Absage der Olympischen Spiele in Tokio, um unser Leben zu schützen!

Das Problem

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Pressevertreter finden hier die neuesten Informationen. Außerdem können Sie sich hier für Presse-Interviews bewerben.

Wir fordern die Absage der Olympischen Spiele in Tokio, um unser Leben und unser Wohlergehen zu schützen.

Die folgenden Organisationen drängen derzeit auf die Fortsetzung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio: das Internationale Olympische Komitee, das Internationale Paralympische Komitee, die japanische Regierung, die Stadtregierung von Tokio sowie das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio.

Doch die Zahlen zeigen, dass der weit verbreitete Ausbruch von COVID-19 keineswegs unter Kontrolle ist. Zwar wurde Ende letzten Jahres mit der Impfung begonnen, doch die ausreichende Verteilung des Impfstoffs ist auf wirtschaftlich entwickelte Länder beschränkt. Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei.

Ist die Ausrichtung der Olympischen Spiele so bedeutend, dass wir dafür unser Leben und das Leben der teilnehmenden Sportler*innen riskieren?

Aktuell ist es unwahrscheinlich, dass die Olympischen Spiele in Tokio unter sicheren und fairen Umständen für alle Beteiligten abgehalten werden können. Sollten die Spiele trotzdem stattfinden, würden die Olympischen Spiele ihrem ureigenen Zweck, den „Frieden zu feiern", widersprechen. Durch abweichende Corona-Maßnahmen in den Teilnehmerländern haben die Athlet*innen unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten um sich auf die Spiele vorzubereiten. Außerdem würden restriktive Vorschriften die Athlet*innen wahrscheinlich unter extremen Stress setzen, so dass Bestleistungen erschwert werden.

Die Olympischen Spiele in Tokio werden ohne die Hilfe von unzähligen medizinischen Fachkräften, medizinischen Einrichtungen und wertvollen medizinischen Ressourcen nicht möglich sein. Mehrere Mediziner haben die Öffentlichkeit jedoch bereits darüber informiert, dass diese medizinische Ressourcen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie benötigt werden. Obwohl keine ausländischen Zuschauer ins Land dürfen, werden bei den Spielen große Menschenmengen Kontakt haben - es ist gut möglich, dass die Austragung der Olympischen Spiele ein Super-Spreader ist und sich die Lage verschlechtert.

Der Mangel an medizinischen Ressourcen, unter dem Tokio und der Rest Japans leiden, sollte ein Hinweis darauf sein, wie sehr die Spiele Gefahren und Ängste für das Gesundheitspersonal, die Bürger*innen und die Teilnehmer*innen verursachen werden.

Nutzen Sie die begrenzten Ressourcen nicht, um die Olympischen Spiele auszurichten, sondern um unser Leben zu schützen.

COVID-19 bedroht nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Wirtschaft. In Japan haben sich die Lebensumstände von Frauen sowie von Menschen mit befristeten Arbeitsverträgen in nur einem Jahr dramatisch verschlechtert. Derzeit sind viele von ihnen auf die Versorgung mit Lebensmitteln und von Wohnraum durch Nichtregierungsorganisationen angewiesen. Anstatt diesen hilfsbedürftigen Menschen Hilfe zukommen zu lassen, verwenden die japanische Regierung und die Stadtverwaltung von Tokio ihr Budget weiterhin für zusätzliche Kosten für die Olympischen Spiele. (Die gesamten zusätzlichen Kosten werden auf 300 Milliarden Yen, etwa 2,7 Milliarden US-Dollar, berechnet).

Wenn es das Grundprinzip der Regierung ist, das Leben und das Wohlergehen der Bürger*innen zu schützen, muss die Regierung so schnell wie möglich die Absage der Olympischen Spiele verkünden. Sie soll endlich die begrenzten Ressourcen zum Schutz der von der Pandemie betroffenen Menschen einsetzen.

Hören sie auf die Stimmen, die aus Japan und der ganzen Welt kommen und sagen Sie die Spiele ab!

Sowohl japanische, als auch internationale Umfragen zeigen, wie viele Menschen eine Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele fordern. Unzählige Medien, Politiker*innen und Sportler*innen plädieren ebenfalls für eine Absage der Spiele.

