

Überarbeitung des Gesetzes für die Totenruhe
Das Problem
Mein Mann ist letztes Jahr im August verstorben. Sein letzter Wunsch war es, eines Tages neben mir zu liegen. Deshalb habe ich ein Doppelgrab in der Stadt Nagold, in Baden Württemberg erworben.
Nun liegt eine andere Frau neben meinem Mann!
Im Februar 2024 ist eine Bekannte von mir verstorben und ich nahm an dieser Beerdigung teil, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass das Grab neben meinem Mann, also der Platz der für mich vorgesehen war, ausgehoben wurde. Ich versuchte es zu stoppen, aber es wurde mir leider kein Gehör geschenkt und die Familienangehörigen der verstorbenen Frau verjagten mich durch bedrohliche Gestikulation.
Die Stadt räumt zwar ihren Fehler bei der Nummerierung der Gräber ein, möchte allerdings dennoch keine Umbettung der Frau vornehmen.
Sowohl die Stadt Nagold als auch die Familie der Verstorbene weigern sich nun, die Umbettung vorzunehmen und beziehen sich auf das Gesetz der Totenruhe.
Das Angebot der Stadt: Meinem Mann umbetten!
Ich finde diesen Vorschlag absolut unverschämt, er liegt nicht im falschem Grab und ist mit seinem Verwesungsprozess deutlich fortgeschrittener als die andere Frau.
Das Recht auf Totenruhe leitet sich bestattungsrechtlich aus Artikel 1 des Grundgesetzes und der Würde des Menschen ab. Es wird als direkte Manifestation der postmortalen Menschenwürde betrachtet. Dabei steht besonders im Fokus, dass der Leichnam oder die Asche nicht unnötig bewegt oder verlagert werden dürfen.
Da ich die Nutzungsrechte (mit Urkunde) für zwei Wahlgräber nebeneinander erworben habe, möchte ich eine Änderung der Gesetzeslage erlangen, damit die Frau durch einen gerichtlichen Beschluss umgebettet werden kann.
Dieser Vorfall hat mich tief getroffen und zeigt deutlich auf, dass das aktuelle Gesetz zur Totenruhe unzureichend ist und dringend überarbeitet werden muss. Es sollte jedem Menschen ermöglicht werden, seine letzte Ruhestätte nach seinen Wünschen zu gestalten - ohne Angst haben zu müssen, dass diese Pläne durch andere beeinträchtigt oder gar zerstört werden können.
Wir fordern daher eine Überarbeitung des Gesetzes zur Totenruhe mit dem Ziel einer besseren Regelung solcher Fälle wie dem meinen und damit den Hinterbliebenen ihr Recht auf Trauer nicht genommen wird.
Bitte unterstützen Sie diese Petition durch Ihre Unterschrift!
Folgende Berichtserstattung gibt es bereits dazu:
https://www.sabah.com.tr/avrupa/2024/04/03/aldigi-mezara-baskasini-gomduler
https://www.sabah.com.tr/avrupa/2024/04/13/teklifleri-de-tam-bir-skandal
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Das Problem
Mein Mann ist letztes Jahr im August verstorben. Sein letzter Wunsch war es, eines Tages neben mir zu liegen. Deshalb habe ich ein Doppelgrab in der Stadt Nagold, in Baden Württemberg erworben.
Nun liegt eine andere Frau neben meinem Mann!
Im Februar 2024 ist eine Bekannte von mir verstorben und ich nahm an dieser Beerdigung teil, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass das Grab neben meinem Mann, also der Platz der für mich vorgesehen war, ausgehoben wurde. Ich versuchte es zu stoppen, aber es wurde mir leider kein Gehör geschenkt und die Familienangehörigen der verstorbenen Frau verjagten mich durch bedrohliche Gestikulation.
Die Stadt räumt zwar ihren Fehler bei der Nummerierung der Gräber ein, möchte allerdings dennoch keine Umbettung der Frau vornehmen.
Sowohl die Stadt Nagold als auch die Familie der Verstorbene weigern sich nun, die Umbettung vorzunehmen und beziehen sich auf das Gesetz der Totenruhe.
Das Angebot der Stadt: Meinem Mann umbetten!
Ich finde diesen Vorschlag absolut unverschämt, er liegt nicht im falschem Grab und ist mit seinem Verwesungsprozess deutlich fortgeschrittener als die andere Frau.
Das Recht auf Totenruhe leitet sich bestattungsrechtlich aus Artikel 1 des Grundgesetzes und der Würde des Menschen ab. Es wird als direkte Manifestation der postmortalen Menschenwürde betrachtet. Dabei steht besonders im Fokus, dass der Leichnam oder die Asche nicht unnötig bewegt oder verlagert werden dürfen.
Da ich die Nutzungsrechte (mit Urkunde) für zwei Wahlgräber nebeneinander erworben habe, möchte ich eine Änderung der Gesetzeslage erlangen, damit die Frau durch einen gerichtlichen Beschluss umgebettet werden kann.
Dieser Vorfall hat mich tief getroffen und zeigt deutlich auf, dass das aktuelle Gesetz zur Totenruhe unzureichend ist und dringend überarbeitet werden muss. Es sollte jedem Menschen ermöglicht werden, seine letzte Ruhestätte nach seinen Wünschen zu gestalten - ohne Angst haben zu müssen, dass diese Pläne durch andere beeinträchtigt oder gar zerstört werden können.
Wir fordern daher eine Überarbeitung des Gesetzes zur Totenruhe mit dem Ziel einer besseren Regelung solcher Fälle wie dem meinen und damit den Hinterbliebenen ihr Recht auf Trauer nicht genommen wird.
Bitte unterstützen Sie diese Petition durch Ihre Unterschrift!
Folgende Berichtserstattung gibt es bereits dazu:
https://www.sabah.com.tr/avrupa/2024/04/03/aldigi-mezara-baskasini-gomduler
https://www.sabah.com.tr/avrupa/2024/04/13/teklifleri-de-tam-bir-skandal
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Petition am 30. April 2024 erstellt