Für die Förderung pflanzlicher "Milch"-Alternativen statt der Förderung der Schulmilch

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Erklärung Schulmilchprogramm:
Das EU-Schulmilchprogramm - Ein viertel Liter Schulmilch jeden Tag!
Die Versorgung der Schüler mit Schulmilch wird seit vielen Jahren von der Europäischen Union durch die Schulmilchbeihilfe gefördert. Das Land NRW sorgt dafür, dass sich die EU-Förderung auf eine vergünstigte Abgabe von Schulmilch auswirkt, legt Obergrenzen für die Schulmilchpreise fest und überwacht deren Einhaltung. Die Fördermittel werden also nicht unmittelbar an die einzelnen Schülerinnen und Schüler ausgezahlt, sondern an zugelassene Molkereien, Händler, Direktvermarkter oder auch Schulen und Kindergärten.
Durch dieses Finanzierungsprogramm können Milch und Milchprodukte in Kindergärten und Schulen zu einem günstigen Preis angeboten werden. Die Einrichtungen selber werden durch die dafür zugelassenen Molkereien, Händler oder Direktvermarkter beliefert.
Die EU-Förderung wird für festgelegte Milchsorten und Milchprodukte gewährt. Hierzu zählen: Vollmilch, teilentrahmte Milch (auch als Milchmischgetränke zum Beispiel mit Erdbeer-, Schoko- oder Vanillegeschmack), Natur- und Fruchtjoghurt, Buttermilch und Käse.
Ziel ist es, möglichst viele Kinder mit dem Programm zu erreichen, so dass jedes Kind durch die Unterstützung der EU-Förderung täglich einen viertel Liter Schulmilch trinken kann.“

(http://www.schulmilch.nrw.de/eu-schulmilchprogramm.html)

Milch ist gesund?:

Milch ist schon seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Trotzdem glauben noch immer viele Menschen, Milch sei gesund. Inzwischen mehren sich die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Kuhmilch. Kuhmilch verursacht bei Kindern Asthma, Atemwegsinfekte und Mittelohrentzündungen. Kuhmilch nützt überdies NICHT der Knochengesundheit.

Immer mehr Wissenschaftler vermuten jedoch, dass Milch weniger ein Gesund- als ein Krankmacher ist. So ist der Konsum für viele Menschen schädlich. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden etwa 15 Prozent aller Erwachsenen an einer Laktoseintoleranz, bei der der Körper nicht in der Lage ist den natürlichen Zucker in der Milch zu spalten. Oberbauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Durchfall sind die Folge. Auch gibt die DGE in der Dokumentation “Die Milchlüge” zu, dass Milch Krebs fördern kann.

Osteoporose: Die Universität Harvard teste 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinsichtlich der Wirkung von Milch auf ihre Knochen. Wie sich zeigte, verbesserte die Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen nicht, sondern wurde sogar mit einer Erhöhung des Risikos für Knochenbrüche in Verbindung gebracht. Mediziner erklären diese Tatsache damit, dass der Organismus aufgrund des Milchkonsums übersäuert. Der Körper muss die Säure mit Kalzium aus den Knochen neutralisieren - das Resultat ist Osteoporose.

Verbessern ließ sich die Knochendichte dagegen durch die Aufnahme von Kalzium aus Gemüse. Während die Kalziumaufnahme aus der Milch bei 30 Prozent liegt, zeigt sich, dass die Ausbeute des Minerals aus Brokkoli, Rosenkohl oder Blattsalaten zwischen 40 und 60 Prozent liegt.

Krebsgefahr: Auch verschiedene Krebsarten wie Eierstockkrebs wurden in der sogenannten China Study mit dem Konsum von Milchprodukten in Verbindung gebracht. Die Studie, besagt unter anderem, dass Entstehung von Brust- und Prostatakrebs mit einer erhöhten Menge an insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGF-I) einhergeht. IGF-I befindet sich in erhöhten Mengen im Blut von Personen, die regelmäßig Milchprodukte zu sich nehmen. Außerdem wurden noch andere Stoffe in Kuhmilch gefunden, die wiederum die Menge an IGF-I erhöhen. Männer, die hohe Mengen an IGF-I im Blut aufweisen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.

Übergewichtige Kinder durch zu viel Kuhmilch:
So lange Babys ausschliesslich Muttermilch trinken, ist alles bestens. So richtig "dicke" kommt es deswegen erst im Beikostalter, nämlich dann, wenn die Kleinen zu viel Kuhmilch oder entsprechende Milchprodukte bekommen.

Tierquälerei:

Die „Milchkühe“ sind in kurzer Zeit durch die ständige Milchproduktion verbraucht und werden geschlachtet, wenn aus den erschöpften Tieren nicht mehr genug Milch herauszuholen ist. Statt einer normalen Lebensspanne von etwa 25 – 30 Jahren werden die ausgelaugten „Milchkühe“ schon nach 3 – 5 Jahren „entsorgt“. Denn Organismus und Euter der Qualzucht „Hochleistungskuh“ sind für diese extreme Ausbeutung gar nicht geschaffen. So entsteht leicht eine schmerzhafte Euterentzündung, auch Mastitis genannt, die entweder mit Antibiotika behandelt wird oder die Kuh in den Schlachthof bringt. Deshalb können auch Eiter, Antibiotika- und andere Medikamentenrückstände in Milch und Milchprodukten nicht wirklich erstaunen.

Jährlich werden die Kühe künstlich befruchtet, zwangsbesamt und geschwängert, damit der Milchfluss nicht versiegt. Denn nur nach der Geburt eines Kälbchens gibt eine Kuh Milch. Nach der Geburt werden Mutter und Kind getrennt, was einen extrem traumatischen Trennungsschmerz bei beiden auslöst. Aber auch für die Kälbchen ist der Leidensweg noch nicht zu Ende. Die weiblichen Kälbchen kommen in die Milchproduktion, wo sie ihre ausgelaugten Mütter ersetzen. Die männlichen Tiere werden in kleinen, dunklen Ställen für die Fleischproduktion gemästet, oftmals in Boxen, die kaum grösser als ihr Körper sind. Da aber weltweit durch die Milchproduktion viel zu viele Kälber „produziert“ werden, vernichtet man diese auch einfach. Diese Grausamkeiten geschehen nur deshalb, weil die Verbraucher nach Milch und Milchprodukten verlangen. Milch und Milchprodukte, deren verheerende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit inzwischen durch unzählige wissenschaftliche Studien aufgezeigt werden konnten.

Diese Petition richtet sich an:

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und an Christina Schulze Föcking, und fordert die Einstellung der Förderung des „Schulmilchprogramms“. Statt dessen sollten pflanzliche, gesunde, Tier-und Umweltschonendere Alternativen gefördert werden!

Auch könnte man über die Förderung eines Schulobst-Programms nachdenken.

Adriane Schulz/Bianca Witt



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