Es ist bestürzend, dass sowohl die japanische Regierung als auch die Stadtverwaltung von Tokio die Spiele noch nicht abgesagt haben. Daher bitten wir dringend um die Absage der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer. Um weitere Infektionen zu verhindern und unser Leben zu schützen, müssen wir endlich handeln.

Kenji Utsunomiya
Jurist
Kenji Utsunomiyas offizielle Website

Information zu Kenji Utsunomiya:
Geboren 1946 in der Präfektur Ehime, verließ Kenji Utsunomiya 1969 die juristische Fakultät der Universität Tokio. Daraufhin trat er in das Legal Training and Research Institute ein und wurde 1971 in die Anwaltskammer von Tokio aufgenommen. Als Anwalt hat sich Utsunomiya schon früh mit dem Problem der Kreditkartenschulden beschäftigt und vielen Menschen geholfen, die unter Mehrfachverschuldung leiden. Als Vertreter des Anti-Armuts-Netzwerks ist er auch an der Bewegung zur Lösung des Armutsproblems beteiligt.

Weitere Informationen zu dieser Petitionskampagne:
https://utsunomiyakenji.jp/cancelthetokyoolympics/

avatar of the starter
宇都宮けんじ Kenji UtsunomiyaPetitionsstarter*in1946年愛媛県生まれ。1969年東京大学法学部中退、司法修習所入所。1971年弁護士登録、東京弁護士会所属。弁護士として、クレジット・サラ金問題に早くから取り組み、多重債務に苦しむ多くの人を助けてきた。また、反貧困ネットワーク代表世話人として、貧困問題の解決に向けた運動にも取り組んでいる。年越し派遣村名誉村長。2010-11年に日本弁護士連合会(日弁連)会長を務める。 反貧困ネットワーク代表世話人、新型コロナ災害緊急アクション、 公正な税制を求める市民連絡会共同代表、都政監視委員会、市民と政治をつなぐ江
Diese Petition hat 482.967 Unterschriften erreicht

Das Problem

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Wir fordern die Absage der Olympischen Spiele in Tokio, um unser Leben und unser Wohlergehen zu schützen.

Die folgenden Organisationen drängen derzeit auf die Fortsetzung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio: das Internationale Olympische Komitee, das Internationale Paralympische Komitee, die japanische Regierung, die Stadtregierung von Tokio sowie das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio.

Doch die Zahlen zeigen, dass der weit verbreitete Ausbruch von COVID-19 keineswegs unter Kontrolle ist. Zwar wurde Ende letzten Jahres mit der Impfung begonnen, doch die ausreichende Verteilung des Impfstoffs ist auf wirtschaftlich entwickelte Länder beschränkt. Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei.

Ist die Ausrichtung der Olympischen Spiele so bedeutend, dass wir dafür unser Leben und das Leben der teilnehmenden Sportler*innen riskieren?

Aktuell ist es unwahrscheinlich, dass die Olympischen Spiele in Tokio unter sicheren und fairen Umständen für alle Beteiligten abgehalten werden können. Sollten die Spiele trotzdem stattfinden, würden die Olympischen Spiele ihrem ureigenen Zweck, den „Frieden zu feiern", widersprechen. Durch abweichende Corona-Maßnahmen in den Teilnehmerländern haben die Athlet*innen unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten um sich auf die Spiele vorzubereiten. Außerdem würden restriktive Vorschriften die Athlet*innen wahrscheinlich unter extremen Stress setzen, so dass Bestleistungen erschwert werden.

Die Olympischen Spiele in Tokio werden ohne die Hilfe von unzähligen medizinischen Fachkräften, medizinischen Einrichtungen und wertvollen medizinischen Ressourcen nicht möglich sein. Mehrere Mediziner haben die Öffentlichkeit jedoch bereits darüber informiert, dass diese medizinische Ressourcen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie benötigt werden. Obwohl keine ausländischen Zuschauer ins Land dürfen, werden bei den Spielen große Menschenmengen Kontakt haben - es ist gut möglich, dass die Austragung der Olympischen Spiele ein Super-Spreader ist und sich die Lage verschlechtert.

