Gerechtigkeit für die Studenten von Ayotzinapa/Mexiko - Unterstützen Sie uns am 23. Oktober!


Gerechtigkeit für die Studenten von Ayotzinapa/Mexiko - Unterstützen Sie uns am 23. Oktober!
Das Problem
Sehr geehrte Abgeordnete,
Wir sind eine Gruppe von ÖsterreicherInnen und in Österreich lebenden MexikanerInnen, die sich mit den sozialen Kämpfen in Mexiko solidarisiert und für das Recht auf freie Meinungsäußerung, Demonstration und Versammlung einsetzt. Alle diese Rechte sind im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, der auch von Mexiko unterzeichnet wurde, festgehalten.
Wir wollen Sie mit diesem Schreiben auf die jüngsten gewaltsamen Ereignisse, die sich in Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero in Mexiko zugetragen haben, aufmerksam machen.
Während die Studierenden der Pädagogischen Landschule “Raúl Isidro Burgos” in Ayotzinapa in der Gemeinde Iguala (Bundesstaat Guerrero) am Freitag den 26. September ihr legitimes Protest- und Demonstrationsrecht ausübten, wurden sie von der lokalen Polizei attackiert. Bei diesem Übergriff wurden sechs Personen ermordet, 20 verletzt und 43 Studierende sind seither verschwunden.
Seit diesem traurigen Vorfall sind mehr als drei Wochen vergangen und bisher ist nichts bekannt über den Verbleib der 43 Studenten. Inzwischen haben wir von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen der Region, den Zeugenaussagen einiger Überlebender und von den Angehörigen der Opfer von den schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen erfahren, die vom mexikanischen Staat auf sämtlichen Regierungsebenen begangen wurden, unter anderem handelt es sich um: außerhalb jeder Gerichtsbarkeit stehender Hinrichtungen, Zwangsverschleppungen und das Fehlen eines effizienten Vorgehens bei der Suche nach verschwundenen Personen, ebenso wie direkter Beratungs- und Informationskanäle für Angehörige über die durchgeführten Ermittlungen, um die verschwundenen Personen lebend zu finden.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Vorfälle nur die jüngsten Ereignisse systematischer Menschenrechtsverletzungen im Bundesstaat Guerrero sind. Allein in den letzten zwei Jahren sind dort laut den jüngsten Studien von NGOs 4.397 Personen umgebracht worden. Im Dezember 2011 wurden zwei Studenten derselben Pädagogischen Landschule erschossen und zwanzig weitere von der Polizei des Bundesstaats Guerrero gefoltert und misshandelt. Im Mai 2013 wurden Arturo Hernández, Ángel Román y Rafael Bandera, Mitglieder der Organisation „Unidad Popular“, entführt und hingerichtet. Der Bürgermeister von Iguala (Guerrero), José Luis Abarca Velázquez, war ebenfalls in diese Vorfälle involviert.
Wir wollen diese extreme Gewalt nicht mehr tolerieren, die sich gegen die Zivilbevölkerung in ihrer Gesamtheit richtet, einschließlich Frauen, Kinder und Studierender.
Wir wissen, dass am 10. Oktober eine Gruppe von 16 EU-Abgeordneten einen Brief veröffentlicht hat, in dem sie sich „zutiefst bestürzt“ über das Verschwinden der Studenten von Ayotzinapa zeigt, und die Aussetzung der Erneuerung des Globalabkommens zwischen Mexiko und der Europäischen Union, so wie für das kommende Jahr 2015 vorgesehen, fordert.
Aus diesem Grund bitten wir Sie darum, dass Sie sich dieser Forderung anschließen, wenn am 23. Oktober im Europäischen Parlament über die Situation der Gewalt in Mexiko diskutiert wird. Fordern Sie die mexikanische Regierung ebenfalls auf, die Geschehnisse des 26. Septembers restlos aufzuklären, die 43 Studierenden der Pädagogischen Landschule von Ayotzinapa lebend vorzuführen und die unmittelbaren Täter und Drahtzieher zu verurteilen und zu bestrafen!
Die Verschwundenen fehlen uns allen. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft diese Barbarei stoppen.
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Estimados diputados y diputadas:
Somos un grupo de austriacos y de mexicanos residentes en Austria que nos solidarizamos con las luchas sociales, y defendemos el derecho a la libre expresión, de manifestación y asociación en México. Todos estos derechos reconocidos en el Pacto Internacional de Derechos Civiles y Políticos, ratificado por México.
El motivo de nuestra carta es dirigir su atención a los recientes acontecimientos violentos ocurridos en Ayotzinapa en el estado de Guerrero, México.
El pasado viernes 26 de septiembre, mientras los estudiantes de la Escuela Normal Rural “Raúl Isidro Burgos” de Ayotzinapa en el municipio de Iguala, en Guerrero, ejercían su legítimo derecho a la protesta pacifica y a la manifestación, fueron atacados por la policía local. De estas agresiones resultaron seis personas asesinadas, veinte heridas y cuarenta y tres estudiantes desaparecidos.
