

#AfrikaIstMehrAlsKulisse im Phantasialand - für eine authentische Darstellung


#AfrikaIstMehrAlsKulisse im Phantasialand - für eine authentische Darstellung
Das Problem
Afrika – das ist kein einheitliches Land, sondern ein Kontinent mit über 50 Staaten, Hunderten Sprachen und unzähligen Geschichten, Traditionen und kulturellen Ausdrucksformen. Doch genau diese Vielfalt wird im Afrika-Bereich des Phantasialands auf eine Kulisse aus Trommeln, Lehmhütten und Tiergeräuschen reduziert. Was als unterhaltsames Abenteuer inszeniert wird, reproduziert stereotype Bilder, die tief in der kolonialen Vergangenheit Europas verwurzelt sind – und bis heute rassistische Vorstellungen nähren.
Diese Kritik ist nicht neu. Seit Jahren äußern Aktivistinnen, Besucherinnen und Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) ihre Bedenken. Auch Jugendgruppen wie der Club Courage haben sich öffentlich gegen die Darstellung gewandt. Medien haben das Thema immer wieder aufgegriffen, Petitionen und Proteste wurden gestartet – doch bislang hat sich an der grundsätzlichen Gestaltung kaum etwas verändert.
Mein Name ist Melane. Ich bin Content Creatorin und setze mich seit Jahren gegen antischwarzen Rassismus in Deutschland ein. Ich kenne die subtilen wie auch offenen Formen von Ausgrenzung – und ich weiß, wie verletzend es ist, wenn Schwarze Identitäten auf Klischees reduziert werden. Besonders dann, wenn es in einem Raum passiert, der eigentlich für alle Menschen ein Ort der Freude und Unbeschwertheit sein sollte.
Deshalb richte ich mich heute direkt an Sie, Herr Robert G. Löffelhardt, als Geschäftsführer des Phantasialands: Lassen Sie uns miteinander sprechen. Laden Sie Kulturschaffende afrikanischer Herkunft, Historikerinnen, Aktivistinnen und Vertreter*innen der Schwarzen Community an einen Tisch ein – gemeinsam mit uns. Wir möchten mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen, wie der Afrika-Bereich des Parks so gestaltet werden kann, dass er Vielfalt feiert, statt sie zu verzerren. Es geht um mehr als bloße Dekoration: Es geht um Haltung, um Verantwortung – und um die Chance, als großer deutscher Freizeitpark ein Zeichen zu setzen für einen respektvollen, zukunftsfähigen Umgang mit kultureller Darstellung.
Bitte unterschreibt diese Petition, wenn ihr – wie ich – findet, dass das Phantasialand dieser Verantwortung gerecht werden sollte. Für Respekt. Für Vielfalt. Für ein Phantasialand, das für alle da ist.
Ich habe diese Petition ins Leben gerufen, weil ich daran glaube, dass Veränderung möglich ist – und dass Respekt und Unterhaltung sich nicht ausschließen müssen. Es geht nicht darum, Afrika aus dem Park zu verbannen. Es geht darum, afrikanischen Perspektiven Raum zu geben, zuzuhören und gemeinsam neue Wege zu finden. Wege, die nicht auf Exotik beruhen, sondern auf echter kultureller Begegnung.
Ein überarbeiteter Themenbereich, der aus authentischer Perspektive gestaltet wurde, kann ein echtes Highlight werden – für Menschen afrikanischer Herkunft und für alle Besucher*innen. Mit echter Musik, künstlerischen Elementen, Geschichten, die von Menschen erzählt werden, die ihre Wurzeln auf dem Kontinent haben – nicht aus dritter Hand. Mit Kontext, mit Tiefe, mit Respekt.
Ich fordere Sie auf: Gehen Sie diesen Weg. Nicht aus Imagegründen, sondern aus Überzeugung. Zeigen Sie, dass es möglich ist, Geschichte ernst zu nehmen und trotzdem unterhaltsam zu bleiben. Machen Sie Ihr Phantasialand zu einem Ort, an dem sich wirklich alle wiederfinden können.
