
... das schien bis heute undenkbar.
Doch die FDP, einstmals noch mit einem Bürgerrechtsflügel ausgestattet, hat weder Skrupel noch Scham oder gar Unrechtsbewußtsein, sich vom politischen Arm von Pegida ins Amt hieven zu lassen.
Unterschreibt jetzt diese Eil-Petition für Neuwahlen in Thüringen: change.org/Kemmerich
Nur zur Erinnerung: Jene marktliberale Partei, deren Vorsitzender Lindner noch die Koalitionsverhandlungen über ein Jamaika-Bündnis nach der letzten Bundestagswahl platzen ließ mit der Bemerkung, es sei "besser nicht zu regieren als schlecht zu regieren" .
Aber ob der Verlockungen der Fleischtröge von Pöstchen macht sich Herr Kemmerich zum Büttel des "Flügel"-Protagonisten Björn Höcke.
Jenes Pegida-Sympathisanten, der nun im Thüringer Landtag für die rechtsradikale AfD die Strippen zieht.
Das Portal "Business-Insider" hat anläßlich des heutigen Dammbruchs in Erfurt gesammelt, was dieser Mann so alles in den vergangenen Jahres von sich gab:
Zitate aus Björn Höckes Buch „Niemals zweimal in denselben Fluss“:
„Die Sehnsucht der Deutschen nach einer geschichtlichen Figur, welche einst die Wunden im Volk wieder heilt, die Zerrissenheit überwindet und die Dinge in Ordnung bringt, ist tief in unserer Seele verankert, davon bin ich überzeugt.“
„Die Überwindung des Parteigeistes und die enge Verbindung mit den neutralen, sachkompetenten staatlichen Institutionen halte ich für entscheidend bei der Lösung der anstehenden Probleme. Bis dahin ist es die Aufgabe der AfD, eine unüberhörbare parlamentarische Stimme und Vertretung der Volksopposition im Land zu sein.“
„Ein paar Korrekturen und Reförmchen werden nicht ausreichen, aber die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen, dann werden die Schutthalden der Moderne beseitigt.“
„Die Weißen und die Schwarzen setzten sich vor ihrer Amerikanisierung aus mehreren hochdifferenzierten Völkern mit eigenen Identitäten zusammen. Jetzt sind sie in einer Masse aufgegangen. Diesen Abstieg sollten wir Europäer vermeiden und die Völker bewahren.“
„Auch wenn wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen.“
„Überlegung über ein Zusammengehen oder Koalieren mit Teilen des politischen Establishments setzt deren Läuterung und prinzipielle Neujustierung voraus. Das ist erst zu erwarten, wenn das Altparteienkartell unter der steigenden Krisenlast zerbrochen ist.“
Björn Höcke am 17. Januar 2017 über das Holocaust-Mahnmal in Berlin:
„Wir Deutschen – und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben – wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“
Björn Höcke am 14. Oktober 2015 in Magdeburg:
„Ich will, dass Magdeburg und dass Deutschland nicht nur eine tausendjährige Vergangenheit haben. Ich will, dass sie noch eine tausendjährige Zukunft haben, und ich weiß, ihr wollt das auch.“
Björn Höcke am 13. Juli 2019 in Cottbus:
„Die sogenannte Einwanderungspolitik, die nichts anderes ist als eine von oben verordnete multikulturelle Revolution, die nichts anderes ist als die Abschaffung des deutschen Volkes.“
Björn Höcke am 30. Juli 2014 auf der Bundespressekonferenz:
„Die politische Korrektheit liegt wie der Mehltau auf unserem Land und ich bin angetreten, um sie abzuräumen.“
Björn Höcke am 18. November 2015 in Erfurt:
„Wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken. Denn nur, wenn wir unsere Männlichkeit wiederentdecken, werden wir mannhaft. Und nur, wenn wir mannhaft werden, werden wir wehrhaft, und wir müssen wehrhaft werden, liebe Freunde!“
Und dieser Björn Höcke und seine AfD-Helfershelfer durften im Erfurter Landtag heute als Königsmacher agieren ...
Wie schrieb der vormalige CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz dazu zutreffend auf twitter:
"Der FDP-Mann Kemmerich hätte die Wahl niemals annehmen dürfen. Weil das Verhalten der AfD vorhersehbar war, durfte die CDU den FDP-Kandidaten nicht mitwählen. Sie hätte einen eigenen Kandidaten aufstellen oder sich enthalten müssen. Jetzt muss es möglichst schnell Neuwahlen geben."
Möge seine Forderung in Erfüllung gehen!
Beste Grüße sendet
Martin Nieswandt