Han pasado más de tres semanas desde aquellos lamentables sucesos, y aún se desconoce el paradero de los cuarenta y tres estudiantes. Mientras tanto, nos hemos enterado por medio de distintas organizaciones de derechos humanos de la región y por los testimonios de algunos de los sobrevivientes y de familiares de las víctimas, de las graves violaciones a los derechos humanos que se han cometido por parte del Estado mexicano en sus diferentes niveles de gobierno, entre ellas: las ejecuciones extrajudiciales, la desaparición forzada y la ausencia de un protocolo efectivo de búsqueda de personas desaparecidas, así como de canales directos de consulta e información a los familiares sobre las líneas de investigación implementadas para la localización con vida de los desaparecidos.
Es importante destacar que estos hechos son el episodio más reciente de una sistemática violación a los derechos humanos en el estado de Guerrero. Tan sólo en los últimos dos años, se han asesinado a 4,397 personas según estudios recientes de organizaciones no gubernamentales. En diciembre de 2011 dos estudiantes de la misma Normal Rural fueron acribillados y otros veinte fueron víctimas de tortura y malos tratos por parte de la Policía Ministerial del estado de Guerrero. Así mismo, en mayo de 2013, Arturo Hernández, Ángel Román y Rafael Bandera, integrantes de la organización Unidad Popular, fueron secuestrados y ejecutados; hechos en los que también estuvo involucrado José Luis Abarca Velázquez, presidente municipal con licencia de Iguala, Guerrero.
No queremos tolerar más esta violencia que ha llegado a un nivel extremo y que atenta en contra de la seguridad de la sociedad civil en su totalidad, incluyendo mujeres, niños y estudiantes.
Tenemos conocimiento que el pasado 10 de octubre, un grupo de 16 eurodiputados publicó una carta en la que se manifestaron “profundamente consternados” por la desaparición de los estudiantes de Ayotzinapa y que exigieron poner en espera la modernización del Acuerdo Global México-UE, como se prevé para el próximo año 2015.
Por esta razón, le pedimos que se sume a esta reivindicación cuando el 23 de octubre debaten sobre la situación de violencia en México en el parlamento europeo. Asimismo exija al gobierno mexicano el esclarecimiento total de los acontecimientos del 26 de Septiembre, la presentación inmediata y con vida de cada uno de los 43 estudiantes de la Normal Rural de Ayotzinapa y el enjuiciamiento y el castigo a los autores materiales e intelectuales.
Los desaparecidos nos faltan a todos y todas. Es tiempo de que como sociedad frenemos ésta barbarie.
Das Problem
Sehr geehrte Abgeordnete,
Wir sind eine Gruppe von ÖsterreicherInnen und in Österreich lebenden MexikanerInnen, die sich mit den sozialen Kämpfen in Mexiko solidarisiert und für das Recht auf freie Meinungsäußerung, Demonstration und Versammlung einsetzt. Alle diese Rechte sind im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, der auch von Mexiko unterzeichnet wurde, festgehalten.
Wir wollen Sie mit diesem Schreiben auf die jüngsten gewaltsamen Ereignisse, die sich in Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero in Mexiko zugetragen haben, aufmerksam machen.
Während die Studierenden der Pädagogischen Landschule “Raúl Isidro Burgos” in Ayotzinapa in der Gemeinde Iguala (Bundesstaat Guerrero) am Freitag den 26. September ihr legitimes Protest- und Demonstrationsrecht ausübten, wurden sie von der lokalen Polizei attackiert. Bei diesem Übergriff wurden sechs Personen ermordet, 20 verletzt und 43 Studierende sind seither verschwunden.
Seit diesem traurigen Vorfall sind mehr als drei Wochen vergangen und bisher ist nichts bekannt über den Verbleib der 43 Studenten. Inzwischen haben wir von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen der Region, den Zeugenaussagen einiger Überlebender und von den Angehörigen der Opfer von den schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen erfahren, die vom mexikanischen Staat auf sämtlichen Regierungsebenen begangen wurden, unter anderem handelt es sich um: außerhalb jeder Gerichtsbarkeit stehender Hinrichtungen, Zwangsverschleppungen und das Fehlen eines effizienten Vorgehens bei der Suche nach verschwundenen Personen, ebenso wie direkter Beratungs- und Informationskanäle für Angehörige über die durchgeführten Ermittlungen, um die verschwundenen Personen lebend zu finden.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Vorfälle nur die jüngsten Ereignisse systematischer Menschenrechtsverletzungen im Bundesstaat Guerrero sind. Allein in den letzten zwei Jahren sind dort laut den jüngsten Studien von NGOs 4.397 Personen umgebracht worden. Im Dezember 2011 wurden zwei Studenten derselben Pädagogischen Landschule erschossen und zwanzig weitere von der Polizei des Bundesstaats Guerrero gefoltert und misshandelt. Im Mai 2013 wurden Arturo Hernández, Ángel Román y Rafael Bandera, Mitglieder der Organisation „Unidad Popular“, entführt und hingerichtet. Der Bürgermeister von Iguala (Guerrero), José Luis Abarca Velázquez, war ebenfalls in diese Vorfälle involviert.
