Anhebung der zulässigen Gesamtmasse für den Führerschein der Klasse B

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

 


derzeit gilt für den Führerschein der Klasse B in Deutschland eine maximale zulässige Gesamtmasse von 3,5 Tonnen. In Zeiten steigender Nachfrage nach Wohnmobilen und anderen Freizeitfahrzeugen zeigt sich immer deutlicher, dass diese Begrenzung für viele moderne Fahrzeuge zu niedrig angesetzt ist. Ältere Fahrerinnen und Fahrer, die noch im Besitz einer alten Fahrerlaubnis der Klasse 3 sind, dürfen deutlich schwerere Fahrzeuge steuern – eine Ungleichbehandlung, die sich allein aus der Art des Führerscheins ergibt und nicht aus tatsächlichen fahrerischen Fähigkeiten.

 


Um die Interessen vieler Urlauberinnen und Urlauber, Campingfreunde sowie Berufspendler zu berücksichtigen und eine zeitgemäße Regelung zu schaffen, möchten wir Sie eindringlich bitten, die bisherige Gewichtsgrenze für den Führerschein der Klasse B anzuheben. Zwar beabsichtigt die EU eine Erhöhung dieser Grenze, doch ist abzusehen, dass die endgültige Umsetzung in deutsches Recht noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Angesichts der dringenden Bedürfnisse betroffener Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter braucht es jedoch rasche Lösungen.

 


Wir fordern daher:

 1. Schnellstmögliche Anhebung der zulässigen Gesamtmasse für die Führerscheinklasse B auf ein Gewicht, das es Fahrern und Fahrerinnen erlaubt, auch mittelschwere Wohnmobile und andere Freizeitfahrzeuge sicher und legal zu bewegen.

 2. Angleichung an die alte Klasse-3-Regelung, damit jüngere Fahrerinnen und Fahrer nicht benachteiligt werden und die gleichen Möglichkeiten haben wie Besitzerinnen und Besitzer älterer Führerscheine.

 3. Schaffung klarer und praxistauglicher Übergangsregelungen für diejenigen, die bereits jetzt Wohnmobile über 3,5 Tonnen nutzen möchten, um sicherzustellen, dass sie nicht in ein rechtliches Vakuum fallen.

 4. Transparente Schulungsangebote für Fahrerinnen und Fahrer, die ihre Fahrkompetenzen erweitern möchten. Wo erforderlich, könnte ein kurzer praktischer Zusatzausbildungskurs oder eine Fahrprüfung die nötige Sicherheit gewährleisten, ohne die Betroffenen übermäßig zu belasten.

 


Begründung

 • Steigende Nachfrage und moderne Fahrzeugtechnologie: Wohnmobile und Transporter werden immer komfortabler, aber auch schwerer – aufgrund von Sicherheitseinrichtungen, Umwelttechnik und zusätzlicher Ausstattung. Eine 3,5-Tonnen-Grenze wird diesen Entwicklungen nicht mehr gerecht.

 • Gleichstellung und Fairness: Besitzerinnen und Besitzer der alten Führerscheinklasse 3 verfügen über weitreichendere Befugnisse als solche, die ihren Führerschein neu erworben haben. Dabei unterscheiden sich die praktischen Kenntnisse oft kaum, sodass es allein an der geltenden Gesetzeslage liegt, ob jemand ein Wohnmobil über 3,5 Tonnen fahren darf.

 • Förderung des Tourismus und der Freizeitkultur: Campingurlaub und Reisen mit dem Wohnmobil gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland. Eine zukunftsorientierte Gesetzgebung, die auf zeitgemäße Fahrzeuggewichte ausgelegt ist, würde den Tourismusstandort Deutschland stärken.

 • Sicherheit durch legalen Betrieb: Wenn die gesetzliche Regelung zu restriktiv ist, besteht die Gefahr der Überladung und damit eines potenziell unsicheren Betriebs. Eine angehobene Gewichtsgrenze würde sicherstellen, dass Fahrzeuge nicht überladen werden, sondern legal und sicher unterwegs sind.

 • Europäische Perspektive: Die EU erkennt bereits an, dass die geltende 3,5-Tonnen-Grenze nicht mehr zeitgemäß ist. Die nationale Umsetzung solcher Vorhaben sollte zügig erfolgen, um Rechtsunsicherheiten und Wettbewerbsnachteile für deutsche Fahrerinnen und Fahrer zu vermeiden.

 


Wir appellieren an den Gesetzgeber, die Gewichtsbeschränkungen für den B-Führerschein schnellstmöglich zu überarbeiten und an die realen Bedürfnisse sowie an die modernen Fahrzeugstandards anzupassen. Bitte unterstützen Sie diese Petition, damit alle Fahrerinnen und Fahrer sicher und legal die Fahrzeuge bewegen können, die ihren Bedürfnissen entsprechen!

