Nein zur deutschen Abkehr vom EU-weiten Verbrenner-Aus 2035

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sabine Günther und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die Bundesregierung fährt die Zukunft des deutschen Autos gegen die Wand. Friedrich Merz will das EU weite Verbrenner-Aus 2035 kippen – und agiert dabei gegen die Interessen der Automobilindustrie.

Führungskräften aus der Automobilbranche und der Zulieferindustrie haben diese Petition gestartet, um klar zu zeigen: Die Industrie sagt JA zum Verbrenner-Aus! 

Die konsequente Umstellung auf E-Mobilität ist wichtig – sonst verlieren wir unsere Branche endgültig an China und Co. 

Gregor Schmitt, ehemals Senior Manager bei Continental Engineering Services GmbH, und Christian Eder, ehemals Manager Business Development bei Hofer Powertrain, gaben die Initialzündung für diese Petition.

Fachkräfte der Branche sagen Nein zur Lobby- und Interessenspolitik der deutschen Bundesregierung, die alles daransetzt, die europäischen Emissionsziele aufzuweichen.

Der Koalitionsausschuss hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen empfohlen, von dem EU weiten Aus für neu zugelassene Verbrenner ab 2035 abzurücken. Es sollen stattdessen weiterhin neben rein batterieelektrischen Fahrzeugen auch Fahrzeuge mit einem Hybriden Antrieb (also Verbrenner + Elektroantrieb) sowie sog."hocheffiziente Verbrenner" zugelassen werden. Die Bundesregierung richtet diese Empfehlung zu diesem Zeitpunkt an die Kommissionspräsidentin, da aktuell auf EU-Ebene die CO2-Flottengrenzwerte überarbeitet werden, die bereits vor 2035 die CO2-Emissionen verringern sollen.

Wir widersprechen der deutschen Bundesregierung ausdrücklich und fordern: Der Koalitionsausschuss muss seine Entscheidung zurücknehmen.

Die deutsche Politik steht an einem Scheideweg. Wenn sie jetzt nicht konsequent elektrische Antriebe fördert, verlieren wir unsere Automobilbranche und Zulieferindustrie endgültig an China und andere Wettbewerber. Zehntausende von Arbeitsplätzen gehen gerade bei den Automobilzulieferern verloren, weil die deutsche Politik keinen klaren Kurs in Richtung Zukunftstechnologien fährt und die Fahrzeughersteller aus diesem Grund permanent ihre Strategien ändern müssen. 

Die Konsequenzen sind dramatisch:

- Tausende Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie, die seit vielen Jahren die Antriebsstrangelektrifizierung  vorantriebt, sind verschwunden.

- Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte stehen ohne Perspektive da

- Know-how, das über Jahrzehnte im Bereich Elektrifizierung aufgebaut wurde, geht verloren oder wandert ins Ausland ab.

- Bei den Automobilherstellern werden Tausende Jobs folgen

Trotz dieser Entwicklung weigert sich die deutsche Politik noch immer, die Realität anzuerkennen. Deutsche „Technologieoffenheit“ ist keine Antwort auf die Krise der deutschen Automobilbranche, sondern eine ihrer Ursachen. 

Unsere Forderungen

1. Schluss mit dem übermäßigen Einfluss des kurzsichtigen Lobbyismus

Wirtschafts- und Verkehrspolitik darf sich nicht an den Interessen überholter Technologien und dem kurzfristigen Nutzen für Shareholder und Interessensvertreter orientieren.

2. Die deutsche Politik muss die Automobilbranche zukunftsfest machen

Wer weiter am Verbrenner festhält, isoliert Deutschland und Europa technologisch und wirtschaftlich. Langfristig kann der Anschluss an den fortschreitenden Stand der Technik kaum noch aufgeholt werden.

