Petition updatePatientenrechte - Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!Heute haben wir die Schwelle von 2.000 Unterzeichnern überschritten
Johanna DarkaGermany
Feb 14, 2016
Ich hoffe, dass es nun noch schneller gehen wird mit den Unterzeichnungen, da sich meine Petition immer weiter und rascher verbreitet, und immer mehr Menschen verstehen, was das Thema der "Beweislast" in dem sogenannten "Patientenrechtegesetz" eigentlich für die Kranken und die Betroffenen von Arztfehlern bedeutet. Bitte teilt meine Petition! Wir brauchen noch viel mehr Stimmen! Für uns alle! Denn jeder könnte morgen krank sein und ärztliche Hilfe benötigen. Und dann kann ihm im Extremfall sein gesamtes Leben entgleiten, falls er zum Beispiel in einer Notaufnahme an den falschen Mediziner gerät. Hier übrigens ein weiterer Beleg, wie brisant das Thema Patientenrecht in Deutschland ist. Diesmal aus den offiziellen Internetseiten der Techniker Krankenkasse. Ich zitiere hieraus einen Abschnitt unter dem Titel "Beweislast im Streitfall": TK: "Dass überhaupt ein Fehler passiert und ein Schaden eingetreten ist, muss der Patient beweisen ... müssen Patientinnen und Patienten nicht nur den Fehler nachweisen, sondern auch, dass er die Ursache des erlittenen Schadens war. Das kann Jahre dauern und psychisch sehr belasten. Auch wenn der Fehler bewiesen ist, sind viele Klagen trotz jahrelanger Verfahren nicht erfolgreich. Denn der Schaden muss zweifelsfrei auf den Fehler zurückgeführt werden können." Nur soweit. Ich wende dies einmal auf die von mir erlebte Geschichte an, die ihr auf meiner Weseite oder in meinem Buch direkt nachlesen könnt (www.johannadarka.com). Da steht in dem Urteil zweier deutscher Gerichte, dass man dem Arzt, der mir ohne Aufklärung und ohne meine Unterschrift meinen Körper aufgeschnitten und dabei eine schwere Blutung hervorgerufen hat, nicht mit hinreichender Begründung nachweisen könne, dass sein Schnitt auch die Ursache meiner Blutung war! Ich denke, diese fadenscheinige, gerichtliche Begründung zur Abwehr meiner Ansprüche gegen den Arzt kann nun wirklich jeder Laie verstehen. Sie beruht auf folgendem Argument: Wir können nicht mit einer "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" (so heißt das im Juristendeutsch) wissen, ob der Schnitt (noch dazu zu tief) in einen Körper auch wirklich eine Blutung auslöst. Ich sage Euch, meine Geschichte ist skandalös! Und spannend. Genauso spannend und skandalös wie die Geschichten von hunderttausenden von Betroffenen in jedem Jahr (siehe den Krankenhausreport der AOK, allein 170.000 Fälle von Behandlungsfehlern in Krankenhäusern), die in etwa ebenso abgeschmettert werden, wie ich! Bei allen ist zusätzlich ein weiteres Argument, um den Einzelnen abzukanzeln übrigens: bei ihm handle es sich nur um einen bedauerlichen Einzelfall! Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen. Aber das Lachen bleibt einem bei so viel Elend, was schon allein ich durch die Schilderungen von Betroffenen mitbekomme, im Hals stecken. Solange wir dieses unsägliche Gesetz gegen Patienten haben, sind wir alle bedroht. Jeder kann jederzeit alles, seine Gesundheit, seine Existenzgrundlage, seine Lebensperspektiven - einfach alles - verlieren!
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