Die Lichtverschmutzung reduzieren

Aktuelle Unterzeichner*innen:
bianka muss und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, sind besorgt über die zunehmende Lichtverschmutzung in unserer Stadt und deren negative Auswirkungen auf die Umwelt, die menschliche Gesundheit und die Lebensqualität. Wir fordern die Stadtverwaltung daher auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Lichtverschmutzung zu reduzieren und die natürlichen nächtlichen Lebensräume zu schützen.

Lichtverschmutzung hat zahlreiche nachteilige Auswirkungen:

1. Ökologische Auswirkungen: Künstliches Licht stört die natürlichen Lebenszyklen von Tieren und Pflanzen. Besonders betroffen sind nachtaktive Tiere, deren Orientierung und Verhalten durch übermäßige Beleuchtung beeinträchtigt wird.

2. Gesundheitliche Folgen: Studien haben gezeigt, dass übermäßige künstliche Beleuchtung den menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stören kann, was zu Schlafstörungen und langfristigen Gesundheitsproblemen führen kann.

3. Energieverschwendung: Unnötige Beleuchtung führt zu einem hohen Energieverbrauch und erhöht die CO2-Emissionen, was der Umwelt und dem Klima schadet.

4. Astronomische Beobachtungen: Lichtverschmutzung erschwert die Beobachtung des Nachthimmels und beeinträchtigt wissenschaftliche Forschungen sowie das allgemeine Interesse an Astronomie.

Um diese negativen Auswirkungen zu minimieren, fordern wir die folgenden Maßnahmen:

1. Reduzierung der Straßenbeleuchtung: Anpassung und Reduzierung der Straßenbeleuchtung in weniger frequentierten Gebieten, ohne die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

2. Verwendung von energiesparenden und umweltfreundlichen Beleuchtungstechnologien: Einführung von LED-Leuchten mit warmem Licht und geringer Lichtstreuung sowie Bewegungsmeldern zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

3. Schutz natürlicher Lebensräume: Einrichtung von „dunklen Zonen“ in und um Naturschutzgebiete, um die nächtlichen Lebensräume von Tieren zu schützen.

4. Aufklärungskampagnen: Sensibilisierung der Bevölkerung für die Problematik der Lichtverschmutzung und Förderung von Maßnahmen zur Reduktion unnötiger Beleuchtung im privaten und gewerblichen Bereich.

Statistisch gesehen verbrauchen Straßenlaternen in Deutschland etwa 40% der für öffentliche Beleuchtungen aufgewendeten Energie (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit). Dies trägt nicht nur zur Lichtverschmutzung bei, sondern verschwendet auch wertvolle Energie. Eine besser durchdachte, weniger intensive Beleuchtung könnte dabei helfen, sowohl die Lichtverschmutzung als auch den Energieverbrauch zu reduzieren.

Die Lichtverschmutzung stellt einen 30% Anteil am Insektensterben dar. Diese Tatsache ist durch Untersuchungen von Universitäten bewiesen. Und nicht nur die Insekten leiden, auch die Menschen erfahren erhebliche Einflüsse des Lichts. Schlafstörungen, Herz- bzw. Kreislauf Probleme und auch Diabetes werden durch zu viel Licht gefördert.

Vögel werden durch das Licht irritiert und ändern ihre Zugrouten, vernachlässigen ihre Brut, weil sie nicht mehr zum Nest zurück finden. Sie wählen Lampen zur Orientierung, statt sich nach Mond zu richten, wie Sie es seit Millionen von Jahren tun.

Wir bitten die Stadtverwaltung eindringlich, diese Vorschläge ernsthaft zu prüfen und umzusetzen, um unsere Umwelt zu schützen, die Gesundheit der Bürger zu fördern und den Nachthimmel wieder erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt stellt dies auch einen erheblichen Attraktivitätsgewinn für unsere touristischen Gäste dar, die einen wichtigen Anteil am wirtschaftlichen Wohlergehen unseres Landes haben.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
bianka muss und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, sind besorgt über die zunehmende Lichtverschmutzung in unserer Stadt und deren negative Auswirkungen auf die Umwelt, die menschliche Gesundheit und die Lebensqualität. Wir fordern die Stadtverwaltung daher auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Lichtverschmutzung zu reduzieren und die natürlichen nächtlichen Lebensräume zu schützen.