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S. W.Petitionsstarter*in

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Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

 


derzeit gilt für den Führerschein der Klasse B in Deutschland eine maximale zulässige Gesamtmasse von 3,5 Tonnen. In Zeiten steigender Nachfrage nach Wohnmobilen und anderen Freizeitfahrzeugen zeigt sich immer deutlicher, dass diese Begrenzung für viele moderne Fahrzeuge zu niedrig angesetzt ist. Ältere Fahrerinnen und Fahrer, die noch im Besitz einer alten Fahrerlaubnis der Klasse 3 sind, dürfen deutlich schwerere Fahrzeuge steuern – eine Ungleichbehandlung, die sich allein aus der Art des Führerscheins ergibt und nicht aus tatsächlichen fahrerischen Fähigkeiten.

 


Um die Interessen vieler Urlauberinnen und Urlauber, Campingfreunde sowie Berufspendler zu berücksichtigen und eine zeitgemäße Regelung zu schaffen, möchten wir Sie eindringlich bitten, die bisherige Gewichtsgrenze für den Führerschein der Klasse B anzuheben. Zwar beabsichtigt die EU eine Erhöhung dieser Grenze, doch ist abzusehen, dass die endgültige Umsetzung in deutsches Recht noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Angesichts der dringenden Bedürfnisse betroffener Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter braucht es jedoch rasche Lösungen.

 


Wir fordern daher:

 1. Schnellstmögliche Anhebung der zulässigen Gesamtmasse für die Führerscheinklasse B auf ein Gewicht, das es Fahrern und Fahrerinnen erlaubt, auch mittelschwere Wohnmobile und andere Freizeitfahrzeuge sicher und legal zu bewegen.

 2. Angleichung an die alte Klasse-3-Regelung, damit jüngere Fahrerinnen und Fahrer nicht benachteiligt werden und die gleichen Möglichkeiten haben wie Besitzerinnen und Besitzer älterer Führerscheine.

 3. Schaffung klarer und praxistauglicher Übergangsregelungen für diejenigen, die bereits jetzt Wohnmobile über 3,5 Tonnen nutzen möchten, um sicherzustellen, dass sie nicht in ein rechtliches Vakuum fallen.

 4. Transparente Schulungsangebote für Fahrerinnen und Fahrer, die ihre Fahrkompetenzen erweitern möchten. Wo erforderlich, könnte ein kurzer praktischer Zusatzausbildungskurs oder eine Fahrprüfung die nötige Sicherheit gewährleisten, ohne die Betroffenen übermäßig zu belasten.

 


Begründung

 • Steigende Nachfrage und moderne Fahrzeugtechnologie: Wohnmobile und Transporter werden immer komfortabler, aber auch schwerer – aufgrund von Sicherheitseinrichtungen, Umwelttechnik und zusätzlicher Ausstattung. Eine 3,5-Tonnen-Grenze wird diesen Entwicklungen nicht mehr gerecht.

 • Gleichstellung und Fairness: Besitzerinnen und Besitzer der alten Führerscheinklasse 3 verfügen über weitreichendere Befugnisse als solche, die ihren Führerschein neu erworben haben. Dabei unterscheiden sich die praktischen Kenntnisse oft kaum, sodass es allein an der geltenden Gesetzeslage liegt, ob jemand ein Wohnmobil über 3,5 Tonnen fahren darf.

 • Förderung des Tourismus und der Freizeitkultur: Campingurlaub und Reisen mit dem Wohnmobil gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland. Eine zukunftsorientierte Gesetzgebung, die auf zeitgemäße Fahrzeuggewichte ausgelegt ist, würde den Tourismusstandort Deutschland stärken.

 • Sicherheit durch legalen Betrieb: Wenn die gesetzliche Regelung zu restriktiv ist, besteht die Gefahr der Überladung und damit eines potenziell unsicheren Betriebs. Eine angehobene Gewichtsgrenze würde sicherstellen, dass Fahrzeuge nicht überladen werden, sondern legal und sicher unterwegs sind.

 • Europäische Perspektive: Die EU erkennt bereits an, dass die geltende 3,5-Tonnen-Grenze nicht mehr zeitgemäß ist. Die nationale Umsetzung solcher Vorhaben sollte zügig erfolgen, um Rechtsunsicherheiten und Wettbewerbsnachteile für deutsche Fahrerinnen und Fahrer zu vermeiden.

 


Wir appellieren an den Gesetzgeber, die Gewichtsbeschränkungen für den B-Führerschein schnellstmöglich zu überarbeiten und an die realen Bedürfnisse sowie an die modernen Fahrzeugstandards anzupassen. Bitte unterstützen Sie diese Petition, damit alle Fahrerinnen und Fahrer sicher und legal die Fahrzeuge bewegen können, die ihren Bedürfnissen entsprechen!

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