Erhalt der 6-Zügigkeit an der StS Oldenfelde- mehr Qualität für Schüler und Lehrerschaft

Erhalt der 6-Zügigkeit an der StS Oldenfelde- mehr Qualität für Schüler und Lehrerschaft

Das Problem

Wir, der Elternrat der Stadtteilschule Oldenfelde, fordern von der Schulbehörde die Beibehaltung der 6-Zügigkeit an unserer Schule bis zum Abschluss der anstehenden Neu-Baumaßnahmen.

Wir wehren uns gegen Planungen der Schulbehörde, schon im kommenden Schuljahr 2023/2024 eine 7- oder 8-Zügigkeit einzuführen.

Wie ist die Ausgangslage?

Mit Beginn der Bauplanung (von 4-Zügigkeit auf 6-Zügigkeit) für den Umbau und Teilneubau auf dem Gelände der STS Oldenfelde wurde uns seitens der Behörde fest zugesagt, dass die 6-Zügigkeit der StS beibehalten wird. Bereits 2020 hat die STS Oldenfelde die 6-Zügigkeit aufgrund hoher Anmeldezahlen umgesetzt und auf dem Gelände 10 zusätzliche Container aufgestellt.

Was spricht gegen eine vorzeitige 7-Zügigkeit?

Platzmangel - Es müssten mindestens zusätzlich 2- 4 weitere Container auf der Fläche platziert werden. Damit reduziert sich die Freifläche nochmals und die Baumaßnahmen werden noch mehr behindert. Durch eine Erhöhung der Schülerzahl um +50 ergeben sich möglicherweise noch mehr Konflikte in Pausen. Durch den Wegfall der großen Sporthalle und dem Außensportbereich wird der Sportunterricht noch eingeschränkter als er ohnehin stattfindet. Aktuell können durch die vorzeitige Erhöhung auf 6 - Zügigkeit 3 Std. laut Bildungsplan nicht umgesetzt werden.

Raumknappheit - Durch die Zuweisung von zwei IV-Klassen, die keine eigenen Klassenräume zur Verfügung haben, mussten Fachräume abgegeben werden.  Somit findet der Fachunterricht teilweise in einfachen Klassenräumen statt – ohne entsprechende Materialausstattung. Des Weiteren stößt die Inklusions- und Fachleistungsdifferenzierung bereits heute mit der 6-Zügigkeit an ihre Kapazitätsgrenze. Die Behörde hat vorgeschlagen, die Oberstufe teilweise outzusourcen, was lange Wege für SchülerInnen verursacht. Diese Auslagerung lehnen wir ab.

Anonymität - Durch die steigenden Schülerzahlen mit einer 7-Zügigkeit steigt natürlich auch die Anonymität unter den Schülern und Schülerinnen. Absprachen zum Schulkonzept und die Identifikation mit den Werten der Schule werden erschwert.

Personalmangel - Mit steigender Schülerzahl steigt auch der Bedarf an Lehrern und Pädagogen. Ob dieses Personal in der kurzen Zeit bis zum neuen Schuljahr rekrutiert werden kann, ist fraglich.

Mensakapazität- schon jetzt ist das Platzangebot und Timing für eine Essenausgabe kaum noch zu händeln. Mit einer weiteren Zügigkeit ist es nicht mehr möglich, jedem Schüler genug Zeit und Raum für die Essens-Verpflegung zu geben.

Warum müssen wir jetzt schnell handeln?

Der Schulsenator möchte politisch motiviert möglichst jedem Schüler/jeder Schülerin den Erstwunsch gewähren, was aber auf Grund der steigenden Anmeldezahlen nicht immer möglich ist. Es gibt Schulen im direkten Umkreis, die unter Beachtung des Wohnsitzes und der Zweit- und Drittwünsche zumutbar erreichbar wären. Außerdem haben einige umliegende Schulen verfügbare Kapazitäten, Schüler und Schülerinnen aufzunehmen.

Eine 7-Zügigkeit zum aktuellen Zeitpunkt darf unter den angebrachten Punkten nicht zu Lasten unserer Schülerschaft gehen. 

Ab dem 13. April 2023 gehen die Bescheide der Schulzuweisung an die Eltern. Bis dahin brauchen wir Klarheit für unsere STS Oldenfelde.

 

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Marcus BatzePetitionsstarter*in
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Das Problem

Wir, der Elternrat der Stadtteilschule Oldenfelde, fordern von der Schulbehörde die Beibehaltung der 6-Zügigkeit an unserer Schule bis zum Abschluss der anstehenden Neu-Baumaßnahmen.

Wir wehren uns gegen Planungen der Schulbehörde, schon im kommenden Schuljahr 2023/2024 eine 7- oder 8-Zügigkeit einzuführen.

Wie ist die Ausgangslage?

Mit Beginn der Bauplanung (von 4-Zügigkeit auf 6-Zügigkeit) für den Umbau und Teilneubau auf dem Gelände der STS Oldenfelde wurde uns seitens der Behörde fest zugesagt, dass die 6-Zügigkeit der StS beibehalten wird. Bereits 2020 hat die STS Oldenfelde die 6-Zügigkeit aufgrund hoher Anmeldezahlen umgesetzt und auf dem Gelände 10 zusätzliche Container aufgestellt.

Was spricht gegen eine vorzeitige 7-Zügigkeit?

Platzmangel - Es müssten mindestens zusätzlich 2- 4 weitere Container auf der Fläche platziert werden. Damit reduziert sich die Freifläche nochmals und die Baumaßnahmen werden noch mehr behindert. Durch eine Erhöhung der Schülerzahl um +50 ergeben sich möglicherweise noch mehr Konflikte in Pausen. Durch den Wegfall der großen Sporthalle und dem Außensportbereich wird der Sportunterricht noch eingeschränkter als er ohnehin stattfindet. Aktuell können durch die vorzeitige Erhöhung auf 6 - Zügigkeit 3 Std. laut Bildungsplan nicht umgesetzt werden.

Raumknappheit - Durch die Zuweisung von zwei IV-Klassen, die keine eigenen Klassenräume zur Verfügung haben, mussten Fachräume abgegeben werden.  Somit findet der Fachunterricht teilweise in einfachen Klassenräumen statt – ohne entsprechende Materialausstattung. Des Weiteren stößt die Inklusions- und Fachleistungsdifferenzierung bereits heute mit der 6-Zügigkeit an ihre Kapazitätsgrenze. Die Behörde hat vorgeschlagen, die Oberstufe teilweise outzusourcen, was lange Wege für SchülerInnen verursacht. Diese Auslagerung lehnen wir ab.

Anonymität - Durch die steigenden Schülerzahlen mit einer 7-Zügigkeit steigt natürlich auch die Anonymität unter den Schülern und Schülerinnen. Absprachen zum Schulkonzept und die Identifikation mit den Werten der Schule werden erschwert.

Personalmangel - Mit steigender Schülerzahl steigt auch der Bedarf an Lehrern und Pädagogen. Ob dieses Personal in der kurzen Zeit bis zum neuen Schuljahr rekrutiert werden kann, ist fraglich.

Mensakapazität- schon jetzt ist das Platzangebot und Timing für eine Essenausgabe kaum noch zu händeln. Mit einer weiteren Zügigkeit ist es nicht mehr möglich, jedem Schüler genug Zeit und Raum für die Essens-Verpflegung zu geben.

Warum müssen wir jetzt schnell handeln?

Der Schulsenator möchte politisch motiviert möglichst jedem Schüler/jeder Schülerin den Erstwunsch gewähren, was aber auf Grund der steigenden Anmeldezahlen nicht immer möglich ist. Es gibt Schulen im direkten Umkreis, die unter Beachtung des Wohnsitzes und der Zweit- und Drittwünsche zumutbar erreichbar wären. Außerdem haben einige umliegende Schulen verfügbare Kapazitäten, Schüler und Schülerinnen aufzunehmen.

Eine 7-Zügigkeit zum aktuellen Zeitpunkt darf unter den angebrachten Punkten nicht zu Lasten unserer Schülerschaft gehen. 

Ab dem 13. April 2023 gehen die Bescheide der Schulzuweisung an die Eltern. Bis dahin brauchen wir Klarheit für unsere STS Oldenfelde.

 

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