ALDI hat an der Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR verdient!


ALDI hat an der Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR verdient!
Das Problem
ALDI bezog vor dem Fall der Mauer Produkte aus der DDR, die u.a. von politischen Häftlingen in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Millionen Damenstrumpfhosen gingen ihren Weg aus der Fertigungsstelle des VEB Esda Thalheim im DDR-Frauengefängnis Hoheneck in die ALDI-Supermarktregale. Dort wurden sie bei ALDI Nord + Süd im Billigsegment verkauft. Die häufig aus politischen Gründen inhaftierten Frauen arbeiteten unter menschenunwürdigen Bedingungen.
ALDI bekennt sich in seinem Verhaltenskodex zu fairen Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechten. Von den Schatten der Vergangenheit will das Unternehmen aber nichts wissen.
ALDI ist trotz stichhaltiger Beweise nicht bereit, auf die Betroffenen von Haftzwangsarbeit in der DDR zuzugehen. Ein Schlag ins Gesicht derer, die im Gefängnis für die Profite des Konzerns schuften mussten.
Unsere Forderungen:
ALDI muss auf die nicht von der Hand zu weisenden Fakten endlich reagieren und mit den Betroffenen in einen konstruktiven Dialog treten!
ALDI muss sich kritisch und transparent mit den Geschehnissen in der Vergangenheit auseinandersetzen und seine Rolle in diesem dunklen Kapitel deutsch-deutscher Geschichte anerkennen!
Hinter dieser Anerkennung der Verantwortlichkeit der ALDI-Konzerne für das geschehene Unrecht muss eine finanzielle Beteiligung am bundesweiten Härtefallfonds für SED-Opfer stehen!
ALDI hat JETZT die einmalige Gelegenheit, als erstes deutsches Unternehmen mit gutem Beispiel voranzugehen und seinen vollmundigen Selbstverpflichtungen Taten folgen zu lassen.
FRAGEN & ANTWORTEN
WER IST DIE UOKG?
Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) ist der Dachverband für mehr als dreißig Vereine und Initiativen der kommunistisch Verfolgten im Osten und Westen Deutschlands. Sie wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Wir vertreten die Interessen der Opfer und ihrer Verbände gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Unser Beratungsteam hilft Betroffenen und setzt sich für deren Anerkennung und Entschädigung im Rechtsstaat ein.
Mahnmale und Gedenkveranstaltungen sowie wissenschaftliche Aufarbeitung und Ausstellungen halten die Erinnerung an die Leiden der Opfer der SED-Diktatur wach. Unterstützt wird die UOKG von der Staatsministerin für Kultur und Medien, der Stiftung Aufarbeitung und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
WAS HAT DIE UOKG BEI DER ANERKENNUNG DER FOLGEN VON HAFT-ZWANGSARBEIT BEREITS ERREICHT?
Am 30. Januar ‘25 hat der Bundestag über die Novellierung des sogenannten SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes abgestimmt, der Bundesrat hat am 14. Februar ‘25 zugestimmt. Endlich werden die jahrelangen Forderungen der UOKG und ihrer Mitglieder umgesetzt.
Neben vielen Verbesserungen für Opfer von SED-Unrecht wurde die Einrichtung eines bundesweiten Härtefallfonds für SED-Opfer bei der Stiftung für ehemalige politisch Verfolgte beschlossen. Aus diesem Fonds kann zukünftig finanzielle Unterstützung für Menschen geleistet werden, die von Folgeschäden der Haft-Zwangsarbeit in besonderem Maße betroffen sind.
Als erster verantwortlicher Konzern hat IKEA im Oktober ‘24 die Zahlung von 6 Mio. Euro in den Härtefallfonds angekündigt. In der DDR wurden auch politische Häftlinge zur Zwangsarbeit in der Möbelproduktion für IKEA eingesetzt.
WIE KANN DIE UOKG BEWEISEN, DASS ALDI VOM SYSTEM DER HAFT-ZWANGSARBEIT PROFITIERT HAT?
