
Nicole VrenegorGermany
13 Nov 2015
Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,
noch bis zum 29. November können die Hamburgerinnen und Hamburger entscheiden, ob sie olympische Spiele in ihrer Stadt haben wollen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Megaevent unserer Stadt massiv schaden wird – finanziell, ökologisch und sozial:
#Milliardengrab Olympia: Das große Versprechen des Senats: Hamburg werde für Olympia keine Schulden machen und die Spiele kosten die Hansestadt “nur” 1,2 Milliarden Euro. Dabei bricht das vorgestellte Finanzierungsgerüst schon jetzt in sich zusammen: Die Bundesregierung ist nicht bereit, die 6,2 Milliarden Euro für Hamburgs Olympiapläne zu spendieren und der Senat hat wesentliche Kosten klein- und rausgerechnet, wie beispielsweise die Verlagerungskosten der Hafenfirmen oder die Sicherheitskosten.
#Ökologisches Desaster:
Hamburger Umweltorganisationen, wie der BUND, warnen: Olympia richtet durch massiven Flächen- und Ressourcenverbrauch große Schäden an. Das vom Senat vorgelegte Nachhaltigkeitskonzept ist unverbindlich und unambitioniert, so bilanziert der BUND in seiner Stellungnahme und fordert Hamburgs Bürger/innen auf, beim Referendum mit NEIN zu stimmen.
#Privatisierung und Sozialabbau:
Der Senat finanziert die Spiele vor allem mit einer Währung: der Privatisierung von öffentlichen Flächen. Der Kleine Grasbrook wird als Investorengeschenk an große Konzerne verkauft. Für alle anfallenden Mehr-Kosten und die üblichen Fehlplanungen haftet allein die Stadt Hamburg. Sozialabbau und massive Kürzungen sind hier vorprogrammiert.
Dies sind nur 3 von vielen Gründen, warum wir dem Senat beim Olympia-Referendum keinen Blankoscheck ausstellen sollten.
Liebe Hamburgerinnen und Hamburger: Bitte stimmt mit NEIN, denn jede Nein-Stimme hilft, diesen Olympiawahnsinn zu stoppen. Das IOC-Event schadet vielen und nutzt nur wenigen.
Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X