
Jeden Tag erreichen uns zahlreiche Berichte darüber, wie schlecht es in unserem Gesundheitssystem läuft: Ärzte-Appell, Kritik an der weit verbreiteten Übertherapie, Kostendruck, Profit als alleiniger Anreiz in der Krankenbehandlung ... und so weiter und so fort.
Warum spricht niemand von den unzähligen Behandlungsfehlern, die in diesem Rahmen passieren? Warum niemand von den Opfern?
Weil sie übersehen werden sollen. Man weiß doch genau, so lange man jeden Fall eines Behandlungsfehlers weiterhin als "Einzelfall" abhandelt, so lange hat der Betroffene kaum eine Chance, für sein erlittenes Leid und zusätzliche Schmerzen eine Entschädigung zu bekommen. So lange er als Patient die gesamte Beweislast gegenüber einer Klinik oder einem Mediziner hat, hat er keine Chance, sich dagegen zu behaupten.
Vor Gericht heißt es dann die Gesundheit des Patienten habe leider einen "schicksalhaften Lauf" genommen, deshalb handele es sich keinesfalls um einen Behandlungsfehler oder eine unnütz - oder sogar gegen den Willen des Erkrankten - ausgeführte Operation, die nur dazu gut war, die Kassen des Krankenhauses oder von Medizinern zu füllen.
Wir alle als Patienten sollten aufhören, nur über unser schlechtes Gesundheitssystem zu lamentieren. Es wird sich erst dann etwas ändern, wenn es Kliniken und Mediziner etwas kostet, statt Geld einbringt, sollten sie ihre Patienten weiterhin mit Fehl-Operationen und Übertherapien überziehen!
Nur bei einer generellen Beweislast-Umkehr im Patientenrechtegesetz - weg von den Schultern der betroffenen Patienten - werden Übertherapien, Fehloperationen und Behandlungsfehler endlich die schmerzen, die sie verursachen. Und nicht mehr die Patienten!
Bitte unterzeichnet und teilt diese Petition für die Änderung des Patientenrechts.