25 Jahre Abitur verpflichten: Tim Richter soll am 12. 9. beim Abiturtreffen erscheinen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Vera Uecker und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir, die Unterzeichnenden, Weggefährtinnen und Weggefährten eines inzwischen schwer beschäftigten Schulfreundes, fordern mit allem gebotenen Ernst:

Tim Richter soll am 12. September zu unserem 25-jährigen Abiturtreffen erscheinen.

Uns ist bekannt, dass Tim seine Absage bereits mit einer terminlichen Kollision begründet hat. Wörtlich verwies er auf eine Familienfeier am selben Abend sowie darauf, dass er sich eine Woche später im Wahlkontext verantwortungsvollen Aufgaben stellen muss. Wir erkennen die organisatorische Komplexität dieser Lage ausdrücklich an.

Und dennoch gilt:

Nach 25 Jahren ist ein Abiturtreffen keine gewöhnliche Abendveranstaltung. Es ist ein historisches Ereignis im kleinen Maßstab. Es dient der Rekonstruktion halbwahrer Erinnerungen, der gemeinschaftlichen Verklärung pädagogischer Grenzerfahrungen und der würdevollen Klärung der Frage, wer sich seit dem Abi eigentlich am wenigsten verändert hat.

Wir sind davon überzeugt, dass in einer funktionierenden Demokratie, in einer belastbaren Freundschaft und überhaupt in einem gut organisierten Leben Prioritäten richtig gesetzt werden müssen. Und hier ist die Lage eindeutig:

Ein 25-jähriges Abiturtreffen findet nur einmal statt.

Familienfeiern dagegen wiederholen sich im Allgemeinen Jahr für Jahr — jedenfalls solange es sich nicht gerade um Todesfälle, Hochzeiten oder Geburten handelt. Diese Ausnahmen erkennen wir ausdrücklich als schwerwiegend und prioritär an. Für alle anderen familiären Zusammenkünfte gilt jedoch: Sie kommen wieder!

Gerade von einem Mann, der laut offizieller Biografie auf kooperative, kommunikative und pragmatische Art setzt und partnerschaftliches Zusammenwirken für zielführend hält, dürfen wir erwarten, dass er auch in dieser Angelegenheit zu einer kreativen, vermittelnden und staatsmännisch tragfähigen Lösung gelangt. 

Zudem trägt Tim in seinem heutigen Amt Verantwortung für Bürgerdienste, Soziales, Bildung und Kultur. Wir sind der Auffassung, dass unser Abiturtreffen alle vier Bereiche in bemerkenswerter Vollendung vereint:

  • Bürgerdienste, weil eine verlässliche Teilnahme dem Gemeinwohl der Klassengemeinschaft dient,
  • Soziales, weil Freundschaften gepflegt werden müssen,
  • Bildung, weil wir uns gegenseitig daran erinnern, was wir früher einmal konnten,
  • Kultur, weil spätestens ab dem zweiten Getränk alte Geschichten traditionsgemäß in überlieferter Form vorgetragen werden. 

Wir appellieren daher an Tim,

seine Prioritäten im Lichte der historischen Tragweite dieses Treffens neu zu ordnen,
im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhalts den Wert langjähriger Schulfreundschaften angemessen zu würdigen,
mindestens einen ernsthaften Versuch zu unternehmen, Familienfeier, Wahlkampf und Klassentreffen in eine demokratisch tragfähige Abendplanung zu überführen.
Sollte eine persönliche Anwesenheit wider Erwarten unmöglich sein, erwarten wir hilfsweise:

  1. eine feierliche Video-Grußbotschaft,
  2. ein schriftliches Bekenntnis zur fortdauernden Verbundenheit mit dem Abiturjahrgang,
  3. sowie die symbolische Finanzierung mindestens einer Runde Kölsch in Anerkennung der entstandenen Enttäuschung.

Update vom 19.03.:
Tim hat sich zu unserer Petition geäußert. Er hat noch einmal bekräftigt, dass es ihm unmöglich ist uns beizuwohnen. Allerdings hat er folgendes bekannt gegeben:

  • Bei 5 Unterschriften gibt er uns eine Runde Kölsch aus. 
  • Bei 10 Unterschriften macht er das Video mit der feierlichen Grußbotschaft.
  • Und bei 30 Unterschriften bekommen wir das schriftliche Bekenntnis.

