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Den Erhalt des Lübeck Airport (LBC) tatkräftig zu unterstützen. Wir wollen, dass der Flughafen Lübeck weiterhin besteht! Helfen Sie mit, den Flughafen Lübeck zu retten!

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Diese Initiative entstand durch interessierte und tief besorgte Fluggäste des Flughafens Lübeck. Die aktuelle Situation mit einer ungewissen Zukunft für den Flughafen liegt vielen Menschen am Herzen.

Wie schon in der Presse nachzulesen war, hat der Flughafen Lübeck Ende April vorläufige Insolvenz angemeldet. Hierbei wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Der Grund dafür sind die Schulden der Flughafenbetriebsgesellschaft bei verschiedenen Gläubigern. Zudem konnten die Löhne und Gehälter der Flughafenmitarbeiter nicht mehr gezahlt werden.

Sollte nichts für den Flughafen unternommen werden, müssen im allerschlimmsten Fall alle bestehenden  Flugverbindungen gestrichen werden, das im Flughafen in verschiedenen Diensten beschäftigte Personal wird entlassen, der Flughafen Lübeck wird geschlossen und außer Betrieb gesetzt. Hierbei wird der Rückbau der Infrastruktur der Stadt Lübeck ca.  35 Mio. Euro kosten. Wenn die Betriebsgenehmigung vom Flughafen zurückgegeben wird, ist es auszuschließen, dass eine neue Genehmigung erteilt werden würde. Aus dem Beispiel vom neuen Berliner Flughafen ist sichtbar, wie zeitaufwendig und kostenintensiv es sein kann, einen neuen Flughafen zu bauen. Zudem verfügt der Lübeck Airport bereits über eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur.

"Wir können eine Zukunft haben", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Prof. Dr. Klaus Pannen. Diese Meinung teilen wir auch. Wie die Studie "Regionalökonomische Effekte" über den Flughafen Lübeck (LBC) aus dem Jahr 2007 gezeigt hat, besitzt der Flughafen bei Erfüllung der Rahmenbedingungen erhebliches Potential, um zu einem noch größeren Wirtschaftsfaktor in der Region Lübeck und Umgebung zu werden. So meinte der Notgeschäftsführer Siegmar Weegen in Bezug auf die Zukunft des Flughafens: "Wenn das Konzept aufgeht, welches wir bereits 2012 entwickelt haben, und sich die positive Entwicklung von 2013 fortsetzt, könnte der Flughafen in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht nur seine Verluste reduzieren, sondern auch erste operative Gewinne erzielen". Nach seinen Angaben, gibt es zurzeit Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren.

Wir sehen bei dem Flughafen Lübeck ein großes Potential für das Wachstum in den Bereichen Tourismus und Wirtschaft der Stadt und Region Lübeck und des Landes Schleswig-Holstein. Weiter bietet der Airport Arbeitsplätze für rund 100 Mitarbeiter.

 

Die Bedeutung des Flughafens Lübeck:

·         Der Flughafen Lübeck ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Einkommen, Steuern und ökonomische Entwicklung.

·         Dieser hat einen Einfluss auf den Tourismus in den Hansestädten Lübeck und Hamburg sowie im Land Schleswig-Holstein. Der Flughafen kann zu einer Erweiterung mit neuen Zielgruppen für die heimische Tourismusbranche europaweit beitragen.

·         Der Flughafen ist für die Verbindung zwischen Ländern sowie für die internationale Integration sehr wichtig.

·         Der Lübecker Airport dient als Entlastungsflughafen für die Metropolregion Hamburg. Es ist bekannt, dass die Kapazitäten vom Hamburger Flughafen begrenzt sind. Zudem hat dieser keine 24-Stunden-Betriebserlaubnis, während der Flughafen Lübeck täglich 24 Stunden betrieben werden könnte.

·         LBC ist zugleich Ausweichflughafen für die Hansestadt Hamburg, für die militärischen und zivilen Plätze in  Rostock-Laage und Schleswig-Jagel, also für zivile, militärische und Regierungsflüge sowie Medizin- und Organtransporte.

·         Beförderungsrolle des Flughafens: Im Jahr 2013 betrug die Anzahl der Fluggäste insgesamt knapp 370.000 Personen (2 % mehr als 2012).

·         Im Jahr 2013 wurden hier 1272 ankommende reguläre Linienflüge und 23 Charterflüge registriert. Der Flughafen wird jedoch nicht nur für die Linien- und Charterflüge gebraucht, sondern wird auch durch die Flugschulen, Privatflieger, Sportflieger und für Events genutzt.

·         Sollten die bestehenden Fluggesellschaften Wizz Air, welche Flüge nach Danzig und Kiew betreibt und Ryanair, mit Verbindungen nach Palma de Mallorca, Pisa und Bergamo/Mailand den Flughafen Lübeck verlassen, ist es eher unwahrscheinlich, dass diese nach Hamburg umziehen, so fallen sie vollständig aus.

·         Außer den Mitarbeitern des Flughafenbetriebes sind beim Flughafen die Mitarbeiter des Zolls, der Polizei, des Restaurants, zwei Reisebüros, zwei Autovermietungen, drei Flugschulen und zwei Vereine beschäftigt. Der Flughafen ist somit eine wichtige Größe nicht nur für den Lübecker Arbeitsmarkt, sondern auch für die Arbeitsmärkte der angegrenzten Gemeinden. Darüber hinaus hat der Flughafen einen indirekten Einfluss auf die Arbeitsplätze in verbundenen Flughäfen in anderen Ländern.

·         Der Flughafen Lübeck ist von einer sehr hohen sozialen Bedeutung für die Menschen, welche sich teure Flüge nicht leisten können bzw. für die Menschen mit kleinem Einkommen. Durch den Flughafen werden den Fluggästen direkte kostengünstige Flüge ohne Umsteigen angeboten, mit einem gut organisierten und günstigen Bustransfer.

·         Die Flugverbindung von Wizzair Hamburg (Lübeck) - Kiew (Zhuljany) ist für Ukrainer zurzeit die einzige unersetzbare Möglichkeit, ohne Umsteigen von Hamburg direkt nach Kiew zu kommen. Es gibt sonst auch keine direkte Bahnverbindung von Deutschland nach Ukraine, nur Busfahrten, welche über einen Tag dauern.

 

Die Lösung des Problems besteht darin, dass die Hansestadt Lübeck bzw. das Land Schleswig-Holstein die Verantwortung für den Flughafen übernehmen.

 Auszug aus der FAZ.de vom 23.04.2014:

 „Ich sehe keine Möglichkeit, dass die Stadt den Flughafen wieder betreibt“, sagte Saxe. Und auch das Land würde nicht helfen. Es gebe keine rechtliche Verpflichtung, den Betrieb zu übernehmen, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Er verwies zudem auf den Koalitionsvertrag. Dort heißt es deutlich: „Der Verkehrsflughafen für Schleswig-Holstein ist Hamburg. (...) Das Land wird sich am Betrieb von Flughäfen nicht beteiligen.“ Gemachte Förderzusagen würden zwar eingehalten, in Zukunft aber „keine Investition in Flughäfen und Verkehrslandeplätze seitens des Landes gefördert“.



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