

Hunderte Forscher schlagen Alarm: Wenn wir nicht sofort handeln, kollabiert unser Ökosystem
Hunderte Wissenschaftler haben eine eindringliche Warnung: Die Zerstörung der Natur schreitet in erschreckendem Tempo voran. Die Ökosysteme unseres Planeten sind so stark strapaziert, dass wir mit einem massiven Artensterben und einer neuen Völkerwanderung rechnen müssen, wenn nicht unverzüglich Massnahmen ergriffen werden. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten, von den Vereinten Nationen unterstützten Studie, die im Mai veröffentlicht wird und die der HuffPost vorliegt. Die Studie stammt von einer UN-Organisation mit dem umständlichen Namen Intergovernmental Science-Policy Platform On Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES). Der Bericht wird über 8000 Seiten umfassen, mehr als 500 Experten in 50 Ländern haben daran mitgearbeitet. In den vergangenen Jahren haben Forscher immer wieder vor den Folgen des Klimawandels für das Leben auf unserem Planeten gewarnt und damit öffentliche Diskussionen ausgelöst. Weit weniger diskutiert, aber genauso gefährlich oder gar noch gefährlicher ist die Zerstörung der Natur, der Kollaps unserer Ökosysteme. Die Abholzung von Wäldern, die Überfischung der Meere und die Übernutzung von Böden sowie die Verschmutzung von Luft und Wasser schaden der Pflanzen- und Tierwelt. Die Studie des IPBES ist der bisher umfangreichste Versuch, den Zustand des Ökosystems Erde zu beurteilen. Die Bilanz fällt erschreckend aus. Die zentralen Erkenntnisse der Studie werden sein: Zehntausende von Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Menschheit verbraucht natürliche Ressourcen in einer Geschwindigkeit, die weit über die Fähigkeit der Erde zur Selbsterneuerung hinausgeht. Und: Die Fähigkeit der Natur, Nahrung und Wasser für die wachsende Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, ist in jeder Region der Erde gefährdet. ...
Was hierbei wieder sträflich verschwiegen wird:
Der Mensch weigert sich zu erkennen, dass alle bisher gegen die Erderwärmung, gegen zunehmende Naturkatastrophen, gegen Hunger, Wasserknappheit, Versteppung, das Sterben der Meere und Ozeane, die Vermüllung und Verseuchung von Erde, Luft und Wasser unternommenen Beschlüsse, Konferenzen, Gesetze und alle sonstige Massnahmen ausnahmslos völlig sinn- und zwecklose Symptombekämpfungen sind, die niemals zu dem gewünschten Ziel führen können, die Zerstörungen der Erde aufzuhalten. Dies darum, weil alle Beschlüsse, bevor sie auch nur in die Tat umgesetzt werden können, sofort wieder Makulatur sind, weil inzwischen wieder viele Millionen neuer Menschen geboren werden, die die eigentliche Ursache der Übel stetig weiter vergrössern und verschlimmern.
Der Mensch verhält sich dabei wie die griechische Mythologiefigur Sysiphos, der von Hermes für seinen Frevel in die Unterwelt gezwungen wurde, wo er zur Strafe einen Felsblock auf ewig einen Berg hinaufwälzen muss, der, fast am Gipfel, jedes Mal wieder ins Tal rollt.
So kann die Lösung aller grossen Probleme des Erdenmenschen nur heissen: Weltweite, restriktive, klar geregelte und zugleich humane Geburtenkontrollen, wodurch sich die Bevölkerungszahl der Erde von derzeit fast 9 Milliarden Menschen (inklusive der hohen Dunkelziffer der nicht gezählten Menschen) wieder auf ein einigermassen erträgliches und naturnormales Mass von 1,5 Milliarden oder darunter zubewegen kann.
Achim Wolf