Wir sagen NEIN zum Netzpaketplan von Ministerin Reiche.


Wir sagen NEIN zum Netzpaketplan von Ministerin Reiche.
Das Problem
Wir Bürgerinnen und Bürger an der Westküste Schleswig-Holsteins lehnen den Gesetzentwurf „Netz-Paket“ des Bundeswirtschaftsministeriums ab.
Wir fordern stattdessen:
1. Den vollständigen Stopp des Gesetzentwurfs
2. Den beschleunigten Ausbau der Netzkapazitäten
3. Verlässliche und ambitionierte Ausbauziele für Wind- und Solarenergie
4. Intelligente Lösungen zur Nutzung von Strom auf lokaler Ebene vor den Netzanschlusspunkten
5. Die Stärkung von Bürger*innenenergie und kommunaler Beteiligung.
Begründung:
Die vorgesehene Änderung der Abschaltregelungen für Wind- und Solarparks bei Netzengpässen und die geplante Verpflichtung der Anlagenbetreiber zur anteiligen Baukostenfinanzierung des erforderlichen Netzausbaus kämen einem Energiewende-Stopp durch die Hintertür gleich. Dieser Gesetzentwurf gefährdet den Klima-schutz, schwächt unseren ländlichen Raum und missachtet die Erfahrungen unserer Region, die die Energiewende seit Jahren trägt.
Die Westküste Schleswig-Holsteins ist kein theoretisches Planspiel, sondern ein Real-Labor der Energiewende. Hier drehen sich Windräder nicht auf PowerPoint-Folien, sondern in den Kögen und auf der Geest. Hier investieren Bürgerinnen und Bürger ihr eigenes Geld in nachhaltige Energieprojekte und es entstehen so Arbeitsplätze, Gemeindeeinnahmen und regionale Wertschöpfung.
Beispiele gibt es genug:
• Viele Bürgerwind- und Bürgersolarparks zeigen seit Jahren, dass Akzeptanz entsteht, wenn Menschen beteiligt werden und auch Belange des Naturschutzes dabei klug abgewogen werden
• Rund um Husum und Heide hat sich eine ganze Industrie für Windenergie, Wartung und Service entwickelt – mit sehr vielen Arbeitsplätzen an der Westküste.
• Viele Gemeinden finanzieren heute Kitas, Schwimmbäder, Feuerwehr oder Dorferneuerung aus Gewerbesteuern und Beteiligungen an Wind- und Solarprojekten.
All das würde zukünftig durch diesen Gesetzentwurf aufs Spiel gesetzt.
Diese faktische Energiewende-Bremse würde für unsere Region Folgendes bedeuten:
• Unsicherheit für laufende und geplante Projekte,
• gefährdete Arbeitsplätze in Planung, Handwerk und Wartung,
• ausbleibende Investitionen in eine dezentrale und resiliente Energieversorgung,
• sinkende Einnahmen für finanzschwache Kommunen und
• einen massiven Vertrauensverlust in politische Zusagen.
Was unseren Unmut besonders hervor ruft:
Während die Westküste Schleswig-Holsteins seit Jahren Verantwortung übernimmt – für Klimaschutz und für die nationale Versorgungssicherheit – sollen ausgerechnet wir jetzt ausgebremst werden. Das ist weder gerecht noch zukunftsfähig.
Die Klimakrise wartet nicht. Vom steigenden Meeresspiegel sind gerade die Menschen an der Westküste Schleswig-Holsteins in besonderem Maße betroffen.
Netzprobleme, Bürokratie oder politische Bequemlichkeit dürfen keine Ausrede dafür sein, den Ausbau erneuerbarer Energien auszubremsen.
Die Westküste Schleswig-Holsteins hat gezeigt, dass Energiewende funktioniert – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Wer diesen Weg jetzt bremst, handelt gegen die Interessen unserer Region und gegen die Zukunft kommender Generationen.
Keine Rolle rückwärts. Keine Energiepolitik von gestern!
Die Westküste Schleswig-Holsteins steht für Fortschritt – und das lassen wir uns nicht nehmen.
