Setzt euch ein für die Dörfer, für das Klima für die Klimagerechtigkeit! Macht mit!

Wir haben November 2019 und Kohle soll bis 2038, und Dörfer dafür weiter auch abgebaggert und Menschen enteignet werden. Morgen und übermorgen gibt es eine Vielzahl von Aktionen für mehr Klimagerechtigkeit, die ich unterstütze. Heute möchte ich euch bitten mitzumachen!
Hier seht ihr eine persönliche Video-Botschaft!
Hier findet ihr Infos zu den FFF- #Neustart-Klima-Aktionen am Freitag!
Hier findet ihr Infos zur Ende Gelände- und zur FFF-Aktion in der Lausitz
Gestern bin ich extra nach Berlin gefahren, um an einer Pressekonferenz teilzunehmen. Ich saß gemeinsam mit anderen Klimaaktivist*innen auf dem Podium. Dort sprach ich für die Tagebaubetroffenen. Ich sagte:
„Obwohl bereits Milliarden vom Bund für den Kohleausstieg bereit gestellt werden, sind wir Tagebaubetroffene weiter von Enteignungen zum Zwecke des Kohleabbaus bedroht. Die Bezeichnung ‚sozialverträglicher Kohleausstieg‚ klingt in unseren Ohren wie blanker Hohn und ist gegenüber den Menschen in den Tagebaudörfern bis heute eine Lüge. Letztendlich besteht aus unserer Sicht nur noch die Möglichkeit, über zivilen Ungehorsam auf eine falsche Klimapolitik der Bundesregierung zu reagieren.“
Was Carla Reemtsma, von Fridays for Future, Nike Mahlhaus, von Ende Gelände und die anderen Akteure gestern sagten, lest ihr hier in der Pressemitteilung.
Und die Medien berichteten. Heute u.a. die TAZ, sie schreibt:
"Um dem Vorurteil entgegenzuwirken, dass die Aktivist*innen alle aus der Stadt kommen und der armen Landbevölkerung ihre Jobs wegnehmen wollen, ist auch die Initiative „Alle Dörfer bleiben“ am Samstag dabei. „Wir fühlen uns wie Menschen zweiter Klasse, weil die Bundesregierung nichts gegen das Abbaggern der bedrohten Dörfer tut“, sagte der Sprecher der Gruppe, Jens Hausner, der vom Tagebau Betroffene aus Dörfern wie Mühlrose in der Lausitz vertritt. „Wir lassen uns die Kohlelobbypolitik nicht mehr gefallen“, so Hausner, „daher ist ziviler Ungehorsam wichtig, und deshalb unterstützen wir die Klimabewegung“. (Den Artikel findet ihr hier)
Und auch der RBB berichtete:
"Jens Hausner von der Initiative "Alle Dörfer bleiben" forderte Politik und Energieunternehmen auf, keine weiteren Dörfer abzubaggern. Dies sei für die angedachte Restlaufzeit der Kraftwerke durchaus möglich. Zugleich verteidigte er Aktionen des zivilen Ungehorsams anderer Gruppen angesichts einer "falschen Klimapolitik der Bundesregierung".
(Den Bericht findet ihr hier).
Bitte informiert euch, und unterstützt die Klimagerechtigkeitsbewegung und uns Tagebaubetroffene , wo und wie ihr könnt!
Mit liebem Gruß,
Jens Hausner