Bitte unterschreibt diese Petition - #AfrikaIstMehrAlsKulisse - DANKE!
Melane
16.510
Das Problem
Afrika – das ist kein einheitliches Land, sondern ein Kontinent mit über 50 Staaten, Hunderten Sprachen und unzähligen Geschichten, Traditionen und kulturellen Ausdrucksformen. Doch genau diese Vielfalt wird im Afrika-Bereich des Phantasialands auf eine Kulisse aus Trommeln, Lehmhütten und Tiergeräuschen reduziert. Was als unterhaltsames Abenteuer inszeniert wird, reproduziert stereotype Bilder, die tief in der kolonialen Vergangenheit Europas verwurzelt sind – und bis heute rassistische Vorstellungen nähren.
Diese Kritik ist nicht neu. Seit Jahren äußern Aktivistinnen, Besucherinnen und Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) ihre Bedenken. Auch Jugendgruppen wie der Club Courage haben sich öffentlich gegen die Darstellung gewandt. Medien haben das Thema immer wieder aufgegriffen, Petitionen und Proteste wurden gestartet – doch bislang hat sich an der grundsätzlichen Gestaltung kaum etwas verändert.
Mein Name ist Melane. Ich bin Content Creatorin und setze mich seit Jahren gegen antischwarzen Rassismus in Deutschland ein. Ich kenne die subtilen wie auch offenen Formen von Ausgrenzung – und ich weiß, wie verletzend es ist, wenn Schwarze Identitäten auf Klischees reduziert werden. Besonders dann, wenn es in einem Raum passiert, der eigentlich für alle Menschen ein Ort der Freude und Unbeschwertheit sein sollte.
Deshalb richte ich mich heute direkt an Sie, Herr Robert G. Löffelhardt, als Geschäftsführer des Phantasialands: Lassen Sie uns miteinander sprechen. Laden Sie Kulturschaffende afrikanischer Herkunft, Historikerinnen, Aktivistinnen und Vertreter*innen der Schwarzen Community an einen Tisch ein – gemeinsam mit uns. Wir möchten mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen, wie der Afrika-Bereich des Parks so gestaltet werden kann, dass er Vielfalt feiert, statt sie zu verzerren. Es geht um mehr als bloße Dekoration: Es geht um Haltung, um Verantwortung – und um die Chance, als großer deutscher Freizeitpark ein Zeichen zu setzen für einen respektvollen, zukunftsfähigen Umgang mit kultureller Darstellung.
Bitte unterschreibt diese Petition, wenn ihr – wie ich – findet, dass das Phantasialand dieser Verantwortung gerecht werden sollte. Für Respekt. Für Vielfalt. Für ein Phantasialand, das für alle da ist.
Ich habe diese Petition ins Leben gerufen, weil ich daran glaube, dass Veränderung möglich ist – und dass Respekt und Unterhaltung sich nicht ausschließen müssen. Es geht nicht darum, Afrika aus dem Park zu verbannen. Es geht darum, afrikanischen Perspektiven Raum zu geben, zuzuhören und gemeinsam neue Wege zu finden. Wege, die nicht auf Exotik beruhen, sondern auf echter kultureller Begegnung.
Ein überarbeiteter Themenbereich, der aus authentischer Perspektive gestaltet wurde, kann ein echtes Highlight werden – für Menschen afrikanischer Herkunft und für alle Besucher*innen. Mit echter Musik, künstlerischen Elementen, Geschichten, die von Menschen erzählt werden, die ihre Wurzeln auf dem Kontinent haben – nicht aus dritter Hand. Mit Kontext, mit Tiefe, mit Respekt.
Ich fordere Sie auf: Gehen Sie diesen Weg. Nicht aus Imagegründen, sondern aus Überzeugung. Zeigen Sie, dass es möglich ist, Geschichte ernst zu nehmen und trotzdem unterhaltsam zu bleiben. Machen Sie Ihr Phantasialand zu einem Ort, an dem sich wirklich alle wiederfinden können.
Bitte unterschreibt diese Petition - #AfrikaIstMehrAlsKulisse - DANKE!
Melane
16.510
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Petition am 2. Juni 2025 erstellt