Abschaffung der verpflichtenden Intimuntersuchung bei Musterung

2.071

Das Problem

Ab dem Jahr 2026 werden alle Männer, die nach dem 01.01.2008 geboren sind, einer verpflichtenden Musterung unterzogen. Im Rahmen dieser Untersuchung müssen sie sich einer Hodenuntersuchung unterziehen, wie von der Sprecherin des Verteidigungsministeriums bestätigt wurde.

Diese Untersuchung stellt einen erheblichen Eingriff in die Intimsphäre junger Männer dar und führt häufig zu starkem psychischem Unwohlsein. Der Zwang wird als belastend empfunden und kann langfristige negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben. Gleichzeitig liefert die Intimuntersuchung nur begrenzte medizinische Informationen für die Beurteilung der Tauglichkeit. Sie steht in keinem Verhältnis zu den psychischen Belastungen und wird von vielen als Machtdemonstration wahrgenommen, wodurch das Vertrauen der Betroffenen in medizinische Abläufe und die Musterung insgesamt untergraben wird.

Die Musterung selbst kann durchgeführt werden, ohne die Würde der Betroffenen zu verletzen. Die Hodenuntersuchung sollte abgeschafft oder nur freiwillig durchgeführt werden, und die gesamte Musterung muss respektvoll und sensibel gestaltet sein.

Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf, indem Sie diese Petition unterschreiben. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Musterung die Intimsphäre schützt und das Wohlbefinden wahrt.

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Juna B.Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Kurt Möhring
Kurt Möhring
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Eva Högl
Eva Högl
Wehrbeauftragte
Bundesministerium für Verteidigung
Bundesministerium für Verteidigung

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