bürger der Stadt Hamburg sind sehr enttäuscht und fassungslos in Anbetracht der genannten Plänen.

Faktisch werden uns Bürgern sämtliche Parkmöglichkeiten an unserem Wohnort genommen. Und anstatt Bürger finanziell zu entlasten, wie in den aktuellen Zeiten angestrebt werden nun Bürger finanziell massiv belastet.

 

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Das Problem

Liebe Nachbarn,

Wir bitten um Eure Unterstützung.

Wie bereits viele von Euch mitbekommen haben, wird man ab dem 21. November 2022 zwischen 09:00 und 20:00 Uhr im Heinrich-KockWeg AUSSCHLIESSLICH GEBÜHRENPFLICHTIG (bis zu drei Stunden oder mit einem Tagesticket) parken können. Dies betrifft alle Anwohner der Süderfeldparkquartiers, auch die Häuser an der Süderfeldstraße.

Unserer Meinung nach wird diese von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende / Landesbetrieb Verkehr (LBV) erdachte Maßnahme dazu führen, dass das Viertel noch stärker als es ohnehin bereits der Fall ist, von an- und abfahrenden PKW Verkehr belastet.

Wir als Anwohner verlieren darüber hinaus sämtliche kostenfreie Parkmöglichkeiten!

Damit wir Anwohner eine Stimme bei der Behörde bekommen, haben wir uns sehr spontan dazu entschlossen, die folgende Online Petition einzustellen, in der Absicht, die LBV zum Einlenken bewegen zu können:

Wir nehmen Bezug auf das Schreiben der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vom 6. Oktober 2022 (15:30 Uhr) - "Neue Bewohnerparkzonen Bewohnerparken in Eppendorf / Hoheluft-Ost startet ab 21.11.2022"

https://www.hamburg.de/bvm/medien/16559262/2022-10-06-bvm-bewohnerparken/

Wir Anwohner des Süderfeldparks haben allein rein zufällig von den Plänen der LBV erfahren und sind erstaunt, dass die Stadt Hamburg und die LBV es nicht für nötig erachten ihrea Anwohner und Bürger zu so relevanten Einschnitten per Post zu informieren, geschweige denn die Bedürfnisse und Ansichten der Bürger komplett zu übergehen und einfach Tatsachen zu schaffen.

Wir haben mit großem Erstaunen festgestellt, dass unsere Straße vom Bewohnerparken ausgenommen ist. Das Neubaugebiet Süderfeldpark (also auch der Heinrich-Kock-Weg) wurde explizit als familienfreundliches und verkehrsarmes Quartier konzipiert und gebaut und dem entsprechend wohnen hier viele Familien mit Kindern.

Im Schreiben der Behörde vom 6. Oktober wird unter anderem folgendes Ziel des Bewohnerparkens angegeben : "Ziel des Bewohnerparkens ist [...] die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Reduzierung von Parksuchverkehren [...].

Ausgerechnet der von vielen Familien bewohnte Heinrich-Kock Weg ist nun von diesen Maßnahmen ausgenommen! Die angestrebte Höchstparkdauer von 3 Stunden und Ausweis als Kurzzeitparken Gebiet bedeutet in der Praxis, dass der Verkehr zunehmen wird und wir faktisch zum Parkhaus des UKE werden. Diese Problematik gäbe es gar nicht wenn das UKE ausreichend Mitarbeiterparkplätze schaffen würde. Durch die Maßnahmen ist außerdem damit zu rechnen, dass verstärkt Abschleppfahrzeuge verkehren werden, um KfZ zu entfernen, deren Halter die Höchstparkdauer überschritten haben. Das Resultat der angestrebten Maßnahmen bedeutet für den Heinrich-Kock-Weg ein erhöhtes KfZ-Aufkommen und damit abnehmende Verkehrssicherheit in diesem von vielen Kindern bewohnten Gebiet.

In der aktuellen Planung wird angenommen, dass die Anwohner auf Tiefgaragenstellplätze Zugriff hätten. Zum einen gibt es nicht ausreichend Tiefgaragenstellplätze, zum anderen kosten dies mindestens 120 EUR im Monat – womit 1440 EUR Jahreskosten den jährlichen Anwohnerparkenkosten von 65 EUR gegenüberstehen. Das widerspricht unseres Erachtens dem Gleichbehandlungsgrundsatz auf den alle Bürger ein Anrecht haben. Keiner der Anwohner des Süderfeldparks hat mit dem Mietvertrag automatisch einen Tiefgaragen-stellplatz bekommen und/oder wurde darauf hingewiesen, dass Anwohnerautos in Tiefgaragen geparkt werden müssen (Aussage der LBV). Wenn man die aktuelle Argumentation betrachtet, hätten die Anwohner unseres Erachtens vor Unterschrift der Mietverträge auf die massiven Kosten hingewiesen werden müssen.

Auf Grund der Größe des Quartiers wurde ein nicht unerheblicher Teil an Wohnungen für sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Darunter befinden sich Langzeiterkrankte und Alleinerziehende mit kleinen Kindern die nicht ohne Grund auf diese Wohnungen angewiesen sind. Da die Tiefgaragenstellplätze von der Sozialbindung ausgenommen sind, ist es ihnen nicht möglich diese zu mieten und stellen daher ihre dringend benötigte Fahrzeuge hier in der Straße ab. Die finanzielle Belastung die das kostenpflichtige Parken mit sich bringt führt dazu, dass diese Anwohner gezwungen sind diese abzuschaffen, da kostenfreies Parken in der Umgebung durch die neuen Regelungen ebenfalls wegfällt. Diese Personengruppe auszuschließen und bei den steigenden Preisen zusätzlich zu belasten, faktisch und monetär) widerspricht erneut dem Gleichbehandlungsgrundsatz.

Bei all den Argumenten sticht aber vor allem hervor, das andere Straßen, die ebenfalls viele Tiefgaragen und Grunstücksparkplätze vorweisen nicht vom Anwohnerparken ausgenommen sind. Es erschließt sich uns Anwohnern erneut nicht warum wir hier im Süderfedpark anders behandelt werden.

Die zu erwartenden Entwicklungen sind besorgniserregend und wir als Anwohner und Bürger der Stadt Hamburg sind sehr enttäuscht und fassungslos in Anbetracht der genannten Plänen.

Faktisch werden uns Bürgern sämtliche Parkmöglichkeiten an unserem Wohnort genommen. Und anstatt Bürger finanziell zu entlasten, wie in den aktuellen Zeiten angestrebt werden nun Bürger finanziell massiv belastet.

 

Die Entscheidungsträger*innen

Anjes Tjarks
Anjes Tjarks
Senator für Verkehr und Mobilitätswende

Neuigkeiten zur Petition