

Anerkennung für alle Seminarleitungen an Grund- und Mittelschulen


Anerkennung für alle Seminarleitungen an Grund- und Mittelschulen
Das Problem
Worum geht es?
Seminarleitungen an Grund- und Mittelschulen tragen eine zentrale Verantwortung für die Qualität der Lehrerbildung in Bayern. Sie bilden angehende Lehrkräfte aus, beraten sie, beurteilen ihre Unterrichtsleistungen und wirken an allen Prüfungsteilen des Zweiten Staatsexamens mit. Zudem erstellen sie Abschlussgutachten und übernehmen Führungs- sowie Personalverantwortung.
Trotz dieser anspruchsvollen Aufgaben bildet die aktuelle Besoldung diese Verantwortung nicht angemessen ab.
Warum ist eine Anpassung notwendig?
Die Anforderungen an die Lehrerbildung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Seminarleitungen bereiten zukünftige Lehrkräfte heute unter anderem auf folgende Herausforderungen vor:
- Inklusion und zunehmende Heterogenität in den Klassen
Digitalisierung und neue Unterrichtsformen
Sprachförderung und Diagnostik
Ganztagesangebote und multiprofessionelle Zusammenarbeit
Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht
Seminarleitungen tragen damit maßgeblich dazu bei, dass Lehrkräfte für ein immer komplexeres Berufsfeld vorbereitet werden.
Besoldungsstruktur passt nicht mehr zur Verantwortung
Mit der Anhebung der Eingangsbesoldung von Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen auf A13 hat sich der Abstand zu den Funktionsstellen der Seminarrektorinnen und -rektoren deutlich verringert.
Die Abstandswahrung der Seminarleitungen für Fachlehrkräfte in der Besoldungsgruppe A 12 mit eigener Unterrichtsverpflichtung (29 Unterrichtsverpflichtung) ist zu den Fachdozentinnen und Fachdozenten an den Staatsinstituten A12 (24 Unterrichtsverpflichtung) und zur Beförderungsmöglichkeit für Fachlehrkräfte als Systembetreuerin und Systembetreuer A12 mittlerweile nicht mehr gegeben.
Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich im Bereich der Förderlehrkräfte. Durch neu geschaffene Beförderungsmöglichkeiten im Bereich der Sprachförderung nach A 12 entfällt auch hier die bisherige besoldungsrechtliche Abstandswahrung zur Gruppe der Seminarleitungen.
Dadurch spiegelt die derzeitige Besoldung die zusätzliche Verantwortung der Seminarleitungen nicht mehr ausreichend wider.
Unsere Forderung
Wir fordern eine Anhebung der Besoldung für Seminarrektorinnen und Seminarrektoren sowie der Seminarleitungen für Fach- und Förderlehrkräfte um eine halbe Besoldungsstufe, um der Verantwortung und den gestiegenen Anforderungen dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Wir fordern außerdem die Möglichkeit für Seminarleitungen von Fach- und Förderlehrkräften, sich durch modulare Fortbildungslehrgänge für die Besoldungsstufe A 13 qualifizieren zu können.
Diese Maßnahme würde nur eine vergleichsweise kleine Personengruppe (etwa 380 Seminarleitungen) betreffen und hätte daher überschaubare Auswirkungen auf den Staatshaushalt, würde aber ein wichtiges Signal der Wertschätzung für die Lehrerbildung in Bayern senden.
Warum Ihre Unterstützung wichtig ist
Eine qualitativ hochwertige Lehrerbildung ist eine zentrale Voraussetzung für gute Schulen. Die Seminarleitungen in Grund- und Mittelschule leisten hierfür täglich verantwortungsvolle Arbeit.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie die Forderung nach einer angemessenen Anerkennung dieser wichtigen Aufgabe.
Bitte unterstützen Sie unser Anliegen!
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Das Problem
Worum geht es?
Seminarleitungen an Grund- und Mittelschulen tragen eine zentrale Verantwortung für die Qualität der Lehrerbildung in Bayern. Sie bilden angehende Lehrkräfte aus, beraten sie, beurteilen ihre Unterrichtsleistungen und wirken an allen Prüfungsteilen des Zweiten Staatsexamens mit. Zudem erstellen sie Abschlussgutachten und übernehmen Führungs- sowie Personalverantwortung.
Trotz dieser anspruchsvollen Aufgaben bildet die aktuelle Besoldung diese Verantwortung nicht angemessen ab.
Warum ist eine Anpassung notwendig?
Die Anforderungen an die Lehrerbildung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Seminarleitungen bereiten zukünftige Lehrkräfte heute unter anderem auf folgende Herausforderungen vor:
- Inklusion und zunehmende Heterogenität in den Klassen
Digitalisierung und neue Unterrichtsformen
Sprachförderung und Diagnostik
Ganztagesangebote und multiprofessionelle Zusammenarbeit
Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht
Seminarleitungen tragen damit maßgeblich dazu bei, dass Lehrkräfte für ein immer komplexeres Berufsfeld vorbereitet werden.
Besoldungsstruktur passt nicht mehr zur Verantwortung
Mit der Anhebung der Eingangsbesoldung von Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen auf A13 hat sich der Abstand zu den Funktionsstellen der Seminarrektorinnen und -rektoren deutlich verringert.
Die Abstandswahrung der Seminarleitungen für Fachlehrkräfte in der Besoldungsgruppe A 12 mit eigener Unterrichtsverpflichtung (29 Unterrichtsverpflichtung) ist zu den Fachdozentinnen und Fachdozenten an den Staatsinstituten A12 (24 Unterrichtsverpflichtung) und zur Beförderungsmöglichkeit für Fachlehrkräfte als Systembetreuerin und Systembetreuer A12 mittlerweile nicht mehr gegeben.
Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich im Bereich der Förderlehrkräfte. Durch neu geschaffene Beförderungsmöglichkeiten im Bereich der Sprachförderung nach A 12 entfällt auch hier die bisherige besoldungsrechtliche Abstandswahrung zur Gruppe der Seminarleitungen.
Dadurch spiegelt die derzeitige Besoldung die zusätzliche Verantwortung der Seminarleitungen nicht mehr ausreichend wider.
Unsere Forderung
Wir fordern eine Anhebung der Besoldung für Seminarrektorinnen und Seminarrektoren sowie der Seminarleitungen für Fach- und Förderlehrkräfte um eine halbe Besoldungsstufe, um der Verantwortung und den gestiegenen Anforderungen dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Wir fordern außerdem die Möglichkeit für Seminarleitungen von Fach- und Förderlehrkräften, sich durch modulare Fortbildungslehrgänge für die Besoldungsstufe A 13 qualifizieren zu können.
Diese Maßnahme würde nur eine vergleichsweise kleine Personengruppe (etwa 380 Seminarleitungen) betreffen und hätte daher überschaubare Auswirkungen auf den Staatshaushalt, würde aber ein wichtiges Signal der Wertschätzung für die Lehrerbildung in Bayern senden.
Warum Ihre Unterstützung wichtig ist
Eine qualitativ hochwertige Lehrerbildung ist eine zentrale Voraussetzung für gute Schulen. Die Seminarleitungen in Grund- und Mittelschule leisten hierfür täglich verantwortungsvolle Arbeit.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie die Forderung nach einer angemessenen Anerkennung dieser wichtigen Aufgabe.
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Petition am 15. März 2026 erstellt