Ermöglichen sie dem "traurigen Wolf von Halberstadt" ein artgerechtes Leben

Diese Petition hat 4.737 Unterschriften erreicht

Das Problem

Der Wolf ist ein ausgeprägtes Rudeltier. Im Tiergarten Halberstadt wird jedoch ein Wolf komplett alleine gehalten und zeigt schon deutliche Symptome eines Hospitalismus.

Sprich die selben Symptome die ein Insasse im Gefängnis zeigt, nur das dieser Wolf niemandem etwas getan hat.

Bitte helfen Sie uns dabei, diesem wunderschönen Tier ein artgerechtes Leben zu ermöglichen

 

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Jens WaldingerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Oberbürgermeister
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Beantwortet
Andreas Henke Liebe Facebook-Freunde/Nutzer und Unterzeichner der Online-Petition, im Halberstädter Tiergarten widmen sich seit Jahrzehnten sehr gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großem Engagement und Leidenschaft der artgerechten Haltung, Züchtung und liebevollen Betreuung des Tierbestandes. Bereits seit 1976 werden dort auch Wölfe gehalten. Vor zehn Jahren waren es die beiden Wolfsfähen Hanni und Nanni. Die jetzige Wolfsfähe ( 13 Jahre alt ) lebt allerdings seit 3 Jahren allein, da das andere Tier aus Altersgründen verstarb. Die Lebenserwartung liegt bei Tieren in freier Wildbahn bei etwa 13 Jahren, in Gehegehaltung bei etwa 15 Jahren. Unsere Wolfsfähe ist körperlich völlig gesund, sie wird regelmäßig tierärztlich betreut. Die Haltung im Halberstädter Tiergarten entspricht den gesetzlich vorgegebenen Bedingungen mit Blick auf die Größe und Einrichtung des Geheges. Dem Tier stehen ca. 800 m² Freifläche zur Verfügung mit geschlossener Ruhezone, natürlichem Waldboden und Wasserbecken. Damit liegen wir von der Größe her über den Vorgaben. Dennoch ist uns sehr wohl bewusst, dass ein Wolf in freier Wildbahn ein weitaus größeres Revier durchstreift. Es gibt auch in freier Wildbahn nicht selten Tiere, die allein, außerhalb eines Rudels leben. Oft spielen Dominanzhierarchien und schwierige Sozialgefüge mit handfesten Beißereien eine Rolle. Deshalb ist es auch sehr schwierig, ein einzelnes Tier willkürlich mit fremden Tieren zusammenzufügen, ohne dabei Konflikte zu provozieren. Ausgeschlossen ist es jedoch nicht. Deshalb bemüht sich unsere Tiergartenleitung schon seit längerer Zeit, unser Tier an eine andere zoologische Einrichtung abzugeben, die einen größeren Bestand vorhält. Aktuell gibt es Kontakt zu anderen Tierparks. Wir hoffen sehr, dass das Tier mit Blick auf sein Alter noch einen, seiner Art angemessenen, schönen Lebensabend verbringen kann. Gefällt mirWeitere Reaktionen anzeigen · Antworten · 28 · 10. Mai um 17:51 · Bearbeitet
Veterinäramt
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