

Liebe Unterstützer*innen,
bitte unterstützen Sie auch diese neue Petition von Prominenten und verschiedenen Artenschutzorganisationen, vielen Dank!
#SchuetzenStattSchiessen
Es ist unverständlich, dass angesichts des Artensterbens Trophäenjäger*innen Eisbären, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Tiere vieler weiterer bedrohter und geschützter Arten, um deren Überleben Ranger*innen und Artenschutzorganisationen Tag für Tag kämpfen, noch immer abschießen und die Trophäen als blutiges Souvenir nach Deutschland einführen dürfen.
Es ist uns unbegreiflich, dass Deutschland, als angeblicher Vorreiter im Tier- und Artenschutz, nach den USA der zweitgrößte Importeur von Jagdtrophäen und damit Spitzenreiter in der EU ist. Ebenso unverständlich ist, dass die in Dortmund stattfindende größte europäische Jagdmesse eine zentrale Vermarktungsplattform für Jagdagenturen ist, die vom Aussterben bedrohte und geschützte Arten zum Abschuss anbieten – und das ganz legal. Selbst Jagdmethoden, die in Deutschland aus Gründen des Tierschutzes verboten sind, wie die Jagd mit Pfeil und Bogen, werden dort verkauft. Auch der berühmte Löwe Cecil wurde von Trophäenjägern mit einem Pfeil angeschossen und litt verletzt zehn qualvolle Stunden, bevor er schließlich getötet wurde.
Cecils Geschichte ist kein trauriger Einzelfall, sondern grausamer Alltag in der Welt des blutigen Trophäenjagd-Geschäfts. Sein sinnloser Tod sorgte 2015 weltweit für Empörung – doch in Deutschland hat sich bislang nichts geändert. In mehreren europäischen Ländern hingegen gelten bereits Einfuhrverbote für Jagdtrophäen, andere arbeiten bereits an entsprechenden Initiativen. Auch das Europäische Parlament forderte kürzlich ein EU-weites Einfuhrverbot für Jagdtrophäen geschützter Arten. Es ist höchste Zeit, zu handeln! Dies erwartet auch die Bevölkerung in Deutschland, die zu fast 90 Prozent die Einfuhr von Jagdtrophäen ablehnt.