12 Jahre Integration dürfen nicht mit Abschiebung enden!

12 Jahre Integration dürfen nicht mit Abschiebung enden!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Brian Muthondu und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Für ein Bleiberecht der seit 12 Jahren integrierten Familie Ismayilov aus Armenien


Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die drohende Abschiebung einer seit über 12 Jahren in Deutschland lebenden Familie aus Armenien auszusetzen und eine humanitäre Lösung zu ermöglichen.

Die Familie lebt seit vielen Jahren in Deutschland und ist vollständig in unsere Gesellschaft integriert. Die Kinder sind hier aufgewachsen, sprechen fließend Deutsch, haben ihre gesamte schulische und soziale Entwicklung in Deutschland erlebt und betrachten Deutschland als ihre Heimat.

Der älteste Sohn hat sein Abitur erfolgreich abgeschlossen und absolviert derzeit eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Die mittlere Tochter engagiert sich im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres an einer Grundschule und setzt anschließend ihre schulische Laufbahn fort. Die jüngste Tochter besucht aktuell die Gemeinschaftsschule. 

Auch die Eltern haben sich integriert und sind Teil unserer Gemeinschaft geworden. Der Vater hat vor kurzem endlich seine Arbeitserlaubnis erhalten und kann nun einer bereits vertraglich vereinbarten Beschäftigung nachgehen. Die Mutter bemüht sich intensiv um die Aufnahme einer Beschäftigung. 

Eine Abschiebung würde diese Familie nicht nur aus ihrem gesamten sozialen Umfeld reißen, sondern insbesondere die Zukunft der drei Kinder gefährden. Ihre Freundschaften, ihre Bildungswege, ihre beruflichen Perspektiven und ihr gesamtes bisher aufgebautes Leben befinden sich in Deutschland. Hier ist ihr Lebensmittelpunkt.

Der älteste Sohn steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung. Im Falle einer Abschiebung droht ihm der Verlust seiner beruflichen Perspektive. Darüber hinaus bestehen Sorgen hinsichtlich einer möglichen Verpflichtung zum Militärdienst im Herkunftsland, was seine persönliche und berufliche Zukunft zusätzlich belasten könnte. 

Auch für die beiden Töchter würde die Abschiebung einen tiefgreifenden Einschnitt bedeuten. Es bestehen Befürchtungen, dass sie im Herkunftsland deutlich geringere Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten hätten und stärker gesellschaftlichen, sowie kulturellen Erwartungen ausgesetzt wären, die ihren bisher in Deutschland gelebten Lebensentwürfen widersprechen könnten. 

Nach zwölf Jahren in Deutschland würde eine Abschiebung für die Kinder und jungen Erwachsenen nicht lediglich einen Wohnortwechsel bedeuten. Sie würde den Verlust der Heimat, ihres sozialen Umfeldes, ihrer Bildungs- und Berufschancen, sowie ihrer Zukunftsperspektiven bedeuten. 

Wir bitten die zuständigen Behörden daher eindringlich, bei ihrer Entscheidung die langjährige Integration der Familie, die schulischen und beruflichen Leistungen der Kinder, sowie die humanitären Folgen einer Abschiebung sorgfältig zu berücksichtigen und eine dauerhafte Bleibeperspektive zu ermöglichen.

Diese Petition steht für Menschlichkeit, Verhältnismäßigkeit und die Anerkennung gelungener Integration. Menschen, die über viele Jahre Teil unserer Gesellschaft geworden sind, Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag leisten, verdienen eine faire und individuelle Prüfung ihrer Zukunft.

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Cindy KrohnPetitionsstarter*in

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Brian Muthondu und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Für ein Bleiberecht der seit 12 Jahren integrierten Familie Ismayilov aus Armenien


Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die drohende Abschiebung einer seit über 12 Jahren in Deutschland lebenden Familie aus Armenien auszusetzen und eine humanitäre Lösung zu ermöglichen.

Die Familie lebt seit vielen Jahren in Deutschland und ist vollständig in unsere Gesellschaft integriert. Die Kinder sind hier aufgewachsen, sprechen fließend Deutsch, haben ihre gesamte schulische und soziale Entwicklung in Deutschland erlebt und betrachten Deutschland als ihre Heimat.

Der älteste Sohn hat sein Abitur erfolgreich abgeschlossen und absolviert derzeit eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Die mittlere Tochter engagiert sich im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres an einer Grundschule und setzt anschließend ihre schulische Laufbahn fort. Die jüngste Tochter besucht aktuell die Gemeinschaftsschule. 

Auch die Eltern haben sich integriert und sind Teil unserer Gemeinschaft geworden. Der Vater hat vor kurzem endlich seine Arbeitserlaubnis erhalten und kann nun einer bereits vertraglich vereinbarten Beschäftigung nachgehen. Die Mutter bemüht sich intensiv um die Aufnahme einer Beschäftigung. 

Eine Abschiebung würde diese Familie nicht nur aus ihrem gesamten sozialen Umfeld reißen, sondern insbesondere die Zukunft der drei Kinder gefährden. Ihre Freundschaften, ihre Bildungswege, ihre beruflichen Perspektiven und ihr gesamtes bisher aufgebautes Leben befinden sich in Deutschland. Hier ist ihr Lebensmittelpunkt.

Der älteste Sohn steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung. Im Falle einer Abschiebung droht ihm der Verlust seiner beruflichen Perspektive. Darüber hinaus bestehen Sorgen hinsichtlich einer möglichen Verpflichtung zum Militärdienst im Herkunftsland, was seine persönliche und berufliche Zukunft zusätzlich belasten könnte. 

Auch für die beiden Töchter würde die Abschiebung einen tiefgreifenden Einschnitt bedeuten. Es bestehen Befürchtungen, dass sie im Herkunftsland deutlich geringere Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten hätten und stärker gesellschaftlichen, sowie kulturellen Erwartungen ausgesetzt wären, die ihren bisher in Deutschland gelebten Lebensentwürfen widersprechen könnten. 

Nach zwölf Jahren in Deutschland würde eine Abschiebung für die Kinder und jungen Erwachsenen nicht lediglich einen Wohnortwechsel bedeuten. Sie würde den Verlust der Heimat, ihres sozialen Umfeldes, ihrer Bildungs- und Berufschancen, sowie ihrer Zukunftsperspektiven bedeuten. 

Wir bitten die zuständigen Behörden daher eindringlich, bei ihrer Entscheidung die langjährige Integration der Familie, die schulischen und beruflichen Leistungen der Kinder, sowie die humanitären Folgen einer Abschiebung sorgfältig zu berücksichtigen und eine dauerhafte Bleibeperspektive zu ermöglichen.

Diese Petition steht für Menschlichkeit, Verhältnismäßigkeit und die Anerkennung gelungener Integration. Menschen, die über viele Jahre Teil unserer Gesellschaft geworden sind, Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag leisten, verdienen eine faire und individuelle Prüfung ihrer Zukunft.

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Cindy KrohnPetitionsstarter*in

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Petition am 5. Juni 2026 erstellt