Abschaffung der MMR-Impfpflicht in Deutschland

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Das Anliegen

Wir sind Eltern mit Verantwortung – und wir wollen unsere Kinder schützen, nicht gefährden. Doch genau deshalb halten wir eine freie Impfentscheidung für essenziell. Die Masern-Impfpflicht zwingt uns, eine medizinische Maßnahme zu akzeptieren, ohne unsere individuelle Familiensituation ausreichend zu berücksichtigen.

 

Die Impfpflicht greift tief in unsere Grundrechte ein – besonders in Artikel 2 des Grundgesetzes (körperliche Unversehrtheit). Auch das Bundesverfassungsgericht hat 2020 anerkannt, dass dies ein schwerwiegender Eingriff ist (→ Deutsches Ärzteblatt 2020,).

 

Zudem zeigen ethische Analysen, dass Zwangsmaßnahmen das Vertrauen in staatliche Gesundheitsmaßnahmen nicht stärken, sondern gefährden. Der Deutsche Ethikrat hat bereits 2019 deutlich gemacht, dass Aufklärung und Freiwilligkeit langfristig wirksamer sind als gesetzlicher Druck (→ Stellungnahme "Impfen als Pflicht?").

 

Und schließlich: Auch die offiziellen Sicherheitsberichte des Paul-Ehrlich-Instituts zeigen, dass es in sehr seltenen Fällen zu Impfreaktionen kommen kann – Fieberkrämpfe, allergische Reaktionen oder andere Ereignisse, die für bestimmte Kinder ein echtes Risiko darstellen (→ PEI Sicherheitsbericht,).

 

Wir möchten diese Risiken selbst abwägen dürfen. Als Eltern. Für unsere Kinder.

 

Was wir fordern, ist keine Ablehnung der Medizin – sondern Respekt vor der Vielfalt, vor sensiblen Entscheidungen, vor Familien wie unserer.

Jens FuchsPetitionsstarterin/Petitionsstarter

Die Entscheidungsträger

Karl Lauterbach
Bundesminister für Gesundheit

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