Überdenken der Regelung der Witwenrente/-Pension zu Lasten Singles, Alleinerziehender,
Überdenken der Regelung der Witwenrente/-Pension zu Lasten Singles, Alleinerziehender,
Das Problem
Überdenken der Regelung der Witwenrente / Witwenpension
Die derzeitigen Diskussionen über leere Kassen und Neuregelungen im Rentensystem/ unberechtigte kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen veranlassen mich, diese Petition zum obigen Thema einzureichen:
In meinem Umfeld fällt mir immer wieder auf, dass verheiratete Frauen, besonders auch Beamtenfrauen,
nur Teilzeit oder überhaupt nicht mehr arbeiten, wenn die Kinder aus dem Haus sind (oder es gibt keine) , der Staat zahlt ja später eine gute Witwenrente / -Pension.
Diese Regelung lädt dazu, frühzeitig aus dem Berufsleben auszusteigen oder gar nicht mehr zu arbeiten und sorgen für eine ungleiche Verteilung der staatlichen Unterstützung. Singles, Geschiedene, viele alleinerziehende Mütter, müssen selbst und eigenverantwortlich bis zur Rente für ihren Lebensunterhalt sorgen , auch alleinstehende Senioren mit nur einem Einkommen haben große finanzielle Nachteile (kein Ehegattensplitting ), ebenso ungerechte erhöhte Freibeträge bei Schenkungen/Vererbung. Auch das Thema des dauernd Getrenntlebens , nur damit die Rente erhalten bleibt, ist anzusprechen.
Wir müssen einen fairen Ausgleich schaffen, der wenigstens versucht, die Bürger gleich zu behandeln.
Die steuerlichen und rentenrechtlichen Privilegien für Verheiratete zu Lasten der anderen sind durch ein faires System zu ersetzen. Singles tragen die höchste Abgabenlast, während sie im Alter oft die geringste Versorgung haben und durch ungleiche staatliche Regelungen benachteiligt sind.
Persönliches:
Ich bin 72 Jahre, ungewollt kinderlos, geschieden, was dazu beitrug, dass ich mein Leben lang hart gearbeitet habe und für mich selbst eigenverantwortlich war. Ich war viele Jahre Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, ich arbeite heute noch Minijob, um außerordentliche Belastungen besser abdecken zu können. Als Single bezahle ich alles alleine, während Ehepaare durch Ehegattensplitting und eine günstigere Steuerklasse Entlastungen bekommen neben Kindergeld, Baukindergeld, Rentengutschrift f. Kindererziehungszeiten u.a. Natürlich ist jeder für seinen Status selbst verantwortlich, es gibt aber Bereiche, wo dies mittlerweile zu Lasten der Allgemeinheit ungerecht ausgenutzt wird. Auch hat sich die Lebensstruktur seit den 1960er Jahren sehr verändert zu einer vielfältigen Pluralität. Neben der Kernfamilie prägen heute Alleinerziehende, Singles, alleinstehende Senioren/innen und Geschiedene das Lebensbild.
Beispiele:
Eine Frau, keine Kinder, Ehefrau eines Polizisten, konnte es sich leisten, ab 50 Jahren nur noch Teilzeit zu arbeiten. Als ihr Mann (7 Jahre älter) in Pension ging, hörte sie ganz auf zu arbeiten, sie ist durch eine gute Pension abgesichert.
Eine Bekannte, 80 Jahre, Witwe, Mann Univ Prof., studierte Architektin, 2 Kinder, hat nach der Kindererziehung nie mehr gearbeitet, die sehr gute Pension bezahlt die Allgemeinheit.
Eine Dame arbeitet mit 45 Jahren , nachdem die Kinder aus dem Haus sind, nur noch Midijob (warum bekommt sie volle Rentenbezüge gut geschrieben? ) , sie ist durch die Verheiratung gut abgesichert mit späterer Witwenrente.
Eine weitere Frau, nun Witwe, hatte vorher noch eine Putzstelle, nachdem ihr hier Beträge von der Witwenrente abgezogen werden, hat sie diese Arbeit eingestellt.
Ich möchte betonen, dass es sich hier keinesfalls um Neid handelt, ich sehe nur massive Defizite, worauf ich aufmerksam machen möchte, da sich die Zeiten geändert haben (weniger Kinder, zu wenige Kindergartenplätze, fehlende Ganztagsbetreuung).
Ich wünsche mir sehr von der Politik, dass hier eine faire Berechnungsformel in Bezug auf Kinderbetreuung und tatsächlich geleistete berufliche Tätigkeit gefunden wird. Ich selbst werde hier wohl altersbedingt nicht mehr in den Genuss von Verbesserungen kommen, hoffe trotzdem auf positive Veränderungen für die Zukunft.
Leider sind viele meiner Bekannten nicht versiert, was PC-Arbeit anbelangt,
bitte unterschreiben Sie diese Petition und unterstützen Sie mein Anliegen. Vielen Dank.