Gez
Felix Mikkelsen
Christina Christiansen
Silke Backsen (MdL)
Anouk Corinth-Koltermann
Martin Maier-Walker
Kerstin Mock-Hofeditz
Claus Heuberger
Katharina Wickom
4.428
Das Problem
Wir Bürgerinnen und Bürger an der Westküste Schleswig-Holsteins lehnen den Gesetzentwurf „Netz-Paket“ des Bundeswirtschaftsministeriums ab.
Wir fordern stattdessen:
1. Den vollständigen Stopp des Gesetzentwurfs
2. Den beschleunigten Ausbau der Netzkapazitäten
3. Verlässliche und ambitionierte Ausbauziele für Wind- und Solarenergie
4. Intelligente Lösungen zur Nutzung von Strom auf lokaler Ebene vor den Netzanschlusspunkten
5. Die Stärkung von Bürger*innenenergie und kommunaler Beteiligung.
Begründung:
Die vorgesehene Änderung der Abschaltregelungen für Wind- und Solarparks bei Netzengpässen und die geplante Verpflichtung der Anlagenbetreiber zur anteiligen Baukostenfinanzierung des erforderlichen Netzausbaus kämen einem Energiewende-Stopp durch die Hintertür gleich. Dieser Gesetzentwurf gefährdet den Klima-schutz, schwächt unseren ländlichen Raum und missachtet die Erfahrungen unserer Region, die die Energiewende seit Jahren trägt.
Die Westküste Schleswig-Holsteins ist kein theoretisches Planspiel, sondern ein Real-Labor der Energiewende. Hier drehen sich Windräder nicht auf PowerPoint-Folien, sondern in den Kögen und auf der Geest. Hier investieren Bürgerinnen und Bürger ihr eigenes Geld in nachhaltige Energieprojekte und es entstehen so Arbeitsplätze, Gemeindeeinnahmen und regionale Wertschöpfung.
Beispiele gibt es genug:
• Viele Bürgerwind- und Bürgersolarparks zeigen seit Jahren, dass Akzeptanz entsteht, wenn Menschen beteiligt werden und auch Belange des Naturschutzes dabei klug abgewogen werden
• Rund um Husum und Heide hat sich eine ganze Industrie für Windenergie, Wartung und Service entwickelt – mit sehr vielen Arbeitsplätzen an der Westküste.
• Viele Gemeinden finanzieren heute Kitas, Schwimmbäder, Feuerwehr oder Dorferneuerung aus Gewerbesteuern und Beteiligungen an Wind- und Solarprojekten.
All das würde zukünftig durch diesen Gesetzentwurf aufs Spiel gesetzt.
Diese faktische Energiewende-Bremse würde für unsere Region Folgendes bedeuten:
• Unsicherheit für laufende und geplante Projekte,
• gefährdete Arbeitsplätze in Planung, Handwerk und Wartung,
• ausbleibende Investitionen in eine dezentrale und resiliente Energieversorgung,
• sinkende Einnahmen für finanzschwache Kommunen und
• einen massiven Vertrauensverlust in politische Zusagen.
Was unseren Unmut besonders hervor ruft:
Während die Westküste Schleswig-Holsteins seit Jahren Verantwortung übernimmt – für Klimaschutz und für die nationale Versorgungssicherheit – sollen ausgerechnet wir jetzt ausgebremst werden. Das ist weder gerecht noch zukunftsfähig.
Die Klimakrise wartet nicht. Vom steigenden Meeresspiegel sind gerade die Menschen an der Westküste Schleswig-Holsteins in besonderem Maße betroffen.
Netzprobleme, Bürokratie oder politische Bequemlichkeit dürfen keine Ausrede dafür sein, den Ausbau erneuerbarer Energien auszubremsen.
Die Westküste Schleswig-Holsteins hat gezeigt, dass Energiewende funktioniert – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Wer diesen Weg jetzt bremst, handelt gegen die Interessen unserer Region und gegen die Zukunft kommender Generationen.
Keine Rolle rückwärts. Keine Energiepolitik von gestern!
Die Westküste Schleswig-Holsteins steht für Fortschritt – und das lassen wir uns nicht nehmen.
Gez
Felix Mikkelsen
Christina Christiansen
Silke Backsen (MdL)
Anouk Corinth-Koltermann
Martin Maier-Walker
Kerstin Mock-Hofeditz
Claus Heuberger
Katharina Wickom
4.428
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Petition am 17. Februar 2026 erstellt