
Durch die weiträumigen Recherchen von investigativen Journalisten für das Dossier "the implant files" kommt jetzt einer breiten Öffentlichkeit zu Bewußtsein, worüber ich seit der Herausgabe meines Buches berichte: in dem Moment, in dem ihnen ein Behandlungsfehler passiert ist, werden die betreffenden Patienten zu Menschen zweiter Klasse herabgestuft, für die unsere grundlegenden Rechte nicht mehr real greifen.
Solange das Recht im Vornherein auf Seiten der Mediziner, Krankenhäuser und Medizinprodukthersteller angesiedelt ist, weil der Patient die gesamte Beweislast tragen muss, hat er kaum eine Chance, zu einer angemessenen Entschädigung zu kommen.
Auch der hier von der Tagesschau angeführte Fall einer achtjährigen Klage wegen einer maroden Hüftprothese belegt dies. Hier wird deutlich, dass ein Mensch ohne Rechtsschutzversicherung einen solchen Prozess überhaupt nicht leisten kann.
Wie lassen wir uns als Patienten behandeln, wenn - unter Anwendung eines bestehenden Patientenrechts, das aber real keines ist - jedes Schlupfloch für juristische Spitzfindigkeit gegen den Patienten offen gelassen wird? Es ist eher ein Glücksspiel, was uns in ärztlicher Behandllung passiert - mehr nicht. Sollte etwas passieren, finden wir uns ausgemustert aus der Gesellschaft, in einen dunklen Tabu-Bereich gestoßen.
Dort sieht uns niemand, wir haben kaum eine Chance, unser im Grundgesetz verbürgtes Menschenrecht auf Unversehrtheit einzuklagen, unser gesamtes Leben stürzt in den Abgrund.
Ich hoffe, Ihr könnt diese Zusammenhänge nun erkennen und fühlt Euch in ärztlicher Behandlung, die nur dem Profitstreben einiger Unternehmen und Investoren gilt, nicht mehr sicher.
Setzt Euch ein für die generelle Beweislast-Verlagerung, weg vom Patienten, hin zu der Verursacher-Seite!
Bitte unterzeichnet und verbreitet meine wichtige Petition!
Vielen Dank. Es kann morgen jeden treffen.