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Das Problem
Überdenken der Regelung der Witwenrente / Witwenpension
Die derzeitigen Diskussionen über leere Kassen und Neuregelungen im Rentensystem/ unberechtigte kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen veranlassen mich, diese Petition zum obigen Thema einzureichen:
In meinem Umfeld fällt mir immer wieder auf, dass verheiratete Frauen, besonders auch Beamtenfrauen,
nur Teilzeit oder überhaupt nicht mehr arbeiten, wenn die Kinder aus dem Haus sind (oder es gibt keine) , der Staat zahlt ja später eine gute Witwenrente / -Pension.
Diese Regelung lädt dazu, frühzeitig aus dem Berufsleben auszusteigen oder gar nicht mehr zu arbeiten und sorgen für eine ungleiche Verteilung der staatlichen Unterstützung. Singles, Geschiedene, viele alleinerziehende Mütter, müssen selbst und eigenverantwortlich bis zur Rente für ihren Lebensunterhalt sorgen , auch alleinstehende Senioren mit nur einem Einkommen haben große finanzielle Nachteile (kein Ehegattensplitting ), ebenso ungerechte erhöhte Freibeträge bei Schenkungen/Vererbung. Auch das Thema des dauernd Getrenntlebens , nur damit die Rente erhalten bleibt, ist anzusprechen.
Wir müssen einen fairen Ausgleich schaffen, der wenigstens versucht, die Bürger gleich zu behandeln.
Die steuerlichen und rentenrechtlichen Privilegien für Verheiratete zu Lasten der anderen sind durch ein faires System zu ersetzen. Singles tragen die höchste Abgabenlast, während sie im Alter oft die geringste Versorgung haben und durch ungleiche staatliche Regelungen benachteiligt sind.
Persönliches:
Ich bin 72 Jahre, ungewollt kinderlos, geschieden, was dazu beitrug, dass ich mein Leben lang hart gearbeitet habe und für mich selbst eigenverantwortlich war. Ich war viele Jahre Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, ich arbeite heute noch Minijob, um außerordentliche Belastungen besser abdecken zu können. Als Single bezahle ich alles alleine, während Ehepaare durch Ehegattensplitting und eine günstigere Steuerklasse Entlastungen bekommen neben Kindergeld, Baukindergeld, Rentengutschrift f. Kindererziehungszeiten u.a. Natürlich ist jeder für seinen Status selbst verantwortlich, es gibt aber Bereiche, wo dies mittlerweile zu Lasten der Allgemeinheit ungerecht ausgenutzt wird. Auch hat sich die Lebensstruktur seit den 1960er Jahren sehr verändert zu einer vielfältigen Pluralität. Neben der Kernfamilie prägen heute Alleinerziehende, Singles, alleinstehende Senioren/innen und Geschiedene das Lebensbild.
Beispiele:
Eine Frau, keine Kinder, Ehefrau eines Polizisten, konnte es sich leisten, ab 50 Jahren nur noch Teilzeit zu arbeiten. Als ihr Mann (7 Jahre älter) in Pension ging, hörte sie ganz auf zu arbeiten, sie ist durch eine gute Pension abgesichert.
Eine Bekannte, 80 Jahre, Witwe, Mann Univ Prof., studierte Architektin, 2 Kinder, hat nach der Kindererziehung nie mehr gearbeitet, die sehr gute Pension bezahlt die Allgemeinheit.
Eine Dame arbeitet mit 45 Jahren , nachdem die Kinder aus dem Haus sind, nur noch Midijob (warum bekommt sie volle Rentenbezüge gut geschrieben? ) , sie ist durch die Verheiratung gut abgesichert mit späterer Witwenrente.
Eine weitere Frau, nun Witwe, hatte vorher noch eine Putzstelle, nachdem ihr hier Beträge von der Witwenrente abgezogen werden, hat sie diese Arbeit eingestellt.
Ich möchte betonen, dass es sich hier keinesfalls um Neid handelt, ich sehe nur massive Defizite, worauf ich aufmerksam machen möchte, da sich die Zeiten geändert haben (weniger Kinder, zu wenige Kindergartenplätze, fehlende Ganztagsbetreuung).
Ich wünsche mir sehr von der Politik, dass hier eine faire Berechnungsformel in Bezug auf Kinderbetreuung und tatsächlich geleistete berufliche Tätigkeit gefunden wird. Ich selbst werde hier wohl altersbedingt nicht mehr in den Genuss von Verbesserungen kommen, hoffe trotzdem auf positive Veränderungen für die Zukunft.
Leider sind viele meiner Bekannten nicht versiert, was PC-Arbeit anbelangt,
bitte unterschreiben Sie diese Petition und unterstützen Sie mein Anliegen. Vielen Dank.
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Petition am 10. Mai 2026 erstellt