Lichtverschmutzung hat zahlreiche nachteilige Auswirkungen:

1. Ökologische Auswirkungen: Künstliches Licht stört die natürlichen Lebenszyklen von Tieren und Pflanzen. Besonders betroffen sind nachtaktive Tiere, deren Orientierung und Verhalten durch übermäßige Beleuchtung beeinträchtigt wird.

2. Gesundheitliche Folgen: Studien haben gezeigt, dass übermäßige künstliche Beleuchtung den menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stören kann, was zu Schlafstörungen und langfristigen Gesundheitsproblemen führen kann.

3. Energieverschwendung: Unnötige Beleuchtung führt zu einem hohen Energieverbrauch und erhöht die CO2-Emissionen, was der Umwelt und dem Klima schadet.

4. Astronomische Beobachtungen: Lichtverschmutzung erschwert die Beobachtung des Nachthimmels und beeinträchtigt wissenschaftliche Forschungen sowie das allgemeine Interesse an Astronomie.

Um diese negativen Auswirkungen zu minimieren, fordern wir die folgenden Maßnahmen:

1. Reduzierung der Straßenbeleuchtung: Anpassung und Reduzierung der Straßenbeleuchtung in weniger frequentierten Gebieten, ohne die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

2. Verwendung von energiesparenden und umweltfreundlichen Beleuchtungstechnologien: Einführung von LED-Leuchten mit warmem Licht und geringer Lichtstreuung sowie Bewegungsmeldern zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

3. Schutz natürlicher Lebensräume: Einrichtung von „dunklen Zonen“ in und um Naturschutzgebiete, um die nächtlichen Lebensräume von Tieren zu schützen.

4. Aufklärungskampagnen: Sensibilisierung der Bevölkerung für die Problematik der Lichtverschmutzung und Förderung von Maßnahmen zur Reduktion unnötiger Beleuchtung im privaten und gewerblichen Bereich.

Statistisch gesehen verbrauchen Straßenlaternen in Deutschland etwa 40% der für öffentliche Beleuchtungen aufgewendeten Energie (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit). Dies trägt nicht nur zur Lichtverschmutzung bei, sondern verschwendet auch wertvolle Energie. Eine besser durchdachte, weniger intensive Beleuchtung könnte dabei helfen, sowohl die Lichtverschmutzung als auch den Energieverbrauch zu reduzieren.

Die Lichtverschmutzung stellt einen 30% Anteil am Insektensterben dar. Diese Tatsache ist durch Untersuchungen von Universitäten bewiesen. Und nicht nur die Insekten leiden, auch die Menschen erfahren erhebliche Einflüsse des Lichts. Schlafstörungen, Herz- bzw. Kreislauf Probleme und auch Diabetes werden durch zu viel Licht gefördert.

Vögel werden durch das Licht irritiert und ändern ihre Zugrouten, vernachlässigen ihre Brut, weil sie nicht mehr zum Nest zurück finden. Sie wählen Lampen zur Orientierung, statt sich nach Mond zu richten, wie Sie es seit Millionen von Jahren tun.

Wir bitten die Stadtverwaltung eindringlich, diese Vorschläge ernsthaft zu prüfen und umzusetzen, um unsere Umwelt zu schützen, die Gesundheit der Bürger zu fördern und den Nachthimmel wieder erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt stellt dies auch einen erheblichen Attraktivitätsgewinn für unsere touristischen Gäste dar, die einen wichtigen Anteil am wirtschaftlichen Wohlergehen unseres Landes haben.

Die Entscheidungsträger*innen

Tobias Goldschmid
Tobias Goldschmid
Minister für Umwelt in Schleswig-Holstein
Mirko Spiekermann
Mirko Spiekermann
Bürgermeister

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Petition am 24. Juli 2024 erstellt