In einem 2023 von der UOKG initiierten, von der BKM finanzierten und von der Humboldt Universität zu Berlin durchgeführten Forschungsprojekt konnte dargestellt werden, dass der Nachweis vollständiger Lieferketten von Ost nach West zwar aufwendig, aber in einer großen Zahl von Fällen möglich ist.
In der Vorstudie wurde dies anhand von verschiedenen Produkten vollzogen – im Fall von ALDI sind das die Feinstrumpfhosen des VEB Esda Thalheim, die bis Ende 1989 von Häftlingen des Frauengefängnisses Hoheneck in Sachsen hergestellt und von ALDI Nord + Süd in millionenfacher Stückzahl verkauft wurden. Die Belege dafür sind seit gut einem Jahrzehnt bekannt.
Zum anderen weist die Vorstudie auch die wahrscheinlichen Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und den von Betroffenen berichteten langfristigen gesundheitlichen Beschwerden nach. Die Forschungsergebnisse wurden der Öffentlichkeit am 22. April ‘24 vorgestellt und sind im Abschlussbericht der Vorstudie „Zwangsarbeit politischer Häftlinge in Strafvollzugseinrichtungen der DDR“ nachvollziehbar.
Realisiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Jörg Baberowski vom Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte der HU Berlin, die Autoren der Studie sind Dr. Markus Mirschel und Samuel Kunze. Die komplette Vorstudie und eine Zusammenfassung können Sie sie auf der Seite der UOKG www.uokg.de/gegenzwangsarbeit einsehen.
WARUM IST ZWANGSARBEIT IN DDR-GEFÄNGNISSEN PROBLEMATISCH? SIND NICHT AUCH GEFANGENE IN DER BRD ZU ARBEIT VERPFLICHTET?
Das deutsche Grundgesetz erklärt Zwangsarbeit bei Freiheitsentziehung explizit für zulässig. Problematisch an der Zwangsarbeit in der DDR ist zum einen die große Anzahl von aus politischen Gründen Inhaftierten in DDR-Gefängnissen, die nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten unrechtmäßig in Haft saßen und später strafrechtlich rehabilitiert wurden. Zum anderen sind es die zum Teil horrenden Bedingungen (fehlender Arbeitsschutz, Umgang mit giftigen und gefährlichen Stoffen, Ausmaß und Bezahlung der Arbeit), unter denen die Zwangsarbeit geleistet werden musste.
WARUM FOKUSSIERT SICH DIE UOKG BEI IHREM PROTEST #gegenzwangsarbeit AUF ALDI?
Wir erwarten von allen Unternehmen, die zu irgendeinem Zeitpunkt von Zwangsarbeit profitiert haben oder es sogar noch tun, diesen Missstand offenzulegen und sich ihrer Verantwortung zu stellen. Dazu zählt auch ganz klar ALDI.
Aber wir sehen beispielsweise auch das in der Studie erwähnte Unternehmen OTTO als Versandhandelskonzern in der Pflicht. Dies gilt natürlich auch für Konzerne, deren Beteiligung an Haft-Zwangsarbeit erst durch neue Forschungsergebnisse ans Licht kommt.
WIE HABEN ALDI NORD + SÜD BISLANG REAGIERT?
ALDI behauptet, dass die Lieferungen aus dem Gefängnis Hoheneck dem Unternehmen erst seit 2013 bekannt sind und es aufgrund des zeitlichen Abstands nicht möglich sei, „die Details in dem Umfang aufzubereiten, der für eine weitere Aufklärung und abschließende Bewertung nötig wäre“.
Die Unternehmen können „keine weiteren Erkenntnisse liefern und stehen entsprechend für kein Gespräch zur Verfügung“.
ABER ALDI NORD + SÜD HABEN DOCH EINEN VERHALTENSKODEX, IN DEM SIE SICH ZU FAIREN ARBEITSBEDINGUNGEN VERPFLICHTEN?
