Wir müssen noch vier stattliche Winterlinden retten!


Diesen Mittwoch um 18 Uhr im Salmen verhandelt der Verkehrsausschuss die Prüfaufträge zu Fahrradförderprogramm V+: Maßnahmenachsen 1 (Moltkestraße). Siehe: https://ratsinfo.offenburg.de/buergerinfo/vo0050.php?__kvonr=6537
Dazu seid ihr alle eingeladen, euch die Positionen eurer Gemeinderäte anzuhören.
Noch vor der Sitzung morgen Abend möchten wir die zu diskutierenden Lösungsansätze auf dem Gehweg vor der Moltkestraße 27 skizzieren.
Dazu laden wir euch diesen Mittwoch, 3.7. von 16h30 bis 17 Uhr zu einem Ortstermin vor der Volksbank ein.
Bereits im Juni 23 hatten wir an dieser Stelle die Auswirkungen auf den Baumbestand markiert. Siehe: https://photos.app.goo.gl/Phrpsfjn9NSGcdrw9 . Gerne möchten wir nun zeigen, inwieweit die Rettung der Bäume in die privaten Flächen vor der Volksbank hineinreichen würde. Kommt vorbei, wir freuen uns auf ein gutes Gespräch.
Die aktuelle Vorlage liest sich aus Sicht der Klimaanpassung und der Radfahrenden sehr positiv und es werden auch Lösungsansätze für den Parkdruck im Quartier aufgezeigt.
Folgende Anregungen haben wir zu einzelnen Gesichtspunkten:
Die Kreuzung Moltkestraße-Weingartenstraße ist bereits heute ein Hitzespot, der die bioklimatischen Entlastungswege unterbricht. Diese sind nötig, damit sich alle Menschen in Zukunft eigenständig und vor Hitze und Regen geschützt durch unsere Stadt bewegen können.
Mit der Fällung der vier großen und gesunden Winterlinden (frisch gepflegt sehen diese wieder richtig stattlich aus) würde dieser Hotspot deutlich vergrößert und somit mehr Hitze im Quartier erzeugen.
Die Stadtverwaltung beschreibt zuversichtlich, dass die Eigentümer des Volksbankgebäudes einem Grunderwerb für einen breiteren Geh- und Radweg zustimmen könnten. In unseren Gesprächen hören wir jedoch auch heraus, dass es im Sinne einer künftigen Nachnutzung den Eigentümern sinnvoll erscheint, die gesamte Fläche in privater Hand zu halten.
Wir schlagen einen Kompromiss für die betroffenen 50 Meter vor und bitten hier mit einer Mischnutzung zu planen und den Radweg erst nach der Verschwenkung in die Moltkestraße getrennt auszuweisen. Dies würde im Grunde den Status Quo auf dieser kurzen Strecke erhalten. Eine Verschwenkung wäre in der bestehenden Baumlücke möglich, so dass zwischen Weingartenstraße und Hindenburgstraße keine Bäume gefällt werden müssen. Auch wäre es möglich, die Verschwenkung erst auf Höhe der Hindenburgstraße zu führen. Dies erhält zudem die Abbiegespur auf voller Länge.
Wobei auch dem Eigentümer der Gebäude bewusst sein muss, dass der Erhalt der Bäume an dieser Stelle, den Wert der Geschäfts- und Wohnräume deutlich positiv beeinflusst, im Gegensatz zu einer kahlen Stelle, die von Mittag bis Abend der prallen Sonne ausgesetzt ist und insbesondere diese Gebäude deutlich erwärmen wird und verhindert, dass sich Menschen vor diesen Gebäuden aufhalten möchten.
Wir hoffen, dass auch dies im Sinne der aktuellen und künftigen Nutzung ein Gewicht in der Entscheidung spielt. Betroffen sind sowohl die privaten Gebäude Nr. 27, 27a, wie auch die Stadtbau 25. Ebenso hat dies deutliche Auswirkungen auf die Menschen in den Hausnummern 42 bis 48.
Wir freuen uns auf weitere gute Gespräche zu einer guten, zukunftsfähigen Lösung.