

Abschiebung!!!!! nach 6 Jahren Leben in Deutschland


Abschiebung!!!!! nach 6 Jahren Leben in Deutschland
Das Problem
Hallo liebe Damen und Herren,
mein Name ist Ramazan und ich bin heute 30 Jahre alt geworden. Ich bin ursprünglich aus der Türkei und lebe seit über sechs Jahren in Deutschland. Während dieser Zeit habe ich stets darauf geachtet, mich gesetzestreu zu verhalten und nie Leistungen vom Staat in Anspruch genommen. Mein Umfeld beschreibt mich als fleißigen und hilfsbereiten Menschen.
Seit August 2024 bin ich mit meiner Ehefrau verheiratet, und wir wohnen seit Juni 2024 zusammen. Zuvor lebte ich in einer kleineren Stadt, wo die Bearbeitung meines Antrags zügiger voranschritt. Nach dem Umzug zu meiner Ehefrau musste ich jedoch ein neues Amt aufsuchen, bei dem ich auf erhebliche bürokratische Hürden stieß. Meine vorgelegten Dokumente, die alle vom Gericht offiziell unterschrieben und gestempelt waren, wurden nicht anerkannt. Der zuständige Beamte äußerte, er habe „so etwas noch nie gesehen“ und bezweifelte, dass ein Flüchtling solche Privilegien in Anspruch nehmen könne.
Dieser Beamte hat mir nun nahegelegt, das Land zu verlassen und mein Visum in der Türkei neu zu beantragen. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen nicht möglich: Zum einen besteht in der Türkei nach wie vor die Militärpflicht, und es wäre mit sehr hohen Risiken verbunden, dorthin zurückzukehren. Zum anderen würde meine Frau, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um allein für unsere Lebenshaltungskosten aufzukommen, in keiner Weise als Bürge für mich in Betracht kommen können. Hinzu kommt, dass ein Visumantrag in der Türkei mehrere Jahre in Anspruch nehmen könnte.
Bereits einmal mussten wir aufgrund der Bearbeitungsgeschwindigkeit des Amtes unseren Standesamtstermin verschieben. Angesichts dieser Umstände möchte ich mein zukünftiges Schicksal nicht weiter in den Händen eines Beamten lassen, dessen Haltung mir gegenüber nicht nachvollziehbar ist.
Daher haben wir uns entschlossen, rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen. Wir sind auf jede Unterstützung angewiesen, um in dieser schwierigen Situation eine faire Lösung zu finden. Jede Unterschrift und Hilfe sind für uns von großer Bedeutung.
Mit freundlichen Grüßen,
Ramazan
1
Das Problem
Hallo liebe Damen und Herren,
mein Name ist Ramazan und ich bin heute 30 Jahre alt geworden. Ich bin ursprünglich aus der Türkei und lebe seit über sechs Jahren in Deutschland. Während dieser Zeit habe ich stets darauf geachtet, mich gesetzestreu zu verhalten und nie Leistungen vom Staat in Anspruch genommen. Mein Umfeld beschreibt mich als fleißigen und hilfsbereiten Menschen.
Seit August 2024 bin ich mit meiner Ehefrau verheiratet, und wir wohnen seit Juni 2024 zusammen. Zuvor lebte ich in einer kleineren Stadt, wo die Bearbeitung meines Antrags zügiger voranschritt. Nach dem Umzug zu meiner Ehefrau musste ich jedoch ein neues Amt aufsuchen, bei dem ich auf erhebliche bürokratische Hürden stieß. Meine vorgelegten Dokumente, die alle vom Gericht offiziell unterschrieben und gestempelt waren, wurden nicht anerkannt. Der zuständige Beamte äußerte, er habe „so etwas noch nie gesehen“ und bezweifelte, dass ein Flüchtling solche Privilegien in Anspruch nehmen könne.
Dieser Beamte hat mir nun nahegelegt, das Land zu verlassen und mein Visum in der Türkei neu zu beantragen. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen nicht möglich: Zum einen besteht in der Türkei nach wie vor die Militärpflicht, und es wäre mit sehr hohen Risiken verbunden, dorthin zurückzukehren. Zum anderen würde meine Frau, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um allein für unsere Lebenshaltungskosten aufzukommen, in keiner Weise als Bürge für mich in Betracht kommen können. Hinzu kommt, dass ein Visumantrag in der Türkei mehrere Jahre in Anspruch nehmen könnte.
Bereits einmal mussten wir aufgrund der Bearbeitungsgeschwindigkeit des Amtes unseren Standesamtstermin verschieben. Angesichts dieser Umstände möchte ich mein zukünftiges Schicksal nicht weiter in den Händen eines Beamten lassen, dessen Haltung mir gegenüber nicht nachvollziehbar ist.
Daher haben wir uns entschlossen, rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen. Wir sind auf jede Unterstützung angewiesen, um in dieser schwierigen Situation eine faire Lösung zu finden. Jede Unterschrift und Hilfe sind für uns von großer Bedeutung.
Mit freundlichen Grüßen,
Ramazan
1
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 31. Januar 2025 erstellt