Das ist richtig. In der „Internationalen Erklärung zur Achtung der Menschenrechte” schreibt ALDI 2021 unter anderem:
„Als international tätige Unternehmensgruppen mit Lieferketten auf der ganzen Welt sind wir uns bei ALDI unserer Verantwortung bewusst, die Menschenrechte entlang unserer Lieferketten gemäß den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) zu achten.“
ALDI Nord + Süd sind darüber hinaus seit 2008 Mitglieder der Unternehmensinitiative amfori BSCI und somit zur Einhaltung von Grundsätzen des ethischen Wirtschaftens verpflichtet.
Helfen Sie uns, den Druck auf ALDI zu erhöhen!
Wir benötigen Ihre Mithilfe – ALDI muss endlich auf die Forderungen der UOKG reagieren! Es gibt viele kreative Möglichkeiten für jeden Einzelnen, aktiv zu protestieren und auf die Misstände aufmerksam zu machen:
- Unterschreiben und teilen Sie bitte unsere Petition hier auf change.org!
- Abonnieren, liken und teilen Sie die Beiträge der UOKG auf facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn und helfen Sie so mit, die Anliegen der UOKG und ihrer Mitglieder bekannter zu machen! DANKE!
- Dicke Bonuspunkte gibt es für das Teilen unserer Grafiken und Aufrufe auf Ihren Kanälen in den Sozialen Medien. Wir würden uns über die Benutzung der Hashtags #gegenzwangsarbeit und #uokgev freuen!
Die verschiedenen Grafiken können sie sich auf der Webseite der UOKG herunterladen. - Der nächste Level: Sicher haben Sie eine ALDI-Filiale in der Nähe, deren BesucherInnen sich über unsere Kundeninformation freuen! Laden Sie sich doch unseren Protest-Flyer herunter, drucken ihn aus und verteilen ihn beim nächsten ALDI-Besuch kreativ an PassantInnen. Wir freuen uns über Bilder und Berichte von Ihrer Protestaktion an info@uokg.de!
Foto: Zwangsarbeit in Hoheneck. Archiv Stiftung Sächsische Gedenkstätten

1.558
Das Problem
ALDI bezog vor dem Fall der Mauer Produkte aus der DDR, die u.a. von politischen Häftlingen in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Millionen Damenstrumpfhosen gingen ihren Weg aus der Fertigungsstelle des VEB Esda Thalheim im DDR-Frauengefängnis Hoheneck in die ALDI-Supermarktregale. Dort wurden sie bei ALDI Nord + Süd im Billigsegment verkauft. Die häufig aus politischen Gründen inhaftierten Frauen arbeiteten unter menschenunwürdigen Bedingungen.
ALDI bekennt sich in seinem Verhaltenskodex zu fairen Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechten. Von den Schatten der Vergangenheit will das Unternehmen aber nichts wissen.
ALDI ist trotz stichhaltiger Beweise nicht bereit, auf die Betroffenen von Haftzwangsarbeit in der DDR zuzugehen. Ein Schlag ins Gesicht derer, die im Gefängnis für die Profite des Konzerns schuften mussten.
Unsere Forderungen:
ALDI muss auf die nicht von der Hand zu weisenden Fakten endlich reagieren und mit den Betroffenen in einen konstruktiven Dialog treten!
ALDI muss sich kritisch und transparent mit den Geschehnissen in der Vergangenheit auseinandersetzen und seine Rolle in diesem dunklen Kapitel deutsch-deutscher Geschichte anerkennen!
Hinter dieser Anerkennung der Verantwortlichkeit der ALDI-Konzerne für das geschehene Unrecht muss eine finanzielle Beteiligung am bundesweiten Härtefallfonds für SED-Opfer stehen!
ALDI hat JETZT die einmalige Gelegenheit, als erstes deutsches Unternehmen mit gutem Beispiel voranzugehen und seinen vollmundigen Selbstverpflichtungen Taten folgen zu lassen.
FRAGEN & ANTWORTEN
WER IST DIE UOKG?
Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) ist der Dachverband für mehr als dreißig Vereine und Initiativen der kommunistisch Verfolgten im Osten und Westen Deutschlands. Sie wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Wir vertreten die Interessen der Opfer und ihrer Verbände gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Unser Beratungsteam hilft Betroffenen und setzt sich für deren Anerkennung und Entschädigung im Rechtsstaat ein.
Mahnmale und Gedenkveranstaltungen sowie wissenschaftliche Aufarbeitung und Ausstellungen halten die Erinnerung an die Leiden der Opfer der SED-Diktatur wach. Unterstützt wird die UOKG von der Staatsministerin für Kultur und Medien, der Stiftung Aufarbeitung und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
WAS HAT DIE UOKG BEI DER ANERKENNUNG DER FOLGEN VON HAFT-ZWANGSARBEIT BEREITS ERREICHT?
Am 30. Januar ‘25 hat der Bundestag über die Novellierung des sogenannten SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes abgestimmt, der Bundesrat hat am 14. Februar ‘25 zugestimmt. Endlich werden die jahrelangen Forderungen der UOKG und ihrer Mitglieder umgesetzt.
Neben vielen Verbesserungen für Opfer von SED-Unrecht wurde die Einrichtung eines bundesweiten Härtefallfonds für SED-Opfer bei der Stiftung für ehemalige politisch Verfolgte beschlossen. Aus diesem Fonds kann zukünftig finanzielle Unterstützung für Menschen geleistet werden, die von Folgeschäden der Haft-Zwangsarbeit in besonderem Maße betroffen sind.
Als erster verantwortlicher Konzern hat IKEA im Oktober ‘24 die Zahlung von 6 Mio. Euro in den Härtefallfonds angekündigt. In der DDR wurden auch politische Häftlinge zur Zwangsarbeit in der Möbelproduktion für IKEA eingesetzt.
WIE KANN DIE UOKG BEWEISEN, DASS ALDI VOM SYSTEM DER HAFT-ZWANGSARBEIT PROFITIERT HAT?
In einem 2023 von der UOKG initiierten, von der BKM finanzierten und von der Humboldt Universität zu Berlin durchgeführten Forschungsprojekt konnte dargestellt werden, dass der Nachweis vollständiger Lieferketten von Ost nach West zwar aufwendig, aber in einer großen Zahl von Fällen möglich ist.
In der Vorstudie wurde dies anhand von verschiedenen Produkten vollzogen – im Fall von ALDI sind das die Feinstrumpfhosen des VEB Esda Thalheim, die bis Ende 1989 von Häftlingen des Frauengefängnisses Hoheneck in Sachsen hergestellt und von ALDI Nord + Süd in millionenfacher Stückzahl verkauft wurden. Die Belege dafür sind seit gut einem Jahrzehnt bekannt.
Zum anderen weist die Vorstudie auch die wahrscheinlichen Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und den von Betroffenen berichteten langfristigen gesundheitlichen Beschwerden nach. Die Forschungsergebnisse wurden der Öffentlichkeit am 22. April ‘24 vorgestellt und sind im Abschlussbericht der Vorstudie „Zwangsarbeit politischer Häftlinge in Strafvollzugseinrichtungen der DDR“ nachvollziehbar.
Realisiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Jörg Baberowski vom Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte der HU Berlin, die Autoren der Studie sind Dr. Markus Mirschel und Samuel Kunze. Die komplette Vorstudie und eine Zusammenfassung können Sie sie auf der Seite der UOKG www.uokg.de/gegenzwangsarbeit einsehen.
WARUM IST ZWANGSARBEIT IN DDR-GEFÄNGNISSEN PROBLEMATISCH? SIND NICHT AUCH GEFANGENE IN DER BRD ZU ARBEIT VERPFLICHTET?
