Allianz stellt sich quer: Jetzt kommt es auf Deine Hilfe an!

Liebe Unterstützer*in, wir wollen morgen die Petition übergeben, doch die Allianz stellt sich quer und wir brauchen daher dringend Deine Hilfe (nur ein Klick). Bitte nutze die unten stehenden Links und versende eine Mail an die Allianz. Bring sie dazu, unsere Petition morgen in München entgegen zu nehmen und ihre Unterstützung für die olympischen Spiele in China zurückzuziehen. Danke für Deine Hilfe!
Falls Du ein Emailprogramm nutzt, reicht dafür ein Klick auf die folgenden Links (Danke für Deinen Support!):
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Falls Du kein Emailprogramm nutzt (sehr einfach funktionieren die Links am Handy mit der Emailapp), oder die Links aus irgendeinem Grund bei Dir sonst nicht funktionieren, findest Du hier den Text und die Adressen zum Rüberkopieren in eine Email:
Adressen: info@allianz.de, wong.pi.ken@allianz.com.sg, christina.bersick@allianz.de, mario.ghiai@allianz.de, claudia.herrmann@allianz.de, julia.roebke@allianz.de, ulrike.strauss@allianz.de, marion.zauner@allianz.de, christian.weishuber@allianz.de, melanie.berggold@allianz.de ,sabine.schaffrath@allianz.de ,franz.billinger@allianz.de ,heike.siegl@allianz.de, anna.schmatz@allianz.de ,alexandra.kusitzky@allianz.de, susanne.kluge1@allianz.de, lisamaria.rosenbusch@allianz.de, klaus.papenbrock@allianzgi.de
Titel: Olympische Spiele in China - nehmen Sie die Petition entgegen
Text:
Sehr geehrter Herr Bäte, sehr geehrte Allianz-Vertreter*innen,
ich bitte Sie hiermit, die Petition der Tibet Initiative (www.change.org/nobeijing2022 mit der Forderung, dass sich die Allianz von den Olympischen Winterspielen in Peking zurückzieht, morgen am 7.1. in München persönlich entgegenzunehmen.
Die Menschenrechtslage in China ist derzeit so katastrophal wie noch nie. Human Rights Watch schätzt sie in einem Brief an das Internationale Olympische Komitee (IOC) sogar um einiges schlechter ein als noch bei den Sommerspielen 2008.
Die dystopischen Szenarien von Menschenrechtsverletzungen in Tibet, Ostturkestan (Xinjiang), Hongkong und China sowie der absolute Kontrollstaat, unter dem besonders chinesische „Minderheiten“ sowie Dissident*innen leiden, bieten kein passendes Umfeld für die Olympischen Spiele. Er widerspricht ganz gezielt der Charta der Olympischen Spiele, wonach die Menschenwürde geachtet werden soll.
Es hätte von Anfang an klar sein müssen, dass China kein angemessener Austragungsort der Spiele ist.
Gerade in Deutschland haben Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen nach 1936 die Verantwortung, nicht dazu beizutragen, dass Olympische Spiele zum wiederholten Male dafür instrumentalisiert werden, Regime zu unterstützen, die gravierende Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen.
In einem an die Tibet Initiative Deutschland gerichteten Brief schreiben Sie, dass Sie „die Werte der Olympischen Bewegung (teilen): Exzellenz, Freundschaft und Respekt.“ Durch die Olympischen Spiele würde „ein Symbol des Friedens“ gesetzt. Auch Tibeter*innen und andere unterdrückte Gruppen in China wünschen sich Respekt und ein Leben in Frieden. Ein solches ist für viele Menschen in China nicht möglich – aufgrund des verbrecherischen Regimes der Kommunistischen Partei. Zu all dem schweigt die Allianz. Das ist nicht akzeptabel für einen Konzern, der sich diese Werte gleichzeitig auf die Fahnen schreibt.
Die Stimmung weltweit und deutschlandweit ist eindeutig: in der Petition forderten bereits über 46.000 Menschen den Rückzug der Allianz als Sponsor. Eine repräsentative Umfrage ergab, dass die Mehrheit der Deutschen einen diplomatischen Boykott der Spiele in Peking und den Sponsorenrückzug der Allianz befürworten.
Vor ein paar Wochen haben Allianz-Vertreter*innen sogar selbst mit tibetischen und uigurischen ehemaligen politischen Gefangenen gesprochen und ihre Geschichten von Folter und Zwangssterilisation gehört. Die Allianz kann nicht mehr so tun, als wisse sie nicht, welche schrecklichen Verbrechen die chinesische Regierung an unterdrückten Gruppen begeht. Was muss noch passieren, damit das Sponsoring der Spiele in Peking abgebrochen wird?
Ich bitte Sie deshalb, sich angesichts dieser ernsten Lage zu überlegen, ob Sie die Spiele in Peking weiterhin durch ihre Versicherungsangebote und Dienstleistungen unterstützen wollen.
Vielmehr benötigen Tibeter*innen, Uigur*innen, Hongkonger*innen, Süd-Mongol*innen, chinesische Dissident*innen und viele andere in China lebende Menschen eine Versicherung, dass man im Ausland nicht wegsieht und dass die jahrelangen Verbrechen des chinesischen Regimes konkrete Konsequenzen haben.
Ich fordere Sie deshalb auf: Nehmen Sie die Petition entgegen und ziehen Sie Ihre Unterstützung der Spiele in Peking 2022 sofort zurück!
Herzliche Grüße und Tashi Delek