Überprüfung und Anpassung der Erweiterung von TUNAP Werk II

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Das Anliegen

Seit Generationen wohne ich mit meiner Familie in dieser schönen, ehemals ruhigen Gemeinde.
Gemeinschaftsbindungen und die Möglichkeit, meinen Kindern ein gesundes und sicheres Umfeld zu bieten.

Doch nun stehen wir vor der drohenden Gefahr einer Expansion von TUNAP Werk II, die unser lieb gewonnenes Lebensumfeld drastisch verändern könnte.

Die geplante Erweiterung von TUNAP Werk II wird den Schwerlastverkehr massiv erhöhen, was unweigerlich zu mehr Lärm und Luftverschmutzung führen wird. Studien, wie jene des Umweltbundesamtes, haben gezeigt, dass erhöhte Emissionswerte ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Auch die Errichtung eines Gefahrstofflagers birgt eine große Gefahr für die Anwohner.
Darüber hinaus könnte die Zunahme des Verkehrs Unfälle und damit verbundene Gefahren für unsere Kinder, vor allem in der angrenzenden Schule bedeuten, die täglich den Schulweg antreten.

Trotz dieser tiefgreifenden Auswirkungen wurden die Anwohner bisher nicht ausreichend in den Planungsprozess einbezogen. Das Informationsniveau ist unzureichend und es fehlen transparente Daten, die die Entscheidungsgrundlagen hinter diesem Vorhaben offenlegen. Der Schutz der Gesundheit und Lebensqualität der hiesigen Anwohner muss jedoch oberste Priorität haben.

Wir sehen mit großer Sorge das Risiko, dass Anwohner sowie Kinder und Beschäftigte von Schule und Kindergarten im Falle eines schweren Störfalls die Gebäude nicht rechtzeitig verlassen und sichere Bereiche erreichen können. Daher erwarten  wir eine sorgfältige und nachvollziehbare Prüfung, ob die vorgesehenen Schutz- und Evakuierungsmaßnahmen ausreichend, praktikabel und im Ernstfall wirksam sind.

Wir fordern daher die zuständigen Behörden auf, die geplante Erweiterung kritisch zu überprüfen. Es ist unerlässlich, alternative Standorte und Planungsansätze zu prüfen, um die negativen Umweltauswirkungen zu minimieren. Es muss sichergestellt werden, dass Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie  Lärmbelästigungsprüfungen durchgeführt werden und die Anwohner in den Entscheidungsprozess aktiv einbezogen werden.

Wir sind nicht grundsätzlich gegen industrielle Entwicklung, doch sie muss verantwortungsbewusst und nachhaltig erfolgen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Fortschritt nicht auf Kosten unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens geht.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um die Erweiterung von TUNAP Werk II in seiner derzeitigen Form zu stoppen und eine sorgfältige Neugestaltung zu initiieren.

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Sabine HornPetitionsstarterin/PetitionsstarterAnwohner der Gemeinde Lichtenau

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