Das deutsche Grundgesetz erklärt Zwangsarbeit bei Freiheitsentziehung explizit für zulässig. Problematisch an der Zwangsarbeit in der DDR ist zum einen die große Anzahl von aus politischen Gründen Inhaftierten in DDR-Gefängnissen, die nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten unrechtmäßig in Haft saßen und später strafrechtlich rehabilitiert wurden. Zum anderen sind es die zum Teil horrenden Bedingungen (fehlender Arbeitsschutz, Umgang mit giftigen und gefährlichen Stoffen, Ausmaß und Bezahlung der Arbeit), unter denen die Zwangsarbeit geleistet werden musste.
WARUM FOKUSSIERT SICH DIE UOKG BEI IHREM PROTEST #gegenzwangsarbeit AUF ALDI?
Wir erwarten von allen Unternehmen, die zu irgendeinem Zeitpunkt von Zwangsarbeit profitiert haben oder es sogar noch tun, diesen Missstand offenzulegen und sich ihrer Verantwortung zu stellen. Dazu zählt auch ganz klar ALDI.
Aber wir sehen beispielsweise auch das in der Studie erwähnte Unternehmen OTTO als Versandhandelskonzern in der Pflicht. Dies gilt natürlich auch für Konzerne, deren Beteiligung an Haft-Zwangsarbeit erst durch neue Forschungsergebnisse ans Licht kommt.
WIE HABEN ALDI NORD + SÜD BISLANG REAGIERT?
ALDI behauptet, dass die Lieferungen aus dem Gefängnis Hoheneck dem Unternehmen erst seit 2013 bekannt sind und es aufgrund des zeitlichen Abstands nicht möglich sei, „die Details in dem Umfang aufzubereiten, der für eine weitere Aufklärung und abschließende Bewertung nötig wäre“.
Die Unternehmen können „keine weiteren Erkenntnisse liefern und stehen entsprechend für kein Gespräch zur Verfügung“.
ABER ALDI NORD + SÜD HABEN DOCH EINEN VERHALTENSKODEX, IN DEM SIE SICH ZU FAIREN ARBEITSBEDINGUNGEN VERPFLICHTEN?
Das ist richtig. In der „Internationalen Erklärung zur Achtung der Menschenrechte” schreibt ALDI 2021 unter anderem:
„Als international tätige Unternehmensgruppen mit Lieferketten auf der ganzen Welt sind wir uns bei ALDI unserer Verantwortung bewusst, die Menschenrechte entlang unserer Lieferketten gemäß den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) zu achten.“
ALDI Nord + Süd sind darüber hinaus seit 2008 Mitglieder der Unternehmensinitiative amfori BSCI und somit zur Einhaltung von Grundsätzen des ethischen Wirtschaftens verpflichtet.
Helfen Sie uns, den Druck auf ALDI zu erhöhen!
Wir benötigen Ihre Mithilfe – ALDI muss endlich auf die Forderungen der UOKG reagieren! Es gibt viele kreative Möglichkeiten für jeden Einzelnen, aktiv zu protestieren und auf die Misstände aufmerksam zu machen:
- Unterschreiben und teilen Sie bitte unsere Petition hier auf change.org!
- Abonnieren, liken und teilen Sie die Beiträge der UOKG auf facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn und helfen Sie so mit, die Anliegen der UOKG und ihrer Mitglieder bekannter zu machen! DANKE!
- Dicke Bonuspunkte gibt es für das Teilen unserer Grafiken und Aufrufe auf Ihren Kanälen in den Sozialen Medien. Wir würden uns über die Benutzung der Hashtags #gegenzwangsarbeit und #uokgev freuen!
Die verschiedenen Grafiken können sie sich auf der Webseite der UOKG herunterladen. - Der nächste Level: Sicher haben Sie eine ALDI-Filiale in der Nähe, deren BesucherInnen sich über unsere Kundeninformation freuen! Laden Sie sich doch unseren Protest-Flyer herunter, drucken ihn aus und verteilen ihn beim nächsten ALDI-Besuch kreativ an PassantInnen. Wir freuen uns über Bilder und Berichte von Ihrer Protestaktion an info@uokg.de!
Foto: Zwangsarbeit in Hoheneck. Archiv Stiftung Sächsische Gedenkstätten

1.558
Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 12. März 2025 erstellt