Petition updatePatientenrechte -
Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!Wie Ärzte nicht aufklären, ist erschreckend und führt häufig bis zum Tod!

Johanna DarkaGermany
Jul 19, 2016
Hier leite ich Euch einen sehr guten Bericht der Sendung Frontal 21 des ZDF weiter, der Aufschluss gibt über die Art und Weise, wie viele Ärzte leider mit der Gesundheit ihrer PatientInnen spielen. Und dies bislang ohne jegliche Konsequenz fürchten zu müssen. Denn bislang müssen die Patienten beweisen, dass sie nicht aufgeklärt wurden. Ein Ding der Unmöglichkeit!
Die Chance der PatientInnen, den Arzt später zur Rechenschaft zu ziehen, wäre eine ganz andere, wenn der Mediziner nachweisen müsste, dass er seine PatientInnen richtig aufgeklärt hat. Dann würde er sich mit Sicherheit gut überlegen, ob er diesen Punkt in seiner Arbeit so einfach nachlässig übergeht.
Die geschilderten Fälle sind erschreckend, durch Nicht-Aufklärung und die jeweiligen körperlichen Besonderheiten der Patientinnen klärenden Gespräche werden bei den Patientinnen schwere Folgen bis hin zum Tod hervorgerufen!
Mit Unterstützung der Verbraucherzentrale Hamburg wurden willkürlich Gynäkologen ausgewählt, die aufgesucht wurden, um einen Einblick zu bekommen, wie Ärzte aufklären.
"Dreiviertel der Frauenärzte schnitten lediglich mit den Noten vier (ausreichend) oder sogar fünf (mangelhaft) ab. Die Ärzte erzielten durchschnittlich die Note 4.04 - also nur knapp ausreichend.
"In letzter Konsequenz kann solche unzureichende oder falsche Beratung zu Behandlungsfehlern führen", lautet das Fazit von Christoph Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg.
Durch die ärztliche Nachlässigkeit einer mangelhaften Beratung drohen den Patientinnen schwerste gesundheitliche Störungen bis hin zum Tod!
Bitte unterzeichnet meine Petition und sorgt dafür, dass sie sich immer weiter verbreitet! Teilt sie und weist auch Eure Freunde und Freundinnen darauf hin. Erst wenn das nachlässige Verhalten der Mediziner wirklich effektiv geahndet wird und ihnen auch Konsequenzen drohen, werden sie ihr Verhalten gegenüber den PatientInnen verändern!
Bereits bekannt ist, dass die Pille der neueren Generation das Risiko einer Thrombose, eines Blutgerinnsels, und damit einer lebensgefährlichen Gefäßverstopfung deutlich erhöht.
Doch auch die häufig verschriebene Hormonspirale birgt Risiken wie Depressionen, Eierstockzysten, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Die Hormonspirale Mirena ist inzwischen ein Bestseller von Bayer, mit einem Umsatz von 968 Millionen Euro allein im vergangenen Jahr.
Frauenärzte sollen vor der Verschreibung neuerer Antibabypillen mit dem Wirkstoff Drospirenon eigentlich abklären, ob bei ihrer Patientin ein erhöhtes Thromboserisiko vorliegt. Eine entsprechende Checkliste für Ärzte gibt es in Deutschland seit Januar 2014, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Doch in der Stichprobe fragte ein Viertel der getesteten Ärzte überhaupt nicht danach. Auch ein weiterer wichtiger Indikator, Migräne mit Aura - also mit Sinnesstörungen - wurde von Dreiviertel der Ärzte nicht angesprochen. Ähnlich schlecht beraten Ärzte bei der Hormonspirale. 75 Prozent der Ärzte fragt nicht nach Vorerkrankungen wie Entzündungen des Beckens, der Eileiter und Gebärmutter.
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