"Afrikastein" entfernen: Kein Platz für Kolonialverherrlichung in Neukölln!

Soziale Bewegung:Petitionen aus Berlin

Das Problem

Auf dem Friedhof am Columbiadamm in Neukölln steht ein Denkmal, das sieben deutschen Soldaten gewidmet ist, die im frühen 20. Jahrhundert in Namibia kämpften und dabei an Verbrechen beteiligt waren, die als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts gelten. Zwischen 1904 und 1907 wurden über 60.000 Herero und Nama grausam ermordet, und dennoch erinnert dieses Denkmal bis heute an die Täter – ohne die Opfer angemessen zu würdigen.

Das Denkmal, das 1907 errichtet und später in den 1970er-Jahren an seinen heutigen Standort gebracht wurde, trägt chauvinistische Botschaften und wurde sogar nachträglich mit Symbolen versehen, die mit militärischer Gewalt in Verbindung stehen. Obwohl Deutschland kürzlich diese Gräueltaten anerkannt hat, blieb der Stein unverändert. Statt die Täter zu glorifizieren, sollte ein öffentliches Gedenken den Fokus auf die Opfer legen und den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit kritisch hinterfragen.

Versuche, das Denkmal durch Schilder oder kleine Tafeln zu „kontextualisieren“, haben die Problematik nicht gelöst. Eine Gedenktafel aus dem Jahr 2009 erwähnt die Taten nur oberflächlich, ohne den Begriff „Genozid“ zu verwenden. Dies relativiert die Verbrechen und stellt einen Affront gegenüber den Opfern dar. Angesichts der Tatsache, dass der Stein mit öffentlichen Mitteln erhalten wird, ist dies nicht hinnehmbar.

Wir fordern die Bezirksregierung auf, dieses Denkmal zu entfernen und an einen geeigneten Ort wie ein Museum zu verlegen, wo es als Mahnmal für die Schrecken des Kolonialismus genutzt werden kann. Lassen Sie uns Verantwortung übernehmen, indem wir nicht länger koloniale Gewalt in der Öffentlichkeit verherrlichen, sondern stattdessen die Erinnerung an die Opfer in den Mittelpunkt stellen.

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Das Problem

Auf dem Friedhof am Columbiadamm in Neukölln steht ein Denkmal, das sieben deutschen Soldaten gewidmet ist, die im frühen 20. Jahrhundert in Namibia kämpften und dabei an Verbrechen beteiligt waren, die als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts gelten. Zwischen 1904 und 1907 wurden über 60.000 Herero und Nama grausam ermordet, und dennoch erinnert dieses Denkmal bis heute an die Täter – ohne die Opfer angemessen zu würdigen.

Das Denkmal, das 1907 errichtet und später in den 1970er-Jahren an seinen heutigen Standort gebracht wurde, trägt chauvinistische Botschaften und wurde sogar nachträglich mit Symbolen versehen, die mit militärischer Gewalt in Verbindung stehen. Obwohl Deutschland kürzlich diese Gräueltaten anerkannt hat, blieb der Stein unverändert. Statt die Täter zu glorifizieren, sollte ein öffentliches Gedenken den Fokus auf die Opfer legen und den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit kritisch hinterfragen.

Versuche, das Denkmal durch Schilder oder kleine Tafeln zu „kontextualisieren“, haben die Problematik nicht gelöst. Eine Gedenktafel aus dem Jahr 2009 erwähnt die Taten nur oberflächlich, ohne den Begriff „Genozid“ zu verwenden. Dies relativiert die Verbrechen und stellt einen Affront gegenüber den Opfern dar. Angesichts der Tatsache, dass der Stein mit öffentlichen Mitteln erhalten wird, ist dies nicht hinnehmbar.

Wir fordern die Bezirksregierung auf, dieses Denkmal zu entfernen und an einen geeigneten Ort wie ein Museum zu verlegen, wo es als Mahnmal für die Schrecken des Kolonialismus genutzt werden kann. Lassen Sie uns Verantwortung übernehmen, indem wir nicht länger koloniale Gewalt in der Öffentlichkeit verherrlichen, sondern stattdessen die Erinnerung an die Opfer in den Mittelpunkt stellen.

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