AfD: Stoppt sofort die Denunziationen von Lehrerinnen und Lehrern

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Die Hamburger AfD ruft Schüler und Eltern dazu auf, linke Lehrkräfte auf einer Website zu denunzieren. Die Hamburger AfD-Fraktion verweist auf das schulische Neutralitätsgebot von Lehrkräften.

Lehrerinnen und Lehrer in diesem Land müssen eine klare Haltung zeigen gegen Rechtspopulismus, Faschismus, Rassismus und jeder Form von Ausgrenzung von Minderheiten. Lehrerinnen und Lehrer sind nicht per se links, wenn sie ihre Schülerinnen und Schüler z. B. vor der AfD warnen, sondern Demokraten! Ein demokratisches Wertesystem muss in der Schule angelegt werden, wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind. Gerade in Unterrichtsfächern wie Geschichte, Politik und Sozialkunde darf es keine Neutralität geben. Der Besuch eines KZ im Rahmen des Geschichtsunterrichtes wäre demnach schon ein Verstoß gegen dieses Neutralitätsgebots. 

Stoppt diesen Wahnsinn!!! Steht auf für den Kampf um unsere Demokratie, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und das Berufsethos des Lehrers, demokratiefeindliche Tendenzen offen zu benennen.

Schreibt bitte alle im Kontaktformular der AfD-Seite einen kritischen Artikel!

https://afd-fraktion-hamburg.de/tipps-zum-vorgehen-bei-verstoessen/

 

Vor wenigen Tagen hat mal wieder ein Vorstoß der AfD für Empörung gesorgt. Neues Vorhaben der Rechtspopulisten: eine Onlineplattform, auf der Schüler und Eltern AfD-kritische Lehrer melden können.

Dies erinnert an sehr dunkle Zeiten!

Stern ONLINE vom 31.05.2018

"Haben wir in Deutschland alles schon gehabt:
Konkret fordert die AfD von Schülern, Eltern und Lehrer, sie sollten AfD-kritische Haltungen über ein Kontaktformular auf einer von der AfD eingerichteten Internetplattform melden. Die gemeldeten Verstöße möchte die Partei dann an die Schulbehörde weitergeben. Das ist nicht "Petzen gegen Hetze" oder anschwärzen – das nennt man denunzieren. Zur Erinnerung: Denunzieren heißt laut Definition: jemanden "aus niederen Beweggründen bei einer Behörde anzeigen" oder "jemanden bloßstellen."

Einen ähnlichen Aufruf zur Denunziation erwägt die AfD Berlin.

Die AfD sammelt seit geraumer Zeit Daten von Andersdenkenden (Journalisten, AfD-Kritiker, Satiriker, Lehrerinnen und Lehrer usw.), mit Wohnort, Straße, Hausnummer, Telefonnummer und Mail-Adresse). Niemand weiß, was mit diesen Daten geschieht. Für die eventuelle "Machtübernahme" will man wohl gut vorbereitet sein , dann könnten AfD-kritische Journalisten und Lehrerinnen und Lehrer gleich mal entlassen oder weggesperrt werden. Erinnert schwer an die NS-und Stasi-Zeit.

 



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