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Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!Wie Krankenhäuser ihre Patzer verschleiern

Johanna DarkaAllemagne
29 mars 2016
Gerade erschien dieser Artikel der investigativen Journalistengruppe correctiv.org über die Qualität der Krankenhäuser in Deutschland. Diesen solltet ihr lesen, um zu verstehen, wie systematisch dort Behandlungsfehler vertuscht werden. Kontrollen oder Sanktionen sind kaum vorgesehen und noch weniger werden sie durchgeführt.
Ich denke, dann könnt Ihr Euch gut vorstellen, wie viel Chance ein einzelner Patient hat, der einen Behandlungsfehler erleben muss und sich gegen das Krankenhaus zur Wehr setzen möchte, um eine Entschädigung durchzusetzen.
UMSO WICHTIGER IST DIESE PETITION!
Denn erst, wenn jedes Krankenhaus und jeder Arzt durch eine Änderung der Beweislast nachweisen muss, dass dem Patienten durch eine Operation kein Schaden zugefügt wurde, hat der Patient überhaupt eine Chance auf Anerkennung seiner Lebensschädigung!
Zusammengefasst wird in dem Artikel Folgendes gesagt:
Die deutschen Krankenhäuser müssen seit 2005 Qualitätsberichte erstellen. Mehr als zwei Monate lang hat die Journalistengruppe von correctiv.org die rund 6.800 Daten der Qualitätsberichte aller deutschen Krankenhäuser ausgewertet, und Interviews mit Ärzten, Patienten, Forschern, Lobbyisten, Medizin-Controllern und Verwaltungsangestellten geführt.
Das Ergebnis: Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sind weitgehend unbrauchbar. Sie sind unverständlich, verschleiern schlechte Krankenhausqualität und haben keine Konsequenzen. Der einzelne Patient hat so gar keine Chance, sich vor einem Krankenhausaufenthalt wirklich über die dortige Qualität zu informieren.
Die Bertelsmann-Stiftung bereitet die Ergebnisse der Qualitätsberichte zwar in einer „Weißen Liste“ auf. Doch in Sachen Qualitätsmängel ist auch sie wenig hilfreich. Was war der Auslöser für den Patzer? Bin ich als Patient in Gefahr? Hat das Krankenhaus reagiert und den Missstand verbessert? Die Qualitätsberichte geben darauf keine Antwort.
Und es ist sogar noch schlimmer. Es besteht der begründete Verdacht, dass die Krankenhäuser systematisch die vorkommenden Behandlungsfehler verschweigen und in ihrem Qualitätsbericht verschweigen!
So wurde zum Beispiel eine auffällige Differenz festgestellt: Bei den Krankenkassen werden mehr Hüftersatz-Ops abgerechnet als die Krankenhäuser in ihren Qualitätsberichten angeben. Der Verdacht: Verschweigen manche Krankenhäuser schief gelaufene Operationen?
Dabei merkt man, worum es den Krankenhäusern wohl in erster Linie geht. Es ist das klare Kalkül, der Profit. Die Wirtschaftsbilanz muss stimmen. Der von einem Behandlungsfehler betroffene Patient fällt sozusagen unter das Hospitalbett und muss auf Nimmer-Wiedersehen verschwinden! Nur dann kann er die Bilanzen und den vermeintlichen Qualitätsbericht nicht weiter stören.
Für jeden nicht dokumentierten Fall muss das Krankenhaus nur 150 Euro Strafe zahlen. Verglichen mit dem Erlös einer Fallpauschale von 25.000 Euro oder mehr bleibt ein satter Erlös für die Klinik übrig - egal, wie es für den Patienten ausgegangen ist. Denn der, ich sagte es bereits, ist ja zwischen den Zeilen verlorengegangen.
BITTE TEILT UND UNTERZEICHNET ZAHLREICH MEINE PETITION! FÜR EIN WIRKLICHES RECHT AUF GESICHERTE ÄRZTLICHE BEHANDLUNG!
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