Ausbildung bestanden – mein Abschluss wird trotzdem verweigert. Das ist unfair!


Ausbildung bestanden – mein Abschluss wird trotzdem verweigert. Das ist unfair!
Das Problem
Hallo,
mein Name ist Lisa. 2022 habe ich meine 3-jährige Ausbildung zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft im Berufsbildungswerk erfolgreich abgeschlossen – mit einem Notendurchschnitt von 2,3.
Mein Wunsch ist einfach: Die Anerkennung meines Realschulabschlusses.
Bei vielen anderen Ausbildungsberufen ist das möglich – nur nicht bei uns Fachpraktiker*innen. Warum? Weil unsere Ausbildung nach § 66 BBiG „theoriereduziert“ ist.
Meine Forderung
Auch Fachpraktiker*innen mit einem guten Notendurchschnitt sollen die Möglichkeit bekommen, ihren Realschulabschluss zu erhalten.
Beispiel: Pflegeassistent*innen können bereits mit einem Schnitt von 3,0 den Realschulabschluss bekommen. Warum sollte das uns verwehrt bleiben?
Warum ist das wichtig?
Ohne diese Anerkennung bleibt mir nur der Weg über die Abendschule – zusätzlich zu einem Vollzeitjob mit Frühschicht ab 05:15 Uhr. Das bedeutet: fünf Tage die Woche arbeiten, danach bis 22:00 Uhr in die Schule – kaum Freizeit, wenig Schlaf, hoher Stress. Und das, obwohl ich die nötigen Leistungen bereits nachgewiesen habe.
Es geht hier nicht nur um mich. Viele andere Menschen mit Beeinträchtigungen stehen vor demselben Problem. Statt Chancen zu eröffnen, macht das System unnötige Hürden.
Wo liegt das Problem?
• Trotz guter Leistungen bleibt mir der Realschulabschluss verwehrt.
• Begründung: Die Ausbildung sei „nicht gleichwertig“.
• Betroffen sind Menschen mit Beeinträchtigungen – genau die Zielgruppe, für die diese Ausbildung geschaffen wurde.
Das ist ungerecht und diskriminierend. Wir leisten die gleiche Arbeit, strengen uns an und bestehen die Prüfungen – aber werden am Ende ausgeschlossen.
Was bisher geschah:
Ich habe mich bereits an den Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Herrn Jürgen Dusel, gewandt. Die Antwort: Unsere Ausbildung sei „nicht staatlich anerkannt“. Gleichzeitig heißt es aber, das System sei „durchlässig“ – weil wir die Vollausbildung nachholen könnten. Doch warum sollten wir dazu gezwungen werden, wenn wir unsere Qualifikation bereits bewiesen haben?
Deine Unterstützung zählt!
Unterschreibe und teile diese Petition, damit wir gemeinsam ein Zeichen setzen:
👉 Inklusion heißt Anerkennung und Gleichbehandlung im Bildungssystem.
Bitte hilf mit, indem du auch Entscheidungsträger direkt anschreibst – je mehr Stimmen wir sind, desto größer unser Druck.
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Deine Lisa

2.871
Das Problem
Hallo,
mein Name ist Lisa. 2022 habe ich meine 3-jährige Ausbildung zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft im Berufsbildungswerk erfolgreich abgeschlossen – mit einem Notendurchschnitt von 2,3.
Mein Wunsch ist einfach: Die Anerkennung meines Realschulabschlusses.
Bei vielen anderen Ausbildungsberufen ist das möglich – nur nicht bei uns Fachpraktiker*innen. Warum? Weil unsere Ausbildung nach § 66 BBiG „theoriereduziert“ ist.
Meine Forderung
Auch Fachpraktiker*innen mit einem guten Notendurchschnitt sollen die Möglichkeit bekommen, ihren Realschulabschluss zu erhalten.
Beispiel: Pflegeassistent*innen können bereits mit einem Schnitt von 3,0 den Realschulabschluss bekommen. Warum sollte das uns verwehrt bleiben?
Warum ist das wichtig?
Ohne diese Anerkennung bleibt mir nur der Weg über die Abendschule – zusätzlich zu einem Vollzeitjob mit Frühschicht ab 05:15 Uhr. Das bedeutet: fünf Tage die Woche arbeiten, danach bis 22:00 Uhr in die Schule – kaum Freizeit, wenig Schlaf, hoher Stress. Und das, obwohl ich die nötigen Leistungen bereits nachgewiesen habe.
Es geht hier nicht nur um mich. Viele andere Menschen mit Beeinträchtigungen stehen vor demselben Problem. Statt Chancen zu eröffnen, macht das System unnötige Hürden.
Wo liegt das Problem?
• Trotz guter Leistungen bleibt mir der Realschulabschluss verwehrt.
• Begründung: Die Ausbildung sei „nicht gleichwertig“.
• Betroffen sind Menschen mit Beeinträchtigungen – genau die Zielgruppe, für die diese Ausbildung geschaffen wurde.
Das ist ungerecht und diskriminierend. Wir leisten die gleiche Arbeit, strengen uns an und bestehen die Prüfungen – aber werden am Ende ausgeschlossen.
Was bisher geschah:
Ich habe mich bereits an den Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Herrn Jürgen Dusel, gewandt. Die Antwort: Unsere Ausbildung sei „nicht staatlich anerkannt“. Gleichzeitig heißt es aber, das System sei „durchlässig“ – weil wir die Vollausbildung nachholen könnten. Doch warum sollten wir dazu gezwungen werden, wenn wir unsere Qualifikation bereits bewiesen haben?
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Petition am 27. Dezember 2024 erstellt