Abbestellung des türkischen Botschafters in Österreich nach verhetzender Videobotschaft

Abbestellung des türkischen Botschafters in Österreich nach verhetzender Videobotschaft

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Der Türkische Botschafter in Österreich, Ozan Ceyhun, hat sich nach dem 4. Tag gewalttätiger Angriffe türkischer Rechtsextremisten auf friedliche Kundgebungen kurdischer- und linker Aktivisten in Wien auf Twitter via Video zu Wort gemeldet: 

„Die Ereignisse, die wir in den letzten Tagen in Wien miterleben mussten, sind äußerst bedauerlich und nicht wünschenswert. Wir sahen wie Sympathisanten einer EU-weit amtsbekannten Terrororganisation versucht haben, die Menschen türkischer Herkunft zu provozieren."

Die Bezeichnung friedlicher feministischer Aktivisten als "Sypathisanten einer amtsbekannten Terrororganisation" ist nicht hinnehmbar und spornt rechtsextreme Aktivisten in Österreich weiter dazu an, friedliche Kundgebungen gewaltsam anzugreifen.

Ozan Ceyhun gefährdet mit seiner Agitation den gesellschaftlichen Frieden in Österreich und gibt verbotenen rechtsextremen Organisationen wie etwa den 'Grauen Wölfen' damit Rückhalt. Diese Instrumentalisierung und Polarisierung der türkisch- und kurdischen Bevölkerung Österreichs durch den türkischen Botschafter ist ein Angriff auf das friedliche und demokratische Zusammenleben.

Angriffe auf die Versammlungsfreiheit und die Sicherheit friedlicher Kundgebungen dürfen nicht toleriert werden. 
 
Es ist nicht im Interesse der Österreichischen Bevölkerung diplomatische Beziehungen in dieser Form mit Ozan Ceyhun als offiziellen Repräsentant der türkischen Regierung in Österreich weiterzuführen.

Wir fordern daher die unverzügliche Abbestellung Ozan Ceyhuns als türkischer Botschafter.