Wir wollen diese extreme Gewalt nicht mehr tolerieren, die sich gegen die Zivilbevölkerung in ihrer Gesamtheit richtet, einschließlich Frauen, Kinder und Studierender.
Wir wissen, dass am 10. Oktober eine Gruppe von 16 EU-Abgeordneten einen Brief veröffentlicht hat, in dem sie sich „zutiefst bestürzt“ über das Verschwinden der Studenten von Ayotzinapa zeigt, und die Aussetzung der Erneuerung des Globalabkommens zwischen Mexiko und der Europäischen Union, so wie für das kommende Jahr 2015 vorgesehen, fordert.
Aus diesem Grund bitten wir Sie darum, dass Sie sich dieser Forderung anschließen, wenn am 23. Oktober im Europäischen Parlament über die Situation der Gewalt in Mexiko diskutiert wird. Fordern Sie die mexikanische Regierung ebenfalls auf, die Geschehnisse des 26. Septembers restlos aufzuklären, die 43 Studierenden der Pädagogischen Landschule von Ayotzinapa lebend vorzuführen und die unmittelbaren Täter und Drahtzieher zu verurteilen und zu bestrafen!
Die Verschwundenen fehlen uns allen. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft diese Barbarei stoppen.
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Estimados diputados y diputadas:
Somos un grupo de austriacos y de mexicanos residentes en Austria que nos solidarizamos con las luchas sociales, y defendemos el derecho a la libre expresión, de manifestación y asociación en México. Todos estos derechos reconocidos en el Pacto Internacional de Derechos Civiles y Políticos, ratificado por México.
El motivo de nuestra carta es dirigir su atención a los recientes acontecimientos violentos ocurridos en Ayotzinapa en el estado de Guerrero, México.
El pasado viernes 26 de septiembre, mientras los estudiantes de la Escuela Normal Rural “Raúl Isidro Burgos” de Ayotzinapa en el municipio de Iguala, en Guerrero, ejercían su legítimo derecho a la protesta pacifica y a la manifestación, fueron atacados por la policía local. De estas agresiones resultaron seis personas asesinadas, veinte heridas y cuarenta y tres estudiantes desaparecidos.
Han pasado más de tres semanas desde aquellos lamentables sucesos, y aún se desconoce el paradero de los cuarenta y tres estudiantes. Mientras tanto, nos hemos enterado por medio de distintas organizaciones de derechos humanos de la región y por los testimonios de algunos de los sobrevivientes y de familiares de las víctimas, de las graves violaciones a los derechos humanos que se han cometido por parte del Estado mexicano en sus diferentes niveles de gobierno, entre ellas: las ejecuciones extrajudiciales, la desaparición forzada y la ausencia de un protocolo efectivo de búsqueda de personas desaparecidas, así como de canales directos de consulta e información a los familiares sobre las líneas de investigación implementadas para la localización con vida de los desaparecidos.
Es importante destacar que estos hechos son el episodio más reciente de una sistemática violación a los derechos humanos en el estado de Guerrero. Tan sólo en los últimos dos años, se han asesinado a 4,397 personas según estudios recientes de organizaciones no gubernamentales. En diciembre de 2011 dos estudiantes de la misma Normal Rural fueron acribillados y otros veinte fueron víctimas de tortura y malos tratos por parte de la Policía Ministerial del estado de Guerrero. Así mismo, en mayo de 2013, Arturo Hernández, Ángel Román y Rafael Bandera, integrantes de la organización Unidad Popular, fueron secuestrados y ejecutados; hechos en los que también estuvo involucrado José Luis Abarca Velázquez, presidente municipal con licencia de Iguala, Guerrero.
No queremos tolerar más esta violencia que ha llegado a un nivel extremo y que atenta en contra de la seguridad de la sociedad civil en su totalidad, incluyendo mujeres, niños y estudiantes.
Tenemos conocimiento que el pasado 10 de octubre, un grupo de 16 eurodiputados publicó una carta en la que se manifestaron “profundamente consternados” por la desaparición de los estudiantes de Ayotzinapa y que exigieron poner en espera la modernización del Acuerdo Global México-UE, como se prevé para el próximo año 2015.
Por esta razón, le pedimos que se sume a esta reivindicación cuando el 23 de octubre debaten sobre la situación de violencia en México en el parlamento europeo. Asimismo exija al gobierno mexicano el esclarecimiento total de los acontecimientos del 26 de Septiembre, la presentación inmediata y con vida de cada uno de los 43 estudiantes de la Normal Rural de Ayotzinapa y el enjuiciamiento y el castigo a los autores materiales e intelectuales.
Los desaparecidos nos faltan a todos y todas. Es tiempo de que como sociedad frenemos ésta barbarie.
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Petition am 18. Oktober 2014 erstellt