Der Mangel an medizinischen Ressourcen, unter dem Tokio und der Rest Japans leiden, sollte ein Hinweis darauf sein, wie sehr die Spiele Gefahren und Ängste für das Gesundheitspersonal, die Bürger*innen und die Teilnehmer*innen verursachen werden.

Nutzen Sie die begrenzten Ressourcen nicht, um die Olympischen Spiele auszurichten, sondern um unser Leben zu schützen.

COVID-19 bedroht nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Wirtschaft. In Japan haben sich die Lebensumstände von Frauen sowie von Menschen mit befristeten Arbeitsverträgen in nur einem Jahr dramatisch verschlechtert. Derzeit sind viele von ihnen auf die Versorgung mit Lebensmitteln und von Wohnraum durch Nichtregierungsorganisationen angewiesen. Anstatt diesen hilfsbedürftigen Menschen Hilfe zukommen zu lassen, verwenden die japanische Regierung und die Stadtverwaltung von Tokio ihr Budget weiterhin für zusätzliche Kosten für die Olympischen Spiele. (Die gesamten zusätzlichen Kosten werden auf 300 Milliarden Yen, etwa 2,7 Milliarden US-Dollar, berechnet).

Wenn es das Grundprinzip der Regierung ist, das Leben und das Wohlergehen der Bürger*innen zu schützen, muss die Regierung so schnell wie möglich die Absage der Olympischen Spiele verkünden. Sie soll endlich die begrenzten Ressourcen zum Schutz der von der Pandemie betroffenen Menschen einsetzen.

Hören sie auf die Stimmen, die aus Japan und der ganzen Welt kommen und sagen Sie die Spiele ab!

Sowohl japanische, als auch internationale Umfragen zeigen, wie viele Menschen eine Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele fordern. Unzählige Medien, Politiker*innen und Sportler*innen plädieren ebenfalls für eine Absage der Spiele.

Es ist bestürzend, dass sowohl die japanische Regierung als auch die Stadtverwaltung von Tokio die Spiele noch nicht abgesagt haben. Daher bitten wir dringend um die Absage der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer. Um weitere Infektionen zu verhindern und unser Leben zu schützen, müssen wir endlich handeln.

Kenji Utsunomiya
Jurist
Kenji Utsunomiyas offizielle Website

Information zu Kenji Utsunomiya:
Geboren 1946 in der Präfektur Ehime, verließ Kenji Utsunomiya 1969 die juristische Fakultät der Universität Tokio. Daraufhin trat er in das Legal Training and Research Institute ein und wurde 1971 in die Anwaltskammer von Tokio aufgenommen. Als Anwalt hat sich Utsunomiya schon früh mit dem Problem der Kreditkartenschulden beschäftigt und vielen Menschen geholfen, die unter Mehrfachverschuldung leiden. Als Vertreter des Anti-Armuts-Netzwerks ist er auch an der Bewegung zur Lösung des Armutsproblems beteiligt.

Weitere Informationen zu dieser Petitionskampagne:
https://utsunomiyakenji.jp/cancelthetokyoolympics/

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宇都宮けんじ Kenji UtsunomiyaPetitionsstarter*in1946年愛媛県生まれ。1969年東京大学法学部中退、司法修習所入所。1971年弁護士登録、東京弁護士会所属。弁護士として、クレジット・サラ金問題に早くから取り組み、多重債務に苦しむ多くの人を助けてきた。また、反貧困ネットワーク代表世話人として、貧困問題の解決に向けた運動にも取り組んでいる。年越し派遣村名誉村長。2010-11年に日本弁護士連合会(日弁連)会長を務める。 反貧困ネットワーク代表世話人、新型コロナ災害緊急アクション、 公正な税制を求める市民連絡会共同代表、都政監視委員会、市民と政治をつなぐ江

Die Entscheidungsträger*innen

Yuriko Koike
Governor of Tokyo
Andrew Parsons
Andrew Parsons
President of the International Paralympic Committee (IPC)
Thomas Bach
Thomas Bach
President of the International Olympic Committee (IOC)
Tamayo Marukawa
Tamayo Marukawa
Minister of the Olympic Games
Yoshihide Suga
Yoshihide Suga
Prime Minister of Japan

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