Überdenken der Regelung der Witwenrente/-Pension zu Lasten Singles, Alleinerziehender,

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gertrud Burkhardt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Überdenken der Regelung der Witwenrente / Witwenpension 

 

Die derzeitigen Diskussionen über leere Kassen und Neuregelungen im Rentensystem/ unberechtigte kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen veranlassen mich, diese Petition  zum obigen Thema einzureichen: 

 

In meinem Umfeld fällt mir immer wieder auf, dass verheiratete Frauen, besonders auch Beamtenfrauen, 

nur Teilzeit oder überhaupt nicht mehr arbeiten, wenn die Kinder aus dem Haus sind (oder es gibt keine) , der Staat zahlt ja später eine gute Witwenrente / -Pension. 

Diese Regelung lädt  dazu,  frühzeitig aus dem Berufsleben auszusteigen   oder gar nicht mehr zu arbeiten und sorgen für eine ungleiche Verteilung der staatlichen Unterstützung. Singles, Geschiedene,  viele alleinerziehende Mütter,  müssen selbst und eigenverantwortlich bis zur Rente für ihren Lebensunterhalt sorgen , auch alleinstehende  Senioren mit nur einem Einkommen haben große finanzielle Nachteile (kein Ehegattensplitting ), ebenso ungerechte erhöhte Freibeträge bei Schenkungen/Vererbung.  Auch das Thema des dauernd Getrenntlebens , nur damit die Rente erhalten bleibt, ist anzusprechen.    

Wir müssen einen fairen Ausgleich schaffen, der  wenigstens versucht, die Bürger gleich zu behandeln. 

Die steuerlichen und rentenrechtlichen Privilegien für Verheiratete zu Lasten  der anderen sind durch ein faires System zu ersetzen.  Singles tragen die höchste Abgabenlast, während sie im Alter oft die geringste Versorgung haben und durch ungleiche staatliche Regelungen benachteiligt sind.  

 

Persönliches:

Ich bin 72 Jahre, ungewollt kinderlos, geschieden, was dazu beitrug, dass ich mein Leben lang hart gearbeitet habe und für mich selbst eigenverantwortlich war.  Ich war viele Jahre Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, ich arbeite heute noch Minijob,  um außerordentliche Belastungen besser abdecken zu können. Als Single bezahle ich alles alleine, während Ehepaare durch Ehegattensplitting und eine  günstigere Steuerklasse  Entlastungen bekommen neben Kindergeld, Baukindergeld, Rentengutschrift f. Kindererziehungszeiten u.a.  Natürlich ist jeder für seinen Status selbst verantwortlich, es gibt aber Bereiche, wo dies mittlerweile zu Lasten der Allgemeinheit ungerecht ausgenutzt wird.  Auch hat sich die Lebensstruktur seit den 1960er Jahren sehr verändert zu einer vielfältigen Pluralität. Neben der Kernfamilie prägen heute Alleinerziehende,  Singles, alleinstehende Senioren/innen und Geschiedene  das Lebensbild. 

 

Beispiele:

Eine Frau, keine Kinder,   Ehefrau eines Polizisten,  konnte es sich leisten, ab 50 Jahren nur noch Teilzeit zu arbeiten.  Als ihr Mann (7 Jahre älter) in Pension ging,  hörte sie ganz auf zu arbeiten, sie ist durch eine gute Pension abgesichert.   

 

Eine Bekannte, 80 Jahre,  Witwe,  Mann Univ Prof., studierte Architektin,   2 Kinder, hat nach der Kindererziehung nie mehr gearbeitet, die sehr gute  Pension bezahlt die Allgemeinheit.

 

Eine Dame arbeitet mit 45 Jahren , nachdem die Kinder aus dem Haus sind, nur noch Midijob (warum bekommt sie volle Rentenbezüge gut geschrieben? )  , sie ist durch die Verheiratung gut abgesichert mit  späterer Witwenrente. 

 

Eine weitere Frau,  nun Witwe,  hatte vorher noch eine Putzstelle, nachdem ihr hier Beträge von der Witwenrente abgezogen werden, hat sie diese Arbeit eingestellt.  

 

Ich möchte betonen, dass es sich hier keinesfalls um Neid handelt, ich sehe nur massive Defizite,  worauf ich aufmerksam machen möchte, da sich die Zeiten geändert haben (weniger Kinder, zu wenige Kindergartenplätze, fehlende Ganztagsbetreuung).

Ich wünsche mir sehr von der Politik, dass hier eine faire Berechnungsformel in Bezug auf Kinderbetreuung und tatsächlich geleistete berufliche Tätigkeit gefunden wird.   Ich selbst werde  hier wohl  altersbedingt  nicht mehr  in den Genuss von Verbesserungen kommen, hoffe trotzdem auf positive Veränderungen für die Zukunft.     

 

Leider sind viele meiner Bekannten nicht versiert,  was PC-Arbeit anbelangt, 

 

bitte unterschreiben Sie diese Petition   und unterstützen Sie mein  Anliegen. Vielen Dank.  

