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Wem gehört die (Süd)stadt?

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Nach den Scherbenhaufen am 11.11. und der damit demonstrierten Verrohung unserer Veedel wehren wir uns gegen eine weitere Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes. Wir wollen in der Südstadt keine Verhältnisse wie auf den Ringen, auf dem Brüsseler Platz oder im Kwartier Latäng.

Gastronomen und kommerzielle Profi-Veranstalter formulieren „Veedels Unterhaltungskonzepte“, deren Zahl für das Veedel zu hoch und für die Veedelsstrukturen zerstörend und verantwortungslos. Das neueste ist das geplante „Bunt im Block“ (B.i.B.) Ende Mai 2018.

Gegen diese Kommerzialisierung und gegen eine weitere negative Entwicklung des öffentlichen Raumes möchten wir uns wehren. 

Wir Südstadtbewohner fordern

  • Offenlegung der Details dieser Veranstaltung, insbesondere der Größe, der Gastro, der Bühne und der Beschallung – und das im Vorfeld
  • Keine Gastrobuden in den Grünanlagen
  • Keine Sauf – und Grölmeilen in der Südstadt
  • Glasverbot
  • Kindertaugliche Sanitärsituationen

Wir sind überhaupt nicht gegen selbstorganisierte Nachbarschafts- oder Straßenfeste. Auch wir lieben das Feiern, aber wir wollen nicht Opfer einer „feindlichen Übernahme“ werden. Den öffentliche Raum in unserem Veedel zu kommerzialisieren, weckt entsprechende Begehrlichkeiten.

Wir lehnen Events wie „Bunt im Block“ in der beschriebenen Form ab, hinter dem nicht die bereits existierende Nachbarschaftskultur steht, sondern ein großer, gewinnorientierter Massenevent (100.000 Besucher).

Weitere Informationen zum Petitionshintergrund finden Sie auf http://suedstaedter.koeln/



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