Wir fordern von der deutschen Politik im Detail:

1.     Ja zum EU-weiten Aus für nicht emissionsfreie Fahrzeuge ab 2035

2.     Den elektrischen Antrieb konsequent ins Zentrum der Wirtschafts- und Verkehrspolitik zu stellen

3.     Sich offensiv für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie einzusetzen

4.     Sich klar und dauerhaft für klimafreundliche Mobilität auszusprechen mit klarem Fokus auf das technisch- und physikalisch Realisierbare

5.     Konkrete, verbindliche Ziele für die nationale Mobilitätswende zu formulieren und einzuhalten

6.     Planbarkeit, Verlässlichkeit und politischer Rückenwind für die Transformation der Industrie

7.     Steuerliche Entlastungen beim Kauf von Elektrofahrzeugen sowie an klaren Erfolgskriterien gemessene Förderung der Industrie

8.     Transparenter, konsequenter Ausbau der Ladeinfrastruktur

9.  Elektrische Mobilität als zentrales Element in Stadt- und Verkehrsplanung

Unser Appell

Politik muss Probleme lösen – für Bürgerinnen und Bürger, für wirtschaftliche Stabilität, für Arbeitsplätze und soziale Sicherheit. Nicht für Interessensvertreter.

Wir fordern die deutsche Politik auf, diese Herausforderung endlich entschlossen anzupacken.

Hier unser Positionspapier - gerne an Politikerinnen und Politiker verschicken: https://drive.google.com/file/d/1Dkhebt1nPDJLk-s2w3M1QtVuIjF9mRQc/view

Zu den Erstunterzeichnern der Petition gehören:

Gregor Schmitt, Mitinitiator der Petition, ehemals Senior Manager bei Continental Engineering Services GmbH 

Christian Eder, Mitinitiator der Petition, ehemals Manager Business Development bei Hofer Powertrain

Yvonne Hartmetz, Betriebsratsvorsitzende Schaeffler AG Berlin

Alex Rupprecht, ehemals Segmentleiter Continental Engineering Services GmbH

Heiko Schäfer, Ex-Systemingenieur Continental Engineering Services GmbH

Friedrich Bach, Teamleiter ZF E Division

Prof. Christian Baier-Welt

Roberto Diesel

Sören Stobbe

Benjamin Herpig

Lutz Morich, ehemals Führungskraft Audi

Unterzeichner der Petition:

Bundesverband Neue Mobilität e.V. (BNM)

avatar of the starter
Ute MöllerPetitionsstarter*in

28.847

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sabine Günther und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die Bundesregierung fährt die Zukunft des deutschen Autos gegen die Wand. Friedrich Merz will das EU weite Verbrenner-Aus 2035 kippen – und agiert dabei gegen die Interessen der Automobilindustrie.

Führungskräften aus der Automobilbranche und der Zulieferindustrie haben diese Petition gestartet, um klar zu zeigen: Die Industrie sagt JA zum Verbrenner-Aus! 

Die konsequente Umstellung auf E-Mobilität ist wichtig – sonst verlieren wir unsere Branche endgültig an China und Co. 

Gregor Schmitt, ehemals Senior Manager bei Continental Engineering Services GmbH, und Christian Eder, ehemals Manager Business Development bei Hofer Powertrain, gaben die Initialzündung für diese Petition.

Fachkräfte der Branche sagen Nein zur Lobby- und Interessenspolitik der deutschen Bundesregierung, die alles daransetzt, die europäischen Emissionsziele aufzuweichen.

Der Koalitionsausschuss hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen empfohlen, von dem EU weiten Aus für neu zugelassene Verbrenner ab 2035 abzurücken. Es sollen stattdessen weiterhin neben rein batterieelektrischen Fahrzeugen auch Fahrzeuge mit einem Hybriden Antrieb (also Verbrenner + Elektroantrieb) sowie sog."hocheffiziente Verbrenner" zugelassen werden. Die Bundesregierung richtet diese Empfehlung zu diesem Zeitpunkt an die Kommissionspräsidentin, da aktuell auf EU-Ebene die CO2-Flottengrenzwerte überarbeitet werden, die bereits vor 2035 die CO2-Emissionen verringern sollen.

Wir widersprechen der deutschen Bundesregierung ausdrücklich und fordern: Der Koalitionsausschuss muss seine Entscheidung zurücknehmen.

