RETTEN WIR DEN BRIXNER AUWALD

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Wir fordern: dass das Land Südtirol und die Gemeinde Brixen einen wichtigen Lebensraum schützen: den Brixner Auwald, den die Firma Progress Holding AG im Jahre 2018 von der Diözese Bozen - Brixen gekauft und beschlossen hat, ihn zu zerstören, um Platz für ein Industriegebäude und Parkplätze zu schaffen.

Im Brixner Industriegebiet ist wie durch ein Wunder von den ursprünglichen Flusslebensräumen am Eisack ein letzter Auwald übrig geblieben.

Mit seinem Reichtum an Pflanzen und Tieren ist der Wald heute ein seltener Lebensraum, der dringend geschützt werden muss. In Bezug auf die geltenden Vorschriften wird der Auwald mit den Kodexen 61210 (Grauerlen-Auwälder) und 61300 (Eichen-Ulmen-Eschen-Hartholzauwald) klassifiziert.

In den letzten Jahrzehnten hat das Land Südtirol durch den Bau des Industriegebietes rund um den Wald und den Bau einer Straße, die den Wald vom Fluss trennt, zu einer Verschlechterung der Qualität dieses Habitats geführt.

Trotz der starken Auswirkungen menschlicher Aktivitäten beherbergt der Wald mit einer Fläche von etwa drei Hektar zahlreiche Tier- und Pflanzenarten:

- Darin wurden 64 Vogelarten beobachtet, von denen 29 auch dort brüten. Dies bedeutet, dass es ein besonders geeignetes Habitat für wild lebende Tiere ist. Sechs davon (Grauschnäpper, Wendehals, Nachtigall, Grauspecht, Waldlaubsänger und Wiedehopf) gelten in Südtirol als gefährdet und wurden aus diesem Grund in die Rote Liste der bedrohten Arten aufgenommen.

- Darüber hinaus ist dieser Wald in Südtirol einer der letzten geeigneten Lebensräume für die Vermehrung des stark bedrohten Kleinspechtes und eine der wenigen Brutstätten des Graureihers in Südtirol, da dort dreizehn Paare brüten.

- Sieben hingegen sind Fledermausarten, die im Wald vorkommen und alle sind in Südtirol geschützt.

- Einundzwanzig Insektenarten wurden beobachtet, darunter Schmetterlinge, Käfer, Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten.

- Die von den Botanikern des Südtiroler Naturkundemuseums untersuchten Pflanzen gehören zu 66 verschiedenen Arten.

- Im Auwald gibt es drei Arten von Reptilien, die alle in Anhang IV der Richtlinie 92/43 EWG enthalten sind (Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, die strengen Schutz erfordern).

Der Brixner Auwald ist auch wichtig für die Schaffung ökologischer Korridore, die für die Erhaltung der Biodiversität in Südtirol unbedingt notwendig sind.

In den letzten Jahren haben sich das Land Südtirol und die Gemeinde Brixen verpflichtet, die letzten ursprünglichen Lebensräume entlang des Eisackflusses zu schützen. Jetzt beabsichtigen sie aber diese zu zerstören, um Platz für neue Industriegebäude und Parkplätze zu schaffen.

Wir glauben, dass dieser Ort von großem ökologischen Wert noch zu retten ist und dass es noch nicht zu spät ist. Deshalb vertrauen wir auch auf Eure Hilfe, um die Zerstörung des Waldes zu stoppen und dieses wichtige Habitat zu schützen.

Danke für Eure Unterstützung!

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