 

 

 

 

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gertrud Burkhardt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Überdenken der Regelung der Witwenrente / Witwenpension 

 

Die derzeitigen Diskussionen über leere Kassen und Neuregelungen im Rentensystem/ unberechtigte kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen veranlassen mich, diese Petition  zum obigen Thema einzureichen: 

 

In meinem Umfeld fällt mir immer wieder auf, dass verheiratete Frauen, besonders auch Beamtenfrauen, 

nur Teilzeit oder überhaupt nicht mehr arbeiten, wenn die Kinder aus dem Haus sind (oder es gibt keine) , der Staat zahlt ja später eine gute Witwenrente / -Pension. 

Diese Regelung lädt  dazu,  frühzeitig aus dem Berufsleben auszusteigen   oder gar nicht mehr zu arbeiten und sorgen für eine ungleiche Verteilung der staatlichen Unterstützung. Singles, Geschiedene,  viele alleinerziehende Mütter,  müssen selbst und eigenverantwortlich bis zur Rente für ihren Lebensunterhalt sorgen , auch alleinstehende  Senioren mit nur einem Einkommen haben große finanzielle Nachteile (kein Ehegattensplitting ), ebenso ungerechte erhöhte Freibeträge bei Schenkungen/Vererbung.  Auch das Thema des dauernd Getrenntlebens , nur damit die Rente erhalten bleibt, ist anzusprechen.    

Wir müssen einen fairen Ausgleich schaffen, der  wenigstens versucht, die Bürger gleich zu behandeln. 

Die steuerlichen und rentenrechtlichen Privilegien für Verheiratete zu Lasten  der anderen sind durch ein faires System zu ersetzen.  Singles tragen die höchste Abgabenlast, während sie im Alter oft die geringste Versorgung haben und durch ungleiche staatliche Regelungen benachteiligt sind.  

 

Persönliches:

Ich bin 72 Jahre, ungewollt kinderlos, geschieden, was dazu beitrug, dass ich mein Leben lang hart gearbeitet habe und für mich selbst eigenverantwortlich war.  Ich war viele Jahre Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, ich arbeite heute noch Minijob,  um außerordentliche Belastungen besser abdecken zu können. Als Single bezahle ich alles alleine, während Ehepaare durch Ehegattensplitting und eine  günstigere Steuerklasse  Entlastungen bekommen neben Kindergeld, Baukindergeld, Rentengutschrift f. Kindererziehungszeiten u.a.  Natürlich ist jeder für seinen Status selbst verantwortlich, es gibt aber Bereiche, wo dies mittlerweile zu Lasten der Allgemeinheit ungerecht ausgenutzt wird.  Auch hat sich die Lebensstruktur seit den 1960er Jahren sehr verändert zu einer vielfältigen Pluralität. Neben der Kernfamilie prägen heute Alleinerziehende,  Singles, alleinstehende Senioren/innen und Geschiedene  das Lebensbild. 

 

Beispiele:

Eine Frau, keine Kinder,   Ehefrau eines Polizisten,  konnte es sich leisten, ab 50 Jahren nur noch Teilzeit zu arbeiten.  Als ihr Mann (7 Jahre älter) in Pension ging,  hörte sie ganz auf zu arbeiten, sie ist durch eine gute Pension abgesichert.   

 

Eine Bekannte, 80 Jahre,  Witwe,  Mann Univ Prof., studierte Architektin,   2 Kinder, hat nach der Kindererziehung nie mehr gearbeitet, die sehr gute  Pension bezahlt die Allgemeinheit.

 

Eine Dame arbeitet mit 45 Jahren , nachdem die Kinder aus dem Haus sind, nur noch Midijob (warum bekommt sie volle Rentenbezüge gut geschrieben? )  , sie ist durch die Verheiratung gut abgesichert mit  späterer Witwenrente. 

 

Eine weitere Frau,  nun Witwe,  hatte vorher noch eine Putzstelle, nachdem ihr hier Beträge von der Witwenrente abgezogen werden, hat sie diese Arbeit eingestellt.  

 

Ich möchte betonen, dass es sich hier keinesfalls um Neid handelt, ich sehe nur massive Defizite,  worauf ich aufmerksam machen möchte, da sich die Zeiten geändert haben (weniger Kinder, zu wenige Kindergartenplätze, fehlende Ganztagsbetreuung).

Ich wünsche mir sehr von der Politik, dass hier eine faire Berechnungsformel in Bezug auf Kinderbetreuung und tatsächlich geleistete berufliche Tätigkeit gefunden wird.   Ich selbst werde  hier wohl  altersbedingt  nicht mehr  in den Genuss von Verbesserungen kommen, hoffe trotzdem auf positive Veränderungen für die Zukunft.     

 

Leider sind viele meiner Bekannten nicht versiert,  was PC-Arbeit anbelangt, 

 

bitte unterschreiben Sie diese Petition   und unterstützen Sie mein  Anliegen. Vielen Dank.  

 

 

 

 

 

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