Die deutsche Politik steht an einem Scheideweg. Wenn sie jetzt nicht konsequent elektrische Antriebe fördert, verlieren wir unsere Automobilbranche und Zulieferindustrie endgültig an China und andere Wettbewerber. Zehntausende von Arbeitsplätzen gehen gerade bei den Automobilzulieferern verloren, weil die deutsche Politik keinen klaren Kurs in Richtung Zukunftstechnologien fährt und die Fahrzeughersteller aus diesem Grund permanent ihre Strategien ändern müssen. 

Die Konsequenzen sind dramatisch:

- Tausende Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie, die seit vielen Jahren die Antriebsstrangelektrifizierung  vorantriebt, sind verschwunden.

- Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte stehen ohne Perspektive da

- Know-how, das über Jahrzehnte im Bereich Elektrifizierung aufgebaut wurde, geht verloren oder wandert ins Ausland ab.

- Bei den Automobilherstellern werden Tausende Jobs folgen

Trotz dieser Entwicklung weigert sich die deutsche Politik noch immer, die Realität anzuerkennen. Deutsche „Technologieoffenheit“ ist keine Antwort auf die Krise der deutschen Automobilbranche, sondern eine ihrer Ursachen. 

Unsere Forderungen

1. Schluss mit dem übermäßigen Einfluss des kurzsichtigen Lobbyismus

Wirtschafts- und Verkehrspolitik darf sich nicht an den Interessen überholter Technologien und dem kurzfristigen Nutzen für Shareholder und Interessensvertreter orientieren.

2. Die deutsche Politik muss die Automobilbranche zukunftsfest machen

Wer weiter am Verbrenner festhält, isoliert Deutschland und Europa technologisch und wirtschaftlich. Langfristig kann der Anschluss an den fortschreitenden Stand der Technik kaum noch aufgeholt werden.

Wir fordern von der deutschen Politik im Detail:

1.     Ja zum EU-weiten Aus für nicht emissionsfreie Fahrzeuge ab 2035

2.     Den elektrischen Antrieb konsequent ins Zentrum der Wirtschafts- und Verkehrspolitik zu stellen

3.     Sich offensiv für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie einzusetzen

4.     Sich klar und dauerhaft für klimafreundliche Mobilität auszusprechen mit klarem Fokus auf das technisch- und physikalisch Realisierbare

5.     Konkrete, verbindliche Ziele für die nationale Mobilitätswende zu formulieren und einzuhalten

6.     Planbarkeit, Verlässlichkeit und politischer Rückenwind für die Transformation der Industrie

7.     Steuerliche Entlastungen beim Kauf von Elektrofahrzeugen sowie an klaren Erfolgskriterien gemessene Förderung der Industrie

8.     Transparenter, konsequenter Ausbau der Ladeinfrastruktur

9.  Elektrische Mobilität als zentrales Element in Stadt- und Verkehrsplanung

Unser Appell

Politik muss Probleme lösen – für Bürgerinnen und Bürger, für wirtschaftliche Stabilität, für Arbeitsplätze und soziale Sicherheit. Nicht für Interessensvertreter.

Wir fordern die deutsche Politik auf, diese Herausforderung endlich entschlossen anzupacken.

Hier unser Positionspapier - gerne an Politikerinnen und Politiker verschicken: https://drive.google.com/file/d/1Dkhebt1nPDJLk-s2w3M1QtVuIjF9mRQc/view

Zu den Erstunterzeichnern der Petition gehören:

Gregor Schmitt, Mitinitiator der Petition, ehemals Senior Manager bei Continental Engineering Services GmbH 

Christian Eder, Mitinitiator der Petition, ehemals Manager Business Development bei Hofer Powertrain

Yvonne Hartmetz, Betriebsratsvorsitzende Schaeffler AG Berlin

Alex Rupprecht, ehemals Segmentleiter Continental Engineering Services GmbH

Heiko Schäfer, Ex-Systemingenieur Continental Engineering Services GmbH

Friedrich Bach, Teamleiter ZF E Division

Prof. Christian Baier-Welt

Roberto Diesel

Sören Stobbe

Benjamin Herpig

Lutz Morich, ehemals Führungskraft Audi

Unterzeichner der Petition:

Bundesverband Neue Mobilität e.V. (BNM)

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Ute MöllerPetitionsstarter*in

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Petition am 29. November 2025 erstellt