Abschaffung der 3km Regelung bei der Schülerbeförderung Grundschule

Abschaffung der 3km Regelung bei der Schülerbeförderung Grundschule

Das Problem

Anmerkung: Petition am 20.5.26 wieder reaktiviert.

 

Gemeinsam für gerechte Schüler*innenbeförderung!

Unterstütze unsere Petition zur Überprüfung und Abschaffung der 3-km-Regelung an Grundschulen. Wir setzen uns für die gleichberechtigte Behandlung aller Schüler*innen ein und suchen nach alternativen Lösungen für eine sichere und flexible Mobilität. Sei dabei für eine gerechte Zukunft!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, setzen uns dafür ein, die bestehende (willkürlich getroffene) 3-km-Regelung für die Schülerbeförderung an Grundschulen zu überdenken und abzuschaffen. Diese Regelung führt zu erheblichen Nachteilen und Belastungen für Familien im ländlichen Raum und steht im Widerspruch zu den heutigen Bedürfnissen und Herausforderungen im Bereich der Bildung und Mobilität.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Regelung, die besagt, dass Kinder, die innerhalb eines 3-km-Radius von der Schule wohnen, keine vergünstigten Fahrkarten für den Schulbus erhalten, eine Vielzahl von Problemen mit sich bringt:

Finanzielle Belastung: Familien, die innerhalb des 3-km-Radius wohnen, werden finanziell stark belastet, da sie die höheren Busfahrpreise tragen müssen. Dies stellt eine erhebliche Hürde dar, insbesondere für einkommensschwächere Familien, und gefährdet ihre finanzielle Stabilität.


Einschränkung der Mobilität: Die höheren Busfahrpreise führen dazu, dass viele Eltern gezwungen sind, ihre Kinder mit dem eigenen Auto zur Schule zu bringen und abzuholen. Dies erhöht das Verkehrsaufkommen rund um die Schulen und gefährdet die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler.


Umweltauswirkungen: Die Zunahme von Elterntaxis trägt zu einem Anstieg des Verkehrsaufkommens und damit zu einer höheren Luftverschmutzung bei. Dies steht im Widerspruch zu den Bemühungen vieler Gemeinden, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und umweltfreundliche Mobilitätslösungen zu fördern.


Gerechtigkeit und Chancengleichheit: Die Regelung benachteiligt Familien, die innerhalb des 3-km-Radius leben, gegenüber solchen, die außerhalb wohnen. Dies verstärkt soziale Ungleichheiten und kann dazu führen, dass Kinder aus einkommensschwächeren Familien benachteiligt werden.


Sicherheitsbedenken: Für Kinder, die innerhalb des 3-km-Radius wohnen, ist es oft nicht sicher, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu gehen, insbesondere wenn der Schulweg stark befahren ist oder gefährliche Kreuzungen aufweist. Die höheren Busfahrpreise zwingen jedoch viele Eltern dazu, ihre Kinder trotz der Sicherheitsbedenken mit dem eigenen Auto zur Schule zu bringen. Ein weiterer Punkt: Gerade im Winter laufen die Grundschüler so theoretisch in der Dunkelheit an unbeleuchteten Stellen...

Verkehrssicherheit: Die Zunahme von Verkehr aufgrund des Bring- und Abholverkehrs rund um die Schulen birgt ein erhöhtes Unfallrisiko für Kinder. Durch die Förderung von Schulbussen oder öffentlichem Nahverkehr können wir die Verkehrssicherheit verbessern und das Risiko von Verkehrsunfällen reduzieren.

JugendBW Ticket: Dieses Ticket ist eine wirklich tolle Sache, aber bringt den GrundschülerInnen leider noch nicht wirklich viel! 


Lasst uns die Realität sehen: Der Bus fährt ohnehin an Haltestellen im 3-km-Radius vorbei, daher bleiben die Spritkosten gleich. Warum also sollten Familien in diesem Radius mehr für ein Busticket zahlen? Diese Ungleichheit ist unlogisch und muss korrigiert werden!

Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Überprüfung und Abschaffung der 3-km-Regelung im Sinne aller Beteiligten wäre. Eine gerechte und zukunftsorientierte Schülerbeförderung ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und zur Förderung der Mobilität und Sicherheit unserer Kinder.

Wir appellieren daher an die Verantwortlichen im Landkreis und bei den Schulträgern, diese Problematik ernsthaft zu diskutieren und alternative Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen der Familien und Kinder gerecht werden.

 

avatar of the starter
Sandra C.Petitionsstarter*in„Hass ist krass. Liebe ist krasser.“

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Das Problem

Anmerkung: Petition am 20.5.26 wieder reaktiviert.

 

Gemeinsam für gerechte Schüler*innenbeförderung!

Unterstütze unsere Petition zur Überprüfung und Abschaffung der 3-km-Regelung an Grundschulen. Wir setzen uns für die gleichberechtigte Behandlung aller Schüler*innen ein und suchen nach alternativen Lösungen für eine sichere und flexible Mobilität. Sei dabei für eine gerechte Zukunft!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, setzen uns dafür ein, die bestehende (willkürlich getroffene) 3-km-Regelung für die Schülerbeförderung an Grundschulen zu überdenken und abzuschaffen. Diese Regelung führt zu erheblichen Nachteilen und Belastungen für Familien im ländlichen Raum und steht im Widerspruch zu den heutigen Bedürfnissen und Herausforderungen im Bereich der Bildung und Mobilität.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Regelung, die besagt, dass Kinder, die innerhalb eines 3-km-Radius von der Schule wohnen, keine vergünstigten Fahrkarten für den Schulbus erhalten, eine Vielzahl von Problemen mit sich bringt:

Finanzielle Belastung: Familien, die innerhalb des 3-km-Radius wohnen, werden finanziell stark belastet, da sie die höheren Busfahrpreise tragen müssen. Dies stellt eine erhebliche Hürde dar, insbesondere für einkommensschwächere Familien, und gefährdet ihre finanzielle Stabilität.


Einschränkung der Mobilität: Die höheren Busfahrpreise führen dazu, dass viele Eltern gezwungen sind, ihre Kinder mit dem eigenen Auto zur Schule zu bringen und abzuholen. Dies erhöht das Verkehrsaufkommen rund um die Schulen und gefährdet die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler.


Umweltauswirkungen: Die Zunahme von Elterntaxis trägt zu einem Anstieg des Verkehrsaufkommens und damit zu einer höheren Luftverschmutzung bei. Dies steht im Widerspruch zu den Bemühungen vieler Gemeinden, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und umweltfreundliche Mobilitätslösungen zu fördern.


Gerechtigkeit und Chancengleichheit: Die Regelung benachteiligt Familien, die innerhalb des 3-km-Radius leben, gegenüber solchen, die außerhalb wohnen. Dies verstärkt soziale Ungleichheiten und kann dazu führen, dass Kinder aus einkommensschwächeren Familien benachteiligt werden.


Sicherheitsbedenken: Für Kinder, die innerhalb des 3-km-Radius wohnen, ist es oft nicht sicher, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu gehen, insbesondere wenn der Schulweg stark befahren ist oder gefährliche Kreuzungen aufweist. Die höheren Busfahrpreise zwingen jedoch viele Eltern dazu, ihre Kinder trotz der Sicherheitsbedenken mit dem eigenen Auto zur Schule zu bringen. Ein weiterer Punkt: Gerade im Winter laufen die Grundschüler so theoretisch in der Dunkelheit an unbeleuchteten Stellen...

Verkehrssicherheit: Die Zunahme von Verkehr aufgrund des Bring- und Abholverkehrs rund um die Schulen birgt ein erhöhtes Unfallrisiko für Kinder. Durch die Förderung von Schulbussen oder öffentlichem Nahverkehr können wir die Verkehrssicherheit verbessern und das Risiko von Verkehrsunfällen reduzieren.

JugendBW Ticket: Dieses Ticket ist eine wirklich tolle Sache, aber bringt den GrundschülerInnen leider noch nicht wirklich viel! 


Lasst uns die Realität sehen: Der Bus fährt ohnehin an Haltestellen im 3-km-Radius vorbei, daher bleiben die Spritkosten gleich. Warum also sollten Familien in diesem Radius mehr für ein Busticket zahlen? Diese Ungleichheit ist unlogisch und muss korrigiert werden!

Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Überprüfung und Abschaffung der 3-km-Regelung im Sinne aller Beteiligten wäre. Eine gerechte und zukunftsorientierte Schülerbeförderung ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und zur Förderung der Mobilität und Sicherheit unserer Kinder.

Wir appellieren daher an die Verantwortlichen im Landkreis und bei den Schulträgern, diese Problematik ernsthaft zu diskutieren und alternative Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen der Familien und Kinder gerecht werden.

 

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Sandra C.Petitionsstarter*in„Hass ist krass. Liebe ist krasser.“

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