Da es inzwischen über 35 sind, muss Tim wohl das volle Programm liefern! 🎉

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Alexander HaasPetitionsstarter*in

39

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Vera Uecker und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir, die Unterzeichnenden, Weggefährtinnen und Weggefährten eines inzwischen schwer beschäftigten Schulfreundes, fordern mit allem gebotenen Ernst:

Tim Richter soll am 12. September zu unserem 25-jährigen Abiturtreffen erscheinen.

Uns ist bekannt, dass Tim seine Absage bereits mit einer terminlichen Kollision begründet hat. Wörtlich verwies er auf eine Familienfeier am selben Abend sowie darauf, dass er sich eine Woche später im Wahlkontext verantwortungsvollen Aufgaben stellen muss. Wir erkennen die organisatorische Komplexität dieser Lage ausdrücklich an.

Und dennoch gilt:

Nach 25 Jahren ist ein Abiturtreffen keine gewöhnliche Abendveranstaltung. Es ist ein historisches Ereignis im kleinen Maßstab. Es dient der Rekonstruktion halbwahrer Erinnerungen, der gemeinschaftlichen Verklärung pädagogischer Grenzerfahrungen und der würdevollen Klärung der Frage, wer sich seit dem Abi eigentlich am wenigsten verändert hat.

Wir sind davon überzeugt, dass in einer funktionierenden Demokratie, in einer belastbaren Freundschaft und überhaupt in einem gut organisierten Leben Prioritäten richtig gesetzt werden müssen. Und hier ist die Lage eindeutig:

Ein 25-jähriges Abiturtreffen findet nur einmal statt.

Familienfeiern dagegen wiederholen sich im Allgemeinen Jahr für Jahr — jedenfalls solange es sich nicht gerade um Todesfälle, Hochzeiten oder Geburten handelt. Diese Ausnahmen erkennen wir ausdrücklich als schwerwiegend und prioritär an. Für alle anderen familiären Zusammenkünfte gilt jedoch: Sie kommen wieder!

Gerade von einem Mann, der laut offizieller Biografie auf kooperative, kommunikative und pragmatische Art setzt und partnerschaftliches Zusammenwirken für zielführend hält, dürfen wir erwarten, dass er auch in dieser Angelegenheit zu einer kreativen, vermittelnden und staatsmännisch tragfähigen Lösung gelangt. 

Zudem trägt Tim in seinem heutigen Amt Verantwortung für Bürgerdienste, Soziales, Bildung und Kultur. Wir sind der Auffassung, dass unser Abiturtreffen alle vier Bereiche in bemerkenswerter Vollendung vereint:

  • Bürgerdienste, weil eine verlässliche Teilnahme dem Gemeinwohl der Klassengemeinschaft dient,
  • Soziales, weil Freundschaften gepflegt werden müssen,
  • Bildung, weil wir uns gegenseitig daran erinnern, was wir früher einmal konnten,
  • Kultur, weil spätestens ab dem zweiten Getränk alte Geschichten traditionsgemäß in überlieferter Form vorgetragen werden. 

Wir appellieren daher an Tim,

seine Prioritäten im Lichte der historischen Tragweite dieses Treffens neu zu ordnen,
im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhalts den Wert langjähriger Schulfreundschaften angemessen zu würdigen,
mindestens einen ernsthaften Versuch zu unternehmen, Familienfeier, Wahlkampf und Klassentreffen in eine demokratisch tragfähige Abendplanung zu überführen.
Sollte eine persönliche Anwesenheit wider Erwarten unmöglich sein, erwarten wir hilfsweise:

  1. eine feierliche Video-Grußbotschaft,
  2. ein schriftliches Bekenntnis zur fortdauernden Verbundenheit mit dem Abiturjahrgang,
  3. sowie die symbolische Finanzierung mindestens einer Runde Kölsch in Anerkennung der entstandenen Enttäuschung.

Update vom 19.03.:
Tim hat sich zu unserer Petition geäußert. Er hat noch einmal bekräftigt, dass es ihm unmöglich ist uns beizuwohnen. Allerdings hat er folgendes bekannt gegeben:

  • Bei 5 Unterschriften gibt er uns eine Runde Kölsch aus. 
  • Bei 10 Unterschriften macht er das Video mit der feierlichen Grußbotschaft.
  • Und bei 30 Unterschriften bekommen wir das schriftliche Bekenntnis.

Da es inzwischen über 35 sind, muss Tim wohl das volle Programm liefern! 🎉

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Die Entscheidungsträger*innen

Tim Richter
Tim Richter
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Berlin Zehlendorf